Abzocke oder was?
Von: , Frage gestellt am Fr, 31. Mai 2002
Hallo Wissende,
am 16.5.2000 wollte ich bei der Firma XYZ ein Telefon über das Internet + eMail per Rechnung erwerben. Durch Liefermissverständnise kam meinerseits kein Kaufvertrag zu stande, denn der Händler wollte mir das Gerät per Nachname schicken. Das wollte ich nun nicht.
Heute habe ich eine Mahnbescheid bekommen.
Hier der Auszug aus meiner eMail:
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Ich würde gerne bei Ihnen ein Nokia XXX zum Stückpreis von DM1484,- erwerben.
Schicken Sie dieses Gerät bitte per Rechnung an meine Anschrift.
-----snap-----
Ca. eine Stunde später kam eine Bestätigung:
"Hiermit bestätigen wir dankend Ihre Bestellung. Wir senden Ihnen das Nokia XXX per Nachnahme zu."
Daruafhin meine Antwort:
"Leider habe ich schon zu viele schlechte Erfahrungen mit dem Versand per Nachnahme gemacht. Da komm' ich lieber selber in Passau vorbei, oder ich schicke einen Ausdienstmitarbeiter von uns hin."
Die Firma schrieb zurück (alles innherlab von ca. 2h):
"leider ist das Paket bereits auf dem Weg zu Ihnen...
Die Dt. Post ist ziemlich zuverlässig bei Nachnahmepakete!"
Irgendwann wurde dann auch geliefert. Ich habe das Gerät nicht angenommen. Darufhin folgte dann der Schriftverkehr. Man forderte mich auf, Liefer.- und Ausfallgebühren i.d.H.v. 296DM zu bezahlen. Diesem widersprach ich schriftlich. Die Sache nahm seinen üblichen Lauf, es kam dann irgendwann Post vom Anwalt. Dem habe ich genau das selbe geschrieben.
Hab' ich bei der ganzen Sache einen Denkfehler, oder bekommt man solche Leute nur durch eine Anzeige ruhig gestellt?
Danke & Gruß olli
