Pacht- oder Nutzungsüberlassungsvertrag(?)

Hallo,
ich benötige Eure Hilfe bei der Formulierung einer schriftlichen Grundlage, die mich und das Baumstück, das ich von meinem Vater geerbt habe, sichern soll.
Also: ich hab besagtes Grundstück geerbt, kann es aber mangels zeit und Fachwissen selbst nicht pflegen, will es aber auch nicht oder noch nicht verkaufen. Deswegen kümmert sich ein älterer Herr darum. Er zahlt keine Pacht und darf auch die komplette Ernte einbehalten, was gar nicht zu verachten ist. Mit ihm komme ich ziemlich gut klar, aber sein Sohn mit Frau macht mir Sorgen, da die schon fast unverschämt sind. ich will also einen Vertrag aufsetzen, in dem alles geregelt sein soll. Weiß aber leider nicht, woher ein Muster nehmen, da ich den Typ des Vertrages nicht kenne. Pacht ist es ja eigentlich keine. Ein Freund sagt, ich müsse einen Nutzungsüberlassungvertrag aufsetzen. Keine Ahnung was das genau ist.
Kann es eigentlich passieren, daß der Herr für den Fall, daß ich das Grundstück doch verkaufen will, ein Vorkaufsrecht geltend machen könnte. Wenn ja, wie kann ich dies vermeiden? In den Vertrag mit aufnehmen?
Ich brings einfach nicht übers Herz, dieses Baumstück von meinem Vater zu verkaufen und es macht mir echte Sorgen. Danke schon mal für Eure Hilfe.
Andrea

hi,

ist doch ein pachtvertrag. die gegenleistung besteht doch darin, dass der derzeitige grundstückszustand erhalten wird.

ich weiss ja nicht wie das grdstk. aussieht, aber das kann schon mehr oder weniger arbeitsreich sein.

vorkaufsrecht muss vereinbart sein, um sich hierauf zu berufen. ein vereinbarung, das durch den pachtvertrag kein vorkaufsrecht entsteht sollte klarstellend wirken.

ergo: musterpachtvertrag und als gegenleistung die zustandswahrung vereinbaren. denk daran, den vertrag mit laufzeit und sinnvollen kündigungsfristen auszustatten…

gruss vom

showbee