Hallo Gemeinde!
Ich brauche dringend Euere Erfahrungen und Wissen.
Es geht um Arbeitlosigkeit und die Einschränkungen und Möglichkeiten die einem in dieser Situation noch bleiben.
Zu meiner Geschichte… (wohne in Sachsen-Anhalt:wink:
Ich habe eine fertige Berufausbildung , hatte 2 Wochen nach Abschluß (Febr. 2000) eine Projektstelle bei meinem Arbeitgeber angefangen, welch 4 1/2 Monate dauerte. Ich bekam ein gutes Gehalt. Danach ergab sich für mich erstmal nichts neues, so daß ich bis Ende Dezember arbeitlos war und von ca 700DM Arbeitslosengeld gelebt habe. Damals wohnte ich noch bei meinen Eltern (beide Renter).
Dann bekam ich, auf Grund einer Klausel im Manteltarifvertrag (ÖTV), eine weitere Einstellung beim selben Arbeitgeber für 8 1/2 Monate, mit einer befristeten Projektstelle auf 6Stundenbasis(75%).
Diese sind Mitte September um.
Ob ich so schnell einen Neues Job finde bezweifle ich ganz stark, da sich sowohl das Arbeitsamt, als auch die Personalleasingagenturen äußerst Engstirnig haben. Egal. Fakt ist das die Arbeitmarktsituation für mich (wie für viele andere) sehr bitter aussieht. Arbeiten würde ich alles, was ich arbeiten kann.
Ich bin nun mit meiner Freundin, vor ca 4 Monaten zusammengezogen. Sie hat ein gutes Einkommen und einen Job der auf 2 Jahre (vorerst) begrenzt ist und verdient knapp an die 2000DM (netto).
Wir leben in einer Wohngemeinschaft/Lebensgeminschaft, wir stehen beide im Mietvertrag.
Aus der ganzen Situation ergeben sich für mich folgende Fragen:
Was für Unterstützung wäre in meinem Falle noch drin?
Wohngeld scheint es nicht zu geben, da wir beide mit unserem Einkommen über dem angeblichen Satz liegen. Auch wenn sich alleine mein Mietanteil auf 350DM beläuft.
Wie lange bekomme ich Arbeitslosengeld? Wann rutsche ich in die Arbeitslosenhilfe?
Ich habe da mehrer Dinge gehört. Irgendetwas von 1Jahr und dann wieder auf Grund meines Alters von einem halben Jahr.
Was geschieht dann, wenn ich Arbeitslosenhilfe beziehe?
Wird dann nach dem Einkommen meiner „Mitbewohnerin“ gefragt und mir auf Grund Ihres Gehaltes das Geld gestrichen? Es kann doch nicht sein, selbst wenn ich nur in einer völlig neutralen, unpersönlichen Wohngemeinschaft lebe, das ich dann auf Kosten des Mitbewohner mein Dasein finanzieren muß.
Ich will es Ihr nicht zumuten mein Leben mit zu finanzieren. Schließlich will ich auch meine Selbstständigkeit behalten.
Was für Möglichkeiten und Wege gibt es um in meiner Situation, nicht in den Ruin zu fallen und dabei andere noch mitzureißen. Ich lebe nicht auf großem Fuße oder so, ich spare an allem was geht.
Was muß ich tun wie soll ich mich verhalten?
Eine riesen Dankeschön an alle die mir weiterhelfen können!!!
Gruß Frank
P.S. Wie sieht das aus mit Dazuverdienen? Immernoch 300DM?