Hallo,
mein Mann hat zum 2. Januar einen neuen Job in einer kleinen, „neu aufemachten“ Dienstleistungsfirma angenommen. Beschäftigt sind hier vor allem Ausländer. Obwohl das Gehalt gut erscheint, haben sich von Anfang an "kleine " Unstimmigkeiten gegeben: z.B. Arbeitsvertrag verspätet etc. Im Arbeitsvertrag ein Passus, das das Gehalt nachschüssig zum 15. des Folgemonats gezahlt wird. (Begründung des Chefs: „eher zahlen meine Kunden nicht…“ ???).
Nun ergeben sich erste Andeutungen von Chefseite, dass das Gehalt vielleicht „nicht ganz so pünktlich“ überwiesen wird.
Worauf kann man sich vorbereiten? Was ist zu bedenken?
Klar - die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz (auch aus anderen Gründen) hat bereits begonnen. Trotzdem erbitte ich Verhaltenstipps.
Danke,
Karin Tanger
am besten gestern wechseln…
pers. Stellungnahme:
Hallo Karin
Beschäftigt
sind hier vor allem Ausländer.
Das hat ja erst mal gar nichts zu sagen.
Obwohl das Gehalt gut
erscheint, haben sich von Anfang an "kleine " Unstimmigkeiten
gegeben: z.B. Arbeitsvertrag verspätet etc. Im Arbeitsvertrag
ein Passus, das das Gehalt nachschüssig zum 15. des
Folgemonats gezahlt wird. (Begründung des Chefs: „eher zahlen
meine Kunden nicht…“ ???).
Nun ergeben sich erste Andeutungen von Chefseite, dass das
Gehalt vielleicht „nicht ganz so pünktlich“ überwiesen wird.
Worauf kann man sich vorbereiten?
Ein eindeutiges Zeichen auf a) nicht genügend Liquidität und b) keine vertrauenserweckende Basis/Geschäftsverhalten.
Folgender dummer Vergleich:
Geh mal in den Supermarkt und kauf dir ein Packet Kaffee.
An der Kasse sagst dann, dass du nächsten Monat erst bezahlen willst, weil dein Chef dein Gehalt erst so spät überweist.
Alles klar?
-Übrigens: mit Zahlungsverzug diverser Kunden muss heute leider jeder Unternehmer leben und auch ensprechend darauf vorbereitet sein. Sonnst macht er etwas falsch. Damit möchte ich nicht diejenigen in Schutz nehmen, die eine solche Zahlungsmoral haben.
Ich mag das auch nicht, ärgere mich aber nicht mehr darüber.
Bereitet euch schlimmstensfalls auf eine eventuelle Gehaltseinklagung und/oder eine eventuelle Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers vor.
Meine Meinung also:
Besser gestern wechsel als morgen.
Gruss
Alex