Hallo Antonia,
eine Blind- oder Initiativbewerbung unterscheidet sich nicht riesig von einer „normalen“ Bewerbung. Wichtig ist, dass aus dem Anschreiben, das ohnehin immer ganz individuell verfasst sein sollte, klar hervorgeht, wieso Du ausdrücklich zu diesem Unternehmen möchtest.
Du wirst Dir ja in Bamberg auch die Unternehmen, denen Du eine Blindbewerbung schickst, nach bestimmten Kriterien aussuchen. Also bring deutlich zum Ausdruck, was Deine (ernst gemeinten) Gründe für eine Bewerbung bei ausgerechnet diesem Unternehmen ist.
Kein Grund wäre „weil Sie halt in Bamberg sind und ich irgendeinen Job dort suche“ (überspitzt ausgedrückt).
Klar ist auch, dass Du Dich selbst - sowohl, was Fachliches als auch Persönliches betrifft, in die Bewerbung „reinpackst“: Gerade, weil es nicht um eine ausgeschriebene Stelle geht, ist es wichtig, dass sich die Firma klar vorstellen kann, wie sie Dich einsetzen könnte. - Parallel zur Blindbewerbung wirst Du Dir, nehme ich an, auch den aktuellen Stellenmarkt in Bamberg (über Internet oder Zeitung) zu Gemüte führen.
Vergiss auch das Arbeitsamt nicht: die wissen nicht nur offene Stellen, sondern häufig auch interessante Arbeitgeber allgemein (also Arbeitsamt als Infoquelle nutzen, nicht zwingend als Vermittler).
Was auch gut ist, sind Personalvermittler.
Mach auch klar, dass Du ohnehin nach Bamberg ziehst. Wenn sich Bewerber in der näheren Umgebung befinden, werden diese oft eher eingeladen als welche, die weiter weg sind (macht ja auch Sinn) - außer es ist schon klar genug, dass der Bewerber den Wohnsitz dorthin wechselt.
Schließlich solltest Du vorher bei der Firma anrufen und rausfinden, wer der Ansprechpartner für Bewerbungen ist (das kann Dir die Vermittlung auch schon sagen) - Vorname, Name, ggf. Abteilung geben lassen. Damit Du Deine Bewerbung auch persönlich adressieren kannst.
So, das war mal ein bissl was spontan am frühen Morgen.
Viele Grüße
Gitte