Wir versenden seit Wochen PC’s und Zubehör bundesweit per Spedition als Stückgut, haben aber nur Ärger damit. Pünktlich kam jedenfalls noch nichts an.
Nun haben wir einem Kunden per Spediteur 3 Kartons mit PC, Monitor und Zubehör geschickt, nachdem die Ware nicht einging, gab es viel Telefoniererei und mit 2 Tagen Verspätung kam dann der Spediteur beim Kunden an.
Er packte die 3 Kartons auf eine Palette an der Laderampe, zeigte darauf und da äusserlich keine Beschädigungen zu sehen waren, unterschrieb er den Erhalt. Nach Aussage des Kunden kennt er den Spediteur, da er öfter anliefert, der Chef hatte diesmal selbst angeliefert.
Als er dann die Kartons kurz darauf ins Lager bringen wollte, fiel ihm auf, dass alles zu leicht ist, stellte die Kartons auf die Waage und wog 10 Kilo, auf dem Frachtschein stand aber 39 Kilo.
Die Kartons mit dem PC und dem Monitor waren wohl leergeräumt, er öffnete sie erst gar nicht und rief uns an. 2 Tage später haben wir ihn dann besucht. Die Kartons waren eindeutig geöffnet worden, bei einem war das Etikett mit dem Barcode des Spediteurs sogar über der Öffnung geklebt und beim Öffnen durchgeschnitten. Anschließend hatte der Dieb dann die Kartons wieder säuberlich verklebt.
Wir hatten sofort nach dem Anruf des Kunden die beauftragte Spedition angeschrieben und den Schaden gemeldet, wohl auch mit dem Hinweis, dass wir den Kunden aufsuchen und den Schaden besichtigen bzw. die leeren Kartons wieder mitbringen.
Nach Rückkehr vom Kunden liegt dann ein Fax vor, in dem die Spedition die Haftung ablehnt. Sie bzw. die Transportversicherung verlangen, dass die Ware geprüft wird beim Eingang und sofort reklamiert werden müsse.
Ich habe mal gelernt, dass ich bei Warenerhalt äußerliche Schäden sofort melden muss, aber nicht dass ich alle Kartons aufmachen und die Inhalte prüfen oder eine Gewichtsprüfung vornehmen muss.
Wer kann uns hier weiterhelfen?
Michael