Tja, dem ist leider nicht so! Allenfalls, wenn die Teile noch originalverpackt sind, aber zum Testen sollen sie ja schließlich eingebaut werden. Die nimmt dann kein Hersteller mehr zurück, allenfalls unter Abzug von hohen Kosten für Prüfung und Neuverpackung, lohnt also nicht.
Das Problem, das dein Kundendienstmonteur hatte, ist gar nicht so selten, und wird durch die viele Elektronik in heutigen Geräten und den häufigen Modellwechsel immer häufiger.
Ich vermute mal, der Mann repariert nicht nur Bauknecht, sondern alles was ihm so unterkommt? Ganz klar, da kann man weder die nötigen Erfahrungen und Kenntnisse haben, noch hat man die häufigst benötigten Teile gleich dabei, so wie es bei den Herstellerkundendiensten und den markengebundenen Fachhändlern ist.
Häufig ist die Lösung des Dilemmas für den Monteur, daß er alle 3 Teile bestellt und einbaut, und auf der Rechnung steht dann 1 Elektronik zum Gesamtpreis der 3… Sein Rat, den Herstellkundendienst zu bemühen, ist da schon deutlich besser, im Endeffekt aber nicht unbedingt billiger (2 kleine Elektroniken mit nichts als Leuchtdioden drauf kosten nicht viel, der Werkskundendienst pro Stunde und die Anfahrt sind aber relativ teuer).
Du solltest mal in den Laden gehen und mit dem Chef reden. Schildere ihm, wie die Sache gelaufen ist, und daß du die Kosten für nicht gerechtfertigt hältst. Ich denke schon, daß man sich da einigen kann, ohne gleich die große juristische Keule auszupacken mit fraglichem Erfolg.
Für Anfahrt, kurze Überprüfung (wie lange war der da?) und den Rat mit dem Herstellerkundendienst würde ich 20 oder maximal 30 Euro noch OK finden. Kommt auch immer drauf an, was eigentlich abgemacht war, daher schwer zu beurteilen! War ein kostenpflichtiger Kostenvoranschlag vereinbart?
Pop