USA: IT-Immigranten droht Ausweisung !

Hi!

Ganz heisses Thema fuer jeden der in die USA will oder ist!

Die begehrte Green Card wird in den USA immer seltener vergeben.

Der Grund ist, dass die US-amerikanische Einwanderungsbehörde Immigration and Naturalization Service (INS) die zunehmende Zahl von Anträgen nur langsam bearbeitet.

Das und die Pleitewelle von Unternehmen aus der New Economy bedeutet für viele High-Tech-Immigranten das Ende ihres amerikanischen Traums. Die USA litten in den vergangenen Jahren, ähnlich wie Deutschland, unter einem erheblichen Mangel an IT-Fachkräften. Diese sollten aus dem Ausland angelockt werden.

Eine schnelle Lösung musste her: Das auf einen Aufenthalt von sechs Jahren befristete H-1b-Visum ermöglichte eine schnelle Einwanderung von dringend benötigten Spezialisten.

Auf das riskante Arbeitsangebot aus Amerika reagierten vor allem gut ausgebildete Programmierer aus Indien.

Diese ließen sich auf das Abenteuer nicht zuletzt ein, weil sie auf Umwandlung des befristeten Visums in eine Green Card hofften. Viele von ihnen werden nun zu Opfern der aktuellen Entlassungswelle im High-Tech-Sektor. Im Silicon Valley und anderen IT-Hochburgen müssen Tausende von langjährigen Mitarbeitern aus dem Ausland nicht nur ihre Schreibtische verlassen: Sie haben nur zehn Tage Zeit, um eine neue Beschäftigung zu finden. Wer das nicht schafft, muss mit seiner Familie sofort ausreisen, selbst wenn eigene Kinder in den USA geboren wurden und deshalb automatisch amerikanische Staatsbürger sind.

Mit der Beschäftigung endet auch die Aufenthaltsgenehmigung.

Die Umwandlung des befristeten H-1b-Visums in eine permanente Green Card war bis zu Beginn der 90er Jahre in wenigen Monaten möglich, wenn alle Bedingungen erfüllt wurden. Der Arbeitgeber muss unter anderem nachweisen, das sein ausländischer Arbeitnehmer eine hohe Qualifikation besitzt und keinem US-Bürger eine Stelle wegnimmt.

Inzwischen aber dauert der Bearbeitungsvorgang bei der INS mehrere Jahre,

etwa 900.000 Anträge liegen herum.

Die Kritik an der Behörde wird immer lauter. Tageszeitungen wie die New York Times berichten ausführlich über den „Visa-Irrgarten“, der inzwischen der amerikanischen Volkswirtschaft schade.

Denn selbst die wenigen Firmen, die noch händeringend zusätzliche Mitarbeiter suchen, sind oft gezwungen, ausländische Fachkräfte vor die Tür zu setzen: Wenn deren Visum ausläuft und trotz Antrag bei der INS noch keine Green Card vorliegt.

Frage:

Gibts dagegen evtl. doch noch eine legale Chance ( ausser in den USA Amerikaner-/rin heiraten )?

Thanks.

Gruss
jan

Na? Ist Erzengel Michael hinabgestiegen?
Hallo Jan,

sag mal, habe ich irgendwie versäumt, irgendwo zu Kenntnis zu nehmen, daß demnächst das Harmageddon und somit der Weltuntergang bevorsteht??? Krankenkasse kündigen? Sich bloß nicht auf AOL einlassen? Und jetzt auch noch die Green Card-Katastrophe in den Staaten…

Wärst Du unter Umständen so freundlich, mir mitzuteilen, worauf Du eigentlich mit Deinen Warnungen hinaus willst?

Ciao

Tessa