ich wurde von meinem Arbeitgeber nach 5 Monaten (Probezeit war 3 Monate)gekündigt. Da dies offensichtlich geschah um meine Ambitionen zu zügeln (Erläuterung folgt, wenn Interesse), möchte ich mich wehren. Ein Anwalt sagte, daß meine einzige Chance bestehe darin, sittenwidrige Beweggründe zu unterstellen und zu belegen (erst nach 6 Monaten Beschäftigungsdauer tritt ein Kündigungsschutz ein). Da dies sehr schwierig zu sein scheint, bitte ich um jedwelche Hilfe (Referenzurteile, eigene Erfahrungen, Ideen, was immer euch einfällt).
Vergiß´ es …
… Dein Anwalt hat (leider) Recht und Du m. E. nicht den Hauch einer Chance. Wie Dein Anwalt völlig korrekt sagt, gilt das Kündigungsschutzgesetz ausschließlich für Beschäftigungsverhältnisse, die älter als 6 Monate sind - und das scheint vom Gesetzgeber so gewollt zu sein. Demnach ist JEDES Arbeitsverhältnis in den ersten 6 Monaten sozusagen ein „Probearbeitsverhältnis“, das zeimlich problemlos von beiden Seiten gekündigt/beendet werden kann, ohne dass sich die Gegenseite juristisch wehren kann. Mach´ Dir also keine Mühen und such´ Dir was neues. Selbst wenn entgegen aller Erfahrung Dein Verfahren positiv für Dich ausginge, was willst Du in dem Betrieb noch werden …???
es geht mir ums Prinzip --> mein Arbeitgeber hätte mir wirklich schaden können. Das kann und will ich nicht auf sich beruhen lassen. Darum suche ich weiterhin nach einer Möglichkeit. Dort weiterarbeiten will ich eh nicht, jedoch meinem Chef seine Grenzen aufzuzeigen würde mir schon gefallen.
Thanx´n byte,
Stefan
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es geht mir ums Prinzip --> mein Arbeitgeber hätte mir
wirklich schaden können. Das kann und will ich nicht auf sich
beruhen lassen. Darum suche ich weiterhin nach einer
Möglichkeit. Dort weiterarbeiten will ich eh nicht, jedoch
meinem Chef seine Grenzen aufzuzeigen würde mir schon
gefallen.
Sag mal wo lebst Du eigentlich ?
Was würdest Du denn davon halten, wenn DU die Stelle gekündigt hättest und der Arbeitgeber dich verklagen würde um dir DEINE GRENZEN AUFZUZEIGEN. Es gibt eine vertragliche und gesetzliche Basis für Arbeitsverhältnisse. Diese gelten für den AN und den AG. Und nach dem, was du geschrieben hast, gab es keinen Verstoß dagegen. Wieso wird es immer als Frechheit angesehen wenn ein AG kündigt ? Ich denke, dass die meisten Kündigungen von AN ausgehen. Wo ist der Unterschied ? Möchtest du ein Arbeitsverhältnis auf Lebenszeit ? Dann müsstest du dich genauso daran halten und dürftest NIEMALS kündigen.
deine Meinung in Ehren, jedoch möchte ich hier noch einmal sagen, das der gleiche Thread unter „Business–>Institutionen–>Recht“ läuft und sich dort eine fachkundige Diskussion ergeben hat. Mein AG hat mich einfach verarscht (nicht nur in meinen Augen) und dagegen will ich mich wehren - das Vertrauen ist ohnehin soweit geschwunden, so das ich mir eine Weiterarbeit in dem Betrieb nur unter neuer Führung vorstellen könnte (was unmöglich ist).
deine Meinung in Ehren, jedoch möchte ich hier noch einmal
sagen, das der gleiche Thread unter
„Business–>Institutionen–>Recht“ läuft und sich dort
eine fachkundige Diskussion ergeben hat.
Na ja, ich denke inhaltlich weichen die Mails von meinen Ausführung nicht sehr ab.
Mein AG hat mich
einfach verarscht (nicht nur in meinen Augen) und dagegen will
ich mich wehren - das Vertrauen ist ohnehin soweit
geschwunden, so das ich mir eine Weiterarbeit in dem Betrieb
nur unter neuer Führung vorstellen könnte (was unmöglich ist).
Mich verarschen auch einige Mitarbeiter, die kündigen. Trotzdem fühle ich mich in meinem Stolz nicht so verletzt, dass ich die Leute vor den Kardi zerre.
Merke: Kein Arbeitsrichter hat auf so eine Scheisse Bock. Jeder AN, der gekündigt wird, ist gekränkt. Aber darum geht es einfach nicht. Es geht darum, ob eine Kündigung rechtlich zu beanstanden ist.
Aber du kannst gerne weiterkämpfen.
Vermutlich bist Du davon überzeugt, dass der Richter dir uneingeschränkt Recht gibt, der Geschäftsführer deshalb entlassen wird, du eine unglaublich hohe Abfindung bekommst und dir vermutlich die Geschäftsleitung des Unternehmens angeboten wird.
Ich glaube eher: Du verlierst das Ding nach allen Regeln der Kunst, es kostet dich viel Geld und du wirst mit der Welt unzufrieden sein.
Warum verschwendest Du noch irgendwelche Energie in die Angelegenheit. Wenn´s deiner Meinung nach ein Scheissladen ist suche dir doch einfach einen anderen Job und verbuche die Geschichte als Lebenserfahrung.
>Mich verarschen auch einige Mitarbeiter, die kündigen. Trotzdem
>fühle ich mich in meinem Stolz nicht so verletzt, dass ich die
>Leute vor den Kardi zerre.
Mein Stolz ist nicht verletzt - ich bin wirklich der Meinung, daß weiteres Unheil verhindert werden sollte (ich bin nicht der erste, der auf diese Weise unter die Räder kam - bis jetzt haben es nur alle hingenommen)
>Merke: Kein Arbeitsrichter hat auf so eine Scheisse Bock. Jeder
>AN, der gekündigt wird, ist gekränkt. Aber darum geht es einfach
>nicht. Es geht darum, ob eine Kündigung rechtlich zu beanstanden
>ist.
>Aber du kannst gerne weiterkämpfen.
Um meine Chancen einzuschätzen, postete ich die Chose…
>Vermutlich bist Du davon überzeugt, dass der Richter dir
>uneingeschränkt Recht gibt, der Geschäftsführer deshalb
>entlassen wird, du eine unglaublich hohe Abfindung bekommst und
>dir vermutlich die Geschäftsleitung des Unternehmens angeboten
>wird.
Mir geht es nicht ums Geld - ich werde warscheinlich draufzahlen müssen.
>…und du wirst mit der Welt
>unzufrieden sein.
Bin ich schon
>Warum verschwendest Du noch irgendwelche Energie in die
>Angelegenheit. Wenn´s deiner Meinung nach ein Scheissladen ist
>suche dir doch einfach einen anderen Job und verbuche die
>Geschichte als Lebenserfahrung.
Man kann sich alles gefallen lassen oder man kann sich wehren - ich werde mir genau überlegen, was ich tue, tendiere aber eindeutig zum Klassenkampf.