Hallo zusammen,
vielleicht kann mir jemand von euch helfen:
Wir wohnen in einer Mietwohnung eines Miethauses mit 3 Etagen.
EG und 1. OG werden von nur jeweils einer Partei bewohnt. 1 OG wir.
Das 2. OG ist ein ausgebauter Dachboden in dem zwei Singles wohnen.
Das Treppenhaus wird durch eine Putzkraft gereiningt.
Soviel zur Situation.
Folgendes bewirkt bei mir saures Aufstoßen:
Wir bekamen just in diesen Tagen ein Schreiben über eine Nachforderung von 144 € für die Pesonalkosten der Putzfrau.
Sie sollte im Jahr über 1000 € gekostet haben. Das Treppenhaus ist nicht aufwändig zu putzen. Sie ist ca. 0,75 Stunden damit beschäftigt.
Bisher haben wir (und auch die anderen Mieter jeweils) monatlich etwas über 17 Euro Vorauszahlung für die Personalkosten der Putzkraft monatlich an den Vermieter gezahlt.
Achso: Das letzte Jahr, war das erste Jahr in dem wir die Wohnung bewohnt haben. Somit konnten wir natürlich die bisherigen Kosten nicht wissen, sind aber davon ausgegangen, dass die Vorauszahlung die Personalkosten decken.
Neben der Tasache, dass die Kosten der Putzkraft pauschal durch 3 (wg. 3 Etagen)geteilt worden sind und auf die einzelnen Parteien umgelegt wurden (Nebenkosten werden doch entweder nach anteiliegen Quadratmetern bzw. Personen berechnet), habe ich beim Vermieter mal gefragt, warum die Putzkraft so teuer geworden ist.
Der Vermieter sagte mir, dass die Putzkraft nicht mehr als geringfügig Beschäftigte angestellt, sondern als Arbeitskraft auf Steuerkarte beschäftigt wurde!!??
Da frage ich mich doch wieso??? Konnte er mir nicht sagen.
Meine Fragen:
Kann der Vermieter dies einfach ohne Absprache tun??
Müssen wir die Kosten tragen???
Wie verhalten wir uns am besten???
P.S: Die Nebenkosten sind inkl. Betrag im Mietvertrag erwähnt. Ist doch dann eine einseitige Vertragsänderung, der wir zuzustimmen hätten, oder??
Gruß
M. Siedler