Bestellte Ringe und gelieferte Ringe?

Wir haben vor ein paar Wochen Ringe bestellt.
Sie waren ziemlich teuer und haben uns gut gefallen,
daher haben wir etwas gehandelt und einen ‚guten‘ preis erzielt.
Jetzt wurden die Ringe geliefert.
Statt dem Anteil an Platin haben wir jetzt Weißgold bekommen.
Wir wissen aber beide, dass uns gesagt wurde, dass
es Platin ist (das Vorzeigestück, dass wir gesehen haben).
Außderdem sind wir nicht sicher, dass die Diamanten kleiner sind, als sie uns gezeigt und angeboten wurden.

Welche Möglichkeit haben wir die Ringe umzutauschen oder einen Preisnachlass zu fordern?
Wie gehen wir am besten vor?

Vielen Dank für Tipps!!!

Grüße
Caro

Hallo,

ich bin kein volljurist und gebe keine Garantie für richtigkeit:

Ihr habt mit dem Händler einen Vertrag.

Ihr habt hoffentlich eine schriftliche Bestellung aufgegeben und was steht da drin ?
oder was steht in der Bestell-bestätigung des Händlers ?

Wenn das Gelieferte von der Bestellung abweicht habt ihr ein Recht auf Wandlung oder Minderung(wobei eine Minderung einigungssache ist).

Wie gesagt, alles ohne Garantie…

Viel Glück,
Sven

Hallo,
nur nach mündlicher Absprache,
praktisch die Ringe wie gesehen/vorgeführt
in der besagten Qualität.
Wir waren zu zweit bei der Aussage,
schriftlich haben wir das nicht.
Nur einen Abholbon haben wir bekommen.

Ist das zu wenig für Ansprüche?

Danke!

Gruß
Caro

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Hallo!

Habt Ihr die Ringe übernommen oder nicht?

Gruß
Tom

Ja, Freitag übernommen
und Sonntag drüber geredet
und jetzt haben wir das Problem…

Gruß
Caro

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Hallo!

Wenn ihr auch schon gezahlt habt ist die Sache natürlich noch schwieriger.

Rein rechtlich gesehen, habt ihr den Anspruch, dass die Ringe ausgetauscht werden. Das Problem ist sicher eher die Beweislage - wobei ich nicht ausschließen möchte, dass der Anspruch beweisbar ist. Ich würde jedenfalls einmal reklamieren.

Gruß
Tom

Hallo,

Wir haben vor ein paar Wochen Ringe bestellt.
Sie waren ziemlich teuer und haben uns gut gefallen,
daher haben wir etwas gehandelt und einen ‚guten‘ preis
erzielt.

Seid Ihr sicher, daß Ihr den Preis für Platinringe runtergehandelt habt…oder hat Euch der Verkäufer vielleicht nur den Preis für die Ringe in Weissgold mit gleichem Schliff gesagt, nachdem Euch der Preis in Platin (Vorführring) zu teuer war? Wie genau verlief denn das Gespräch?

Gruß Maja

Rechtslage:
Rechtlich durchsetzbare Mangelansprüche habt ihr nur, wenn ihr beweisen könnt, daß die gelieferten Ringe von den vorgeführten und mündlich vereinbarten Ringen abweichen. Das Problem: Ihr seid selbst Vertragspartner und kommt nicht als Zeugen für die Vorführung und die mündlichen Vereinbarungen in Betracht. Das Geschäft hat hingegen den Verkäufer als Zeugen, daß nie etwas anderes vorgeführt als geliefert wurde.

Tatsächliche Lage:
Welcher Händler kümmert sich schon um Gewährleistungsrecht? Viele tauschen ja auch ganz kulant um, obwohl kein Mangel vorliegt. Problem aber hier: Ringe sind immer Spezialanfertigungen (Größe, Gravur) und werden vermutlich auch bei kulanten Händlern nicht zurückgenommen, da sie sie an ihre Lieferanten vermutlich nicht zurückgeben können.

Sieht also schlecht aus.