Wer kann mir Hinweise auf Grundlagen für Schmerzengeldforderungen (HWS-Syndrom) nach PKW Auffahrunfall
geben? Gegnerisches Fahrzeug fuhr ungebremst auf „bei Rot“
an der Ampel stehenden PKW meiner Frau auf.
Danke für jeden Hinweis.
Ganz schön wenig
Hi,
das ist aber alles ganz schön niedrig angesetzt.
Ich habe einmal für einen Haarriß im Schädel (keine sonstigen Folgen) DM 2.000 bekommen. Das war ein einfaches Schreiben an die Versicherung, daß mein Vater (RA) aufgesetzt hat. Er hat 2.000 gefordert, da man sich wohl fast immer auf 50% einigt. Und 1.000 wurden ihm von einem Verkehrsrecht-Kollegen als angemessen angegeben.
Gruß
Falckus
P.S. Ich bin kein Fan von überzogenen Schmerzensgeldforderungen, aber das war zum einen für mich Schock-Wiedergutmachung, da mich das Krkhs am So. nach der Untersuchung noch einmal (mit gepackter Tasche) reingerufen hat, da man auf einmal dachte, daß es ein Schädelbruch war und zum anderen Schmerzensgeld für meine Mutter, da es ihr Wagen war, den man nach dem Unfall nur noch verschrotten konnte und der nicht mehr gebaut wird, …
Hallo!
Wer kann mir Hinweise auf Grundlagen für
Schmerzengeldforderungen (HWS-Syndrom) nach PKW Auffahrunfall
geben? Gegnerisches Fahrzeug fuhr ungebremst auf „bei Rot“
an der Ampel stehenden PKW meiner Frau auf.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Mir ist vor einiger Zeit auch jemand von hinten mit ca. 50 km/h auf mein stehendes Auto aufgefahren und hat mich noch auf das nächste Auto draufgeschoben. Kurz nach dem Unfall hatte ich ein leichtes Ziehen im Nacken und dachte zunächst, es wäre nicht so schlimm. Ich bin auf anraten der Polizei aber trotzdem gleich ins Krankenhaus. Auf dem Röntgenbild war nichts Außergewöhnliches zu sehen und ich wurde mit der Diagnose „leichte HWS-Distorsion“ wieder nach Hause geschickt.
Bei mir war es dann so, daß es erst einige Tage später anfing, richtig weh zu tun, im Nacken und auch im gesamten Rücken. Außerdem konnte ich meinen Kopf nicht mehr richtig nach unten und zur Seite bewegen. Mein Hausarzt hat mir dann Krankengymnastik verschrieben, was sehr gut geholfen hat. Allerdings hat es dann insgesamt doch über 2 Monate gedauert, bis alles wieder ganz ok war.
Deine Frau sollte auf jeden Fall von der Versicherung des Auffahrenden Schmerzensgeld verlangen. Dazu muß ein Formular ausgefüllt werden, das den Hausarzt von seiner Schweigepflicht befreit. Der schreibt dann einen entsprechenden Bericht für die Versicherung. Ich habe damals € 300 Schmerzensgeld bekommen.
Grüße, Tanja