Hallo Petra,
die Erläuterungen wurden ja nun schon größtenteils gegeben, ich schreib es aber in meinen Worten, damit nichts verloren geht.
Ab dem Augenblick, ab dem der von Dir überwiesene Betrag dem Konto des Empfängers gutgeschrieben wurde, befindet es sich in dessen Eigentum. Damit darf die Bank nicht einfach wüst rumbuchen, sondern braucht die ausdrückliche Genehmigung (was mit dem neuen Überweisungsgesetz nichts zu tun hat) des Kontoinhabers. Je nach Tageszeit oder Kunde (Unternehmen, Privatperson) kann diese Rücksprache schon etwas dauern.
ist darüber hinaus eine Rücksprache mit dem Kunden (=dem
ursprünglichen Empfänger) notwendig.
Hä? welcher ursprüngliche Empfänger? Ich hatte (noch nicht mal
durch meine Schuld, aber das wäre jetzt zu umfangreich)die
Summe doppelt überwiesen. Also nur Rückzahlung an mich.
Wenn die Erlaubnis des Empfängers da ist, geht die Rücküberweisung u.U. (je nach Software Deiner Bank) automatisch. Trotzdem haben den Vorgang noch mindestens 2 Personen in der Hand (Erfasser, Freigeber). Wenn sich der zeitliche Aufwand der ganzen Operation unter 30 Minuten bewegt, wäre es schon schnell.
welche Auslagen? Alle Telefonate etc. habe ich geführt und
damit auch selbst bezahlt.
Hier waren die Auslagen der Bank des Empfängers gemeint, d.h. Anruf beim Kontoinhaber usw.
Die Frage ist allerdings auch, wer da welche Gebühren verlangt
hat, schließlich sind an der Aktion zwei Institute beteiligt.
Nein, die Überweisung war abgeschlossen, d.h. es können max.
die Kosten einer normalen Überweisung angefallen sein.
Eben das gerade nicht. Zahlungsverkehr ist teuer und in den meisten Häusern ohnehin ein defizitäres Produkt. Sobald irgendein Vorgang von einem echten Menschen bearbeitet wird, schnellen die Kosten in die Höhe. Nicht zuletzt aus diesem Grunde sind Auslandsüberweisungen übrigens auch so teuer und Überweisungen per Internet auch so günstig.
Kann es sein, das Du das ganze mit einer nicht eingelösten
Lastschrift verwechselst??
Nein, das halte ich für ausgeschlossen. 
Gruß
Christian
P.S.
Eigentlich sollte ich mal ausrechnen, was die Beantwortung Deiner Frage und die zwischenzeitlich vorgenommene Recherche im Hause meinen Arbeitgeber gekostet hat. Mit 8 Euro kommen wir da siucherlich auch nicht aus. 