Kauf einer Eigentumswhg./vetragliche Fallstricke

hi

Ich möchte mir von einer Bauträgergesellschaft eine Eigentumswohnung kaufen. Es handelt sich um einen Berliner Altbau der gerade saniert wird.

Gibt es irgendwelche beliebten vertraglichen Fallstricke, die man unbedingt kennen sollte? Soll ich mich in jedem Fall von einem Anwalt beraten lassen?

Danke für Eure Tipps!
Matthias

Hallo Matthias ,

der Notar der den Kauf beurkundet ist per Gesetz verpflichtet unparteiisch beide ! Seiten aufzuklären und sämtliche Deiner Fragen zu beantworten.
soviel zur Theorie !

In der Praxis wenn es der Notar des Bauträgers ist ! ,könnten einige Formulierungen durchaus den Käufer benachteiligen,diese Verträge sind meist höchstprofessionell ausgearbeitet und nicht unbedingt „von der Stange“.Da der Käufer den Notar bezahlt kann er sich eigentlich auch den Notar selbst aussuchen.

Auf Deine Frage nach einem eigenen Notar Deiner Wahl wirst Du wahrscheinlich etliche Ausflüchte des Bauträgers zu hören bekommen,warum das nicht sinnvoll ist.!?

Wenn Du einen Notar oder Anwalt Deines Vertauens hast ,ist aber professionelle Hilfe (zumindest zur Prüfung!)sinnvoll ,es geht ja schließlich um viel Geld.Es ist übrigens sinnvoll einen Entwurf prüfen zu lassen bei dem der Kaufpreis noch nicht eingetragen ist,da sich die Gebühr nach dem Wert berechnet.

Meine grundsätzliche Meinung zu Eigentumswohnugen allgemein :
wichtig ist auch zu wissen wer und wie die anderen Eigentümer sind.Merke jeder Eigentümer einer Eigentumswohnung ist ein „kleiner König“ nach dem Motto ich kann hier machen was ich will ,mir gehört ja die Wohnung.Es gibt häufig Probleme untereinander wg.Lärm ,Gemeinschaftseigentum,Besuch ,Renovierung,Umbau,Tierhaltung,und
,und, und… .
Es macht auch Unterschiede ob die Wohnungen von den Eigentümern selbst bewohnt werden oder als Kapitalanlage dienen.

Dies nur als kleiner Tipp allgemein.

Cu
:wink:

Heiner

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