wenn ers selbst nicht merkt hast du das gleiche Problem wie Millionen andere in diesem Land. Kommt drauf an, ob ihrs euch erlauben koennt ihn direkt anzublitzen, ob euer ChefChef es weiss oder euch ernst nehmen wuerde, oder es tatsaechlich Probleme durch seine Entscheidungen gibt etc. In groesseren Firmen gibt es inzwischen ein „Vorgesetzten-Feedback“, bei dem die Angestellten halt umgekehrt ihren Chef beurteilen…in kleinen Firmen ist sowas illusorisch. Ein Gespraech mit dem VG selbst halte ich fuer nur selten guenstig bzw. in eurem Fall wohl fuer unmoeglich, insbesondere wenn es um Kompetenz und Fuehrungsfaehigkeit geht - das geht wohl nur sinnvoll, wenn es um fehlende Kooperation/Rueckkopplung geht (wenn der VG halt ueberarbeitet oder zu oft ausser Haus ist etc.) - dann ist er u.U. froh, wenn ihr konstruktiv drangeht (haben wir mal gemacht, war sehr positiv)- aber bei totalen Nullen endet das in einem Kleinkrieg…
Trotzdem bleib ich ja immer dabei: meinen VG brauch ich nicht - hochstens braucht er mich - und wenn ihr alle zusammenhaltet, hat er definitv keine Chance !
Starker Tobak
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Kurze Vorgeschichte: Bin seit 16 Jahren angestellt und habe seit Januar 1999 die Firma gekauft in der ich vorher angestellt war (vier Mitarbeiter, Reisebüro). Das hat sehr viel Geld gekostet und stellt für mich ein großes Wagnis dar - man weiss ja nie wie es in unserer Branche weitergeht, so mit Internet
Da die vorherige Inhaberin aufhören wollte wäre die Alternative gewesen, das Büro an eine Reisebürokette zu verscherbeln was für uns als Angestellte sicherlich nicht sehr gut gewesen wäre.
Pauschal zu sagen, Dein Vorgesetzter/Chef sei unnötig finde ich schade - muß ja echt ne Null sein. Wenn Du so gut bis kannst Du Dich ja selbständig machen oder den Job als Vorgesetzten übernehmen.
Zur ursprünglichen Frage:
Letztens war ich zwei Wochen im Urlaub und während dieser Zeit hatten meine Mädels ziemlich Ärger mit einigen Fällen die ich hinterlassen hatte. Ehrlich gesagt hatte ich einfach keinen Bock mehr und war fertig mit den Nerven. Die Mädels waren dann auch ziemlich Sauer und haben kollektiv um eine Unterredung gebeten. Eigentlich wußte ich ja schon was mir blüht so daß ich zwei Nächte nicht besonders geschlafen habe. Es wurde dann aber eigentlich eine sehr konstruktive Unterredung. Mir wurde gesagt was ich falsch gemacht habe und ich habe gesagt was ich davon halte und zusammen haben wir besprochen wie es besser laufen könnte.
Jetzt gibt es für Dich eigentlich nur drei Möglichkeiten:
-Mit dem Vorgesetzten drüber reden - vielleicht ist es ihm ja auch bewußt.
-So weitermachen wie bisher
-Dem Vorgesetzten Deines Vorgesetzten Bescheid sagen (falls vorhanden)
-Kündigen
Mehr fällt mir dazu nicht ein. Ein normaler Mensch ist immer Kritikfähig und manchmal macht man sich auch viel zu viele Sorgen darüber wie man es ihm beibringen soll. Schlimmstenfalls tut es auch ein Brief…
… naja, das ist eine ziemlich pauschale Kritik. Für die mangelnde fachliche Qualifikation kann er insofern nichts, als andere, sein Chef und der Personalleiter, ihn gar nicht erst auf diese Position hätten kommen lassen dürfen. Dafür ist also er nicht der richtige Gesprächspartner. Außerdem: Wie soll er diese Qualifikation nachholen, noch mal zum Studieren an die Uni vielleicht?
Über die Schwächen im Umgang und Führung der Mitarbeiter sollte man schon mit ihm reden, sich aber vorher darüber klarwerden, am besten zu mehreren in der Abteilung, woran es liegt, damit meine ich, welche Schwierigkeit seine Persönlichkeit aufweist.
Ist er z.B. ein Besserwisser, ein Negativdenker etc., um adäquat die Kritik vortragen zu können. (Literaturtipp: Stefan Czypionka: Umgang mit schwierigen Partnern,
Ueberreuther Verlag.)
DD