Re: vorstellungsgespräche - trotz neuen arbeitgebe
Hallo Manuela!
Ich persönlich halte von Diplomatie nicht besonders viel. Für mich ist und bleibt die Diplomatie Unehrlichkeit. Aber manchmal ist die Wahrheit auch nicht immer richtig und man fährt dann gewaltig ein.
Ich habe auch Stellen, die ich nicht gerne gemacht habe zum Beispiel die Arbeit als Telefonistin. Da ich aber single war und das Geld brauchte, habe ich auf Anfrage dies auch ehrlich gesagt.
In deinem Fall würde ich ehrlich sagen, dass du zuerst eine Stelle annehmen musstest, da du ja laufend Ausgaben hast und diese bezahlt werden mussten. Das ist logisch für jeden Menschen einleuchtend. Außerdem demonstrierst du damit, dass du arbeitswillig bist. Nun ist es heute ja nicht mehr üblich 20 Jahre in der gleichen Firma zu arbeiten, obwohl dies die Meisten von uns möchten. Und sich beruflich zu verändern zeigt dem zukünftigen Chef auch, dass man als Mensch beweglich (dynamisch) ist. So hat man den Vorteil, sich neuen Herausforderungen zu stellen und wird nicht betriebsblind, weil man 20 Jahre den gleichen Trott gemacht hat. Also nur Mut. Wenn der Chef dich haben will, wird er dafür bestimmt Verständnis aufbringen. Nicht alle Chefs sind studiert und waren so begütet, dass sie alles vom Elternhaus mitbekommen haben. Es gibt auch heute noch viele Chefs die früher einmal einfache Arbeiter waren und den Weg nach oben geschafft haben.
Gruss
Petra
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