Irrelevante auf jeden Fall!
Hallo Sophia,
Fort- und Weiterbildung ist ja eine feine Sache, aaaaaaaber: ich kriege regelrecht die Krätze, wenn ich wieder einmal eine zu 99 % aus Zertifikaten jeglicher Art bestehende Bewerbungsmappe auf den Tisch bekomme. Den derzeitigen Rekord hält eine Bewerberin als Chefsekretärin, die mich neben einer von Räcktschraipfälern nur so wimmelnden Bewerbung mit sage und schreibe 37 (i. W.: siebenunddreißig!) Zertifikaten und zwei (unter uns: verdammt schlechten) Arbeitszeugnissen zu beglücken beliebte. Die hat echt Zertifikate von jedem noch so popeligen einstündigem Kurs mitgeschickt. *kreeeisch*
Wie auch immer...
Für Deinen potentiellen neuen Arbeitgeber Wichtiges aber auch Interessantes (wie Coaching, Moderation, Rhetorik, Personalführung, etc.) solltest Du auf jeden Fall erwähnen.
Interne Schulungen, die speziell auf diese Firma zugeschnitten waren (z. B. im Zusammenhang mit exclusiv für sie entwickelten Software oder einem ebensolchen Verfahren), würde ich komplett weglassen.
Ach ja: bitte, bitte nicht den Internet-Führerschein oder den Auffrischungskurs im 10-Finger-Schreiben erwähnen oder gar die diesbezüglichen Zertifikate mitsenden... Das interessiert niemanden. ;-)
Habe Bedenken, dass ich eine
Ablehnung wegen überqualifizierung bekomme.
Hmmm... Vielleicht kannst Du das im CV auf die Aufzählung der Bereiche beschränken. Also etwas in der Richtung 'Fortbildungen/Seminare in den Bereichen 1. Akquisition, 2. MBTI (ach übrigens... Falls Du damit Myers-Briggs meinst: wenn Du weiterhin im beratenden Bereich bleibst, ist MBTI nie verkehrt), 3. Hastenichgesehen'.
Hört sich ein
wenig arroganz an, doch wenn ich ankomme mit MBTI,
Nö! Warum? Wie kann Wissen arrogant wirken???
Grüße
Renee