Dienstwagen / 1%-Regel

Hallo,

mal ne Frage: Ist es üblich, dass man einen Dienstwagen über die 1%-Regel (das Steuer-Bezahlen für den monatlichen Leasingbeitrag der Firma) nutzt und den Sprit für die privaten km bezahlen muss?
Mein Vater hat einen Dienstwagen und bekommt auch die privaten km durch die Firma bezahlt.
Weiß jemand, was hier üblich ist? Oder ist es tatsächlich von Firma zu Firma unterschiedlich?

Salzmann

Auch Hallo,
also ich bekomme auch die privaten Km bezahlt.Allerdings steht in meinem Arbeitsvertrag auch der Passus „auch zur privaten Nutzung“.
Gruss Sebastian

Hi!

Ich konnte bisher auch noch nicht herausfinden, was diesbezüglich üblich ist.
In meiner alten Firma gab es die Regel, die privaten Km zu bezhalen, das wurde allerdings nicht von allen Kollegen befolgt.
Wie soll man das denn auch realistisch machen?
Ab und an mal eine Tankfüllung privat zu bezahlen wäre hier evtl. ein fairer Weg.
Aber jede 25 Privat-Km mit 2,5 Litern aufzufüllen halte ich für nicht praktikabel.

Gruß,

Mathias

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Hi zurück!

Hi!

Ich konnte bisher auch noch nicht herausfinden, was
diesbezüglich üblich ist.
In meiner alten Firma gab es die Regel, die privaten Km zu
bezhalen, das wurde allerdings nicht von allen Kollegen
befolgt.
Wie soll man das denn auch realistisch machen?
Ab und an mal eine Tankfüllung privat zu bezahlen wäre hier
evtl. ein fairer Weg.
Aber jede 25 Privat-Km mit 2,5 Litern aufzufüllen halte ich
für nicht praktikabel.

bei mir ist es so, dass ich ein Fahrtenbuch führen muss, in dem dann auch die privaten km aufgeschrieben werden. Die muss ich dann am Ende des Jahres in einer (recht schmerzhaften) Summe bezahlen.

Gruß,

Mathias

Gruß

Salzmann

Hi Salzmann!

Wenn Du ein Fahrtenbuch führen musst, frage ich mich, weswegen Du die 15 versteuerst.
Vergiß doch die Privatnutzung und kaufe Dir ein eigenes, günstiges Auto.

Rechne mal nach, vielleicht ist das günstiger.

Ich halte das für eine recht unanständige Methode, denn MA, die einen Firmenwagen nutzen dürfen, fahren zumeist sehr viel für die Firma.
Vor allem Außendienstler beenden üblicherweise ihre Termine oft mehrere Hundert KM von zu Hause entfernt dann, wenn die Kollegen im Büro gemütlich nach Hause gehen. Der ADler kommt dann um 21.30 aus dem Stau nach Hause und darf am nächsten Abend die Fahrt zu seiner Freundin noch privat bezahlen.

Dafür müsste es schon drin sein, dem MA wenigstens die national gefahrenen Privatfahrten zu bezahlen.

Grüße,

Mathias

Ich konnte bisher auch noch nicht herausfinden, was
diesbezüglich üblich ist.
In meiner alten Firma gab es die Regel, die privaten Km zu
bezhalen, das wurde allerdings nicht von allen Kollegen
befolgt.
Wie soll man das denn auch realistisch machen?
Ab und an mal eine Tankfüllung privat zu bezahlen wäre hier
evtl. ein fairer Weg.
Aber jede 25 Privat-Km mit 2,5 Litern aufzufüllen halte ich
für nicht praktikabel.

bei mir ist es so, dass ich ein Fahrtenbuch führen muss, in
dem dann auch die privaten km aufgeschrieben werden. Die muss
ich dann am Ende des Jahres in einer (recht schmerzhaften)
Summe bezahlen.

Gruß,

Mathias

Gruß

Salzmann

Korrektur
Es soll natürlich nicht „15“, sondern „1%“ heißen.

Hi Salzmann!

Wenn Du ein Fahrtenbuch führen musst, frage ich mich, weswegen
Du die 15 versteuerst.
Vergiß doch die Privatnutzung und kaufe Dir ein eigenes,
günstiges Auto.

bin ich auch am Überlegen… Aber wenn ich an Versicherungen, Reparaturen etc. denke, dann ist es wahrscheinlich trotzdem teurer.

Rechne mal nach, vielleicht ist das günstiger.

Ich halte das für eine recht unanständige Methode, denn MA,
die einen Firmenwagen nutzen dürfen, fahren zumeist sehr viel
für die Firma.
Vor allem Außendienstler beenden üblicherweise ihre Termine
oft mehrere Hundert KM von zu Hause entfernt dann, wenn die
Kollegen im Büro gemütlich nach Hause gehen. Der ADler kommt
dann um 21.30 aus dem Stau nach Hause und darf am nächsten
Abend die Fahrt zu seiner Freundin noch privat bezahlen.

naja, ich muss zugeben, dass ich kaum unterwegs bin. Ich weiß auch nicht so richtig, wieso man mir einen Wagen gegeben hat. Für die Kundenbesuche alle 2 Wochen, und die dann auch noch zu 99% im Hamburger Stadtgebiet…

Dafür müsste es schon drin sein, dem MA wenigstens die
national gefahrenen Privatfahrten zu bezahlen.

Grüße,

Mathias

Salzmann

Hallo Salzmann,

normalerweise sind mit der 1%-Regelung auch alle privaten Kosten abgedeckt. Wenn Du ein Fahrtenbuch führen musst, dann kannst Du auch ohne 1%-Regelung auskommen und die Firma berechnet Dir die km als eine Art „Miete“.

Desweiteren kannst Du auch die gefahrenen km zur Arbeitsstätte steuerlich geltend machen (Steuerexperten: Bitte korrigieren wenn das nicht richtig ist).

Rede mal mit Deinem Chef.

Gruß

Friedrich

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Hallo Salzmann,

Hallo,

mal ne Frage: Ist es üblich, dass man einen Dienstwagen über
die 1%-Regel (das Steuer-Bezahlen für den monatlichen
Leasingbeitrag der Firma)

Die 1% pro Monat bezahlt Du für den geldwerten Vorteil den Du durch den Firmenwagen hast und nicht als Beitrag zur monatlichen Leasingrate.

Gruß

Friedrich

Es gibt verschiedenste Regelungen in Unternehmen.
Ich z. B. zahle natürlich die 1% vom Neuwagenwert monatlich, die auf das Brutto Gehalt aufgeschlagen und dann wieder vom Netto Gehalt abgezogen werden. Zusätzlich werden die Wegstrecke Wohnung - Arbeitsplatz eingerechnet und auch versteuert. Ansonsten zahle ich gar nichts.

Eine andere Regelung in unserer Firma besagt, daß 80% der Leasingrate vom Arbeitnehmer getragen werden und dafür der Rest umsonst ist. Ob sich das noch lohnt muß genau nachgerechnet werden. Dafür kommt aber jeder MA der länger als zwei Jahre dabei ist in den Genuß dieser Regelung.

Auch Hallo,
also ich bekomme auch die privaten Km bezahlt.Allerdings steht
in meinem Arbeitsvertrag auch der Passus „auch zur privaten
Nutzung“.
Gruss Sebastian