Fake Account bei ebay nachweislich Betrag erhöht

Hallo,
folgendes ist passiert. Ich habe mir bei ebay für 171 Euro ein Bekleidungsstück ersteigert. Wochen später haben mich andere Mitgleider drauf aufmerksam gemacht, das meine Cape vom Preis her in die Höhe getrieben wurde, durch einen 2ten Account des Verkäufers. Dieser 2te Account hat bei jeder Ebay Auktion des Verkäufers nachweislich die Preise in die Höhe getrieben, in meinem Fall von 25,50 auf 170 Euro. Beide Teilnehmer wurden mittlerweile gesperrt. (oder sind freiwilliug ausgeschieden, das kann man nicht erkennen)

Kann mir jemand einen Tipp geben ob es Sinn macht meinen Anwalt einzuschalten damit ich den größten Teil meines Geldes zurückbekomme?
Der Verkäufer hat mir angeboten die Ware zurückzunehmen, das möchte ich aber auf keinen Fall. Ist er damit seiner Verpflichtung nachgekommen?

Wie immer dankbar für alle Tipps,
Ulli

Hallo Ulli,
hier gilt wohl der Grundsatz " Angebot und Nachfrage"
Warum hast Du in eine solche Preisdimension mitgeboten???
War das nötig??
Ich kenne das, man will einen Artikel unbedingt haben.
Aber irgendwo hört es eben auf.
Diesen Punkt bestimmst DU selbst !!
Wenn dann einer weiter bietet, lass ihn doch.
Gruß
Dirk m. der manchmal auch versucht ist, aber dann auf die Bremse tritt.

Hallo,

ich kann Dirk nur beipflichten: Du wolltest das Teil zu dem Preis haben. Wie der Preis zustande kam ist dabei zunächst unerheblich. Das erinnert mich so ein bißchen an die Leute, die irgendwo Gerät A kaufen und es dann nach 3 Wochen umtauschen wollen, weil das Teil in einem anderen Laden billiger gesehen haben.

Das fällt in die Rubrik „ärgerlich, aber nur dumm gelaufen“.

Zur juristischen Seite: Daß der Preistreiber ein zweite Inkarnation des Verkäufers war, wirst Du niemals beweisen können. Klassischer Fall von „recht haben ungleich Recht bekommen“.

Gruß
Christian

Hallo Ulli,

welche Verpflichtung hat der Verkäufer denn schon?
Du wirst es nicht beweisen können, dass es er war, der den Preis getrieben hat - und mit seinem Angebot das Teil zurückzunehmen ist der dir schon weiter entgegengekommen als er muss.

Gruß Ivo
*abhaken*

Hi
wenn du so hoch vorlegst…
Nachweislich hat jemand anderees auchgeboten. ob du nachweisen kannst das der Bieteraccount ein und der selben Person gehört… weiss ich nicht. Das müsstest du aber. Biete erst 12 Sekunden vor Auktionsende und präzise was du ausgeben willst.
HH

Huhu euch allen,
erstmal vielen Dank für Eure Antworten.
Also, das ersteigerte Teil ist es jedenfalls wert, ich hätte sogar noch 30 Euro mehr geboten. Das war mein Limit. Aber, es war nachweislich ein Fake-Account, das ist bewiesen. Es haben sich etliche User gewehrt, wir sind in Kontakt. Was mich nur so ärgert/belastet ist, das ich mich einfach verar…t fühle, weil der Fake-Account mein einziger Mitstreiter war, und ich ohne diesen das Teil für unter 30 Euro gehabt hätte. Da fühlt man sich irgendwie betrogen, zumal der Verkäufer ja einen Sofortkaufpreis oder einen höheren Startpreis hätte setzen können um so seinen gewünschten Gewinn zu erzielen. Das es ein Fake ist, ist dermaßen offensichtlich wenn bei über 100 Auktionen mit vollkommen unterschiedlichen Artikeln der selbe IMMER den Preis hochtreibt, teilweise mit 50-100 Euro Schritten. Der Verkäufer hat es ja auch indirekt zugegeben, wir streiten uns zur Zeit per email. Un, wie gesagt, was mich so auf die Palme bringt, ist das ich offensichtlich verulkt wurde und eigentlich auch irgendwie betrogen.
Naja, Lehrgeld …
Vielen lieben Dank für Euer Interesse,
Ulli

Hi
Nein, du hättest das Teil auch nicht billiger wenn jemand anders mitgeboten hätte. Nur wenn du nicht den Fehler gemacht hättest so hoch vor zulegen wär es billiger für dich geworden, wenn nichts vorgelegt ist kann auch niemand den Preis hochtreiben. Aber alleine die Tatsache während der Auktion eine so hohe Vorlage zu machen ist falsch. N bisserl geschickt muss man schon sein. Das ist ja fast so als würde man beim Handeln auf dem Flohmarkt sage „ich hab aber nur 25 dabei“ und dabei mit dem 100er wedeln.
HH

Hi,
nee, ich hab nur nachgelegt, weil ich das Ding haben wollte. Der fake hat die Grenzen gesetzt. Ich hätte auch gar nicht so gemeckert, wenn der Tatbestand nicht rausgekommen wäre, weil mich etliche andere verärgerte User informiert hatten. Und wie gesagt, so fühlt man sich ver ar…t.
Liebe Grüße
Ulli

Hallo Ulli,

nicht alles bei ebay muss Fake sein um zu funktionieren.

Was den nun wenn der andere einfach sein Kumpel ist, der 2 Häuser weiter wohnt?

Dann funktioniert die Masche auch und es läßt sich im Ernstfall auch bei 1 Mio Auktionen nicht beweisen, dass es eine Masche war um dich abzuzocken.

Daher finde ich es gar nicht dumm, dass du die Sache abhakst.

Gruß Ivo

War es nicht doch ein Schnäppchen ?
Hallo,

ich glaube nicht, dass sich die Methode, über Fake-Accounts den Preis zu treiben, wirklich lohnt gegenüber dem Weg eines höheren Startpreises. Der Verkäufer weiss nie, wann Du aussteigen wirst und dann bleibt er auf seinen hohen Provisionen sitzen.

Der Verkäufer hat mir angeboten die Ware zurückzunehmen, das
möchte ich aber auf keinen Fall.

Das ist doch ein gutes Angebot - was willst Du mehr.

Wenn Du dennoch nicht darauf eingehen willst, dann hast Du dennoch ein Schnäppchen gemacht, oder ? Denn was hätte Dir das vorherige Wissen um einen Fake-Account genutzt ? Du wolltest das Teil und willst es immer noch, zu diesem Preis.

Gruß Andreas

wer ist jetzt eigentlich zu schaden gekommen???
hallo hunger,

ich verstehe es vielleicht nur nicht richtig, aber:

1.) du hast den zuschlag erhalten,
2.) die ware ist es wert (wie du sagst) und
3.) du hast dabei noch nicht mal dein persönliches limit erreicht.

wo bitte ist dein schaden, den du einklagen willst???

fragt sich
ann

Hallo Ulli,
erstmal find ich es erschreckend, wieviele Leute damit antworten:
„Wieso hast Du nur?“, „Wie kommst Du denn dazu?“, „Ist halt Pech!“ und „Sei doch zufrieden!“
Alle diese Bemerkungen sind reichlich überflüssig und unqualifiziert, denn sie lösen weder das Problem noch beantworten sie Deine Frage! An alle, die sich jetzt irgendwie auf den Schlips getreten fühlen und weiteren Diskussionsbedarf haben bitte ich mit mie das ganze über Mail auszutragen und niocht an dieser Stelle!

Aber zu deinem Fall:
Warum macht der Verkäufer dir das Angebot das Teil zurückzunehmen? Ganz klar, denn wenn es ein bekannter Vorgang ist und die Accounts mittlerweile nicht mehr existieren, dann hat des nicht den Grund das der Verkäufer keine Lust mehr hat sondern vilmehr liegt hier der Tatbestand des Betruges vor und das ist dem Verkäufer durchaus klar.
Offensichtlich ist der Verkäufer mehrfach mit dieser Praxis auf gefallen. Der Verkäufer versucht nun mit einem solchen Zugeständnis sich aus der Affäre zu ziehen.
Im übrigen ist in den AGB´s von Ebay diese Verhaltensweis von Verkäufern verboten!!!
Es dürfte nicht schwer sein ein Anzeige wegen Betruges durchzukriegen.
Anders sieht das bei der Minderung des Preises aus, denn du wirst nicht nachweisen können welcher konkrete Schaden dir durch das Verhalten des Verkäufers entstanden ist.
Ergo, du solltest zur Polizei gehen Anzeige wegen Betruges erstatten, Ebay einschalten( um die Vorgangsdaten des Verkäufers zu erbitten) und dich dann bei dem Verkäufer melden um eine Minderung des Preises zu verlangen.

  • Wenn dieser nicht darauf eingeht musst du selbst abwägen, ob du wirklich einen Zivilprozess wegen 155Euro anstreben willst, jedoch würde ich die Betrugsanzeige laufen lassen.
  • Wenn der Verkäufer darauf eingeht, dann kannst du die anzeige, falls du es willst ,immer noch zurückziehen.

Tip:Falls der Tatbestand des Betruges nicht erfüllt sein sollte, könnten aber noch andere Gesetze greifen, die in die Richtung unlauterer Wettbewerb und vorspiegelung falscher Tatsache etc. gehen. Dann solltest du jedoch wirklich einen Anwalt einschalten.

Tip:Also schlussendlich ist das Recht auf deiner Seite, du musst nur entscheiden was es dir wert ist Recht zu bekommen (und zwar Wert in Euros, wg Anwalts und Gerichtskosten!) Wenn du eine Rechtsschutzversicherung hast, die so etwas abdeckt dann solltest du diese nutzen

Tip:eine verbindliche Rechtsberatung erhälst du sehr günstig bei den Verbraucherschutzzentraken, die dann auch deine Ansprüche vor Gericht vertreten können.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Auch hallo,

ich (auch fleissige ebayerin :wink:) würde mal sagen, dass das kein einzelfall ist, der dir hier passiert ist.

hast du dich schon mal mit der preisgestaltung bei ebay vertraut gemacht?

es kostet natürlich wesentlich mehr einstellgebühren, wenn ich über 100 euro anfange und nochmal mehr wenn auch ein sofort keufen preis dabei ist.

das soll keine entschuldigung für den verkäufer sein, aber es ist durchaus öfters der fall, dass es „Mietbieter“ gibt.

hier scheint der faker etwas blöde gewesen zu sein, dass er nur mit 1 namen mitgeboten hat. ich denke, dass einige verkäufer über mehrere namen verfügen oder freunde haben, die mit bieten.

wie man in letzter zeit im fernsehen und anderer presse von ebay gehört hat, kümmern die sich nciht besonders darum, denn es nimmt „den spass am zocken“.

ich denke auch, dass du es dabei belassen solltest.

der verkäufer konnte das teil, das er wahrscheinlich ab 1 euro eingestellt hat, ja nciht unter dem eigenen ek verkaufen.

er macht sich nur unnötigen stress seine artikel tag und nacht zu beobachten.

hak es ab unter „erfahrungswert“!

meine methode: frag den käufer, ob er das teil auch über sofort kaufen hergibt.
manch verkäufer machen dir dann einen guten preis, nehmen den artikel aus der auktion und haben so noch die 4 % provision gespart!

liebe grüße

heike

meine methode: frag den käufer, ob er das teil auch über
sofort kaufen hergibt.
manch verkäufer machen dir dann einen guten preis, nehmen den
artikel aus der auktion und haben so noch die 4 % provision
gespart!

liebe grüße

heike

Das ist laut Ebay aber nicht erlaubt (*Heiligenschein*). :smile:
Das „herausnehmen“ muss auch gut begründet sein (vorgegebene Beispiele).
Ich habe einmal nach dem Kauf einer Netzwerkkarte darum gebeten zwei (oder war es eine?) andere die schon ausgelaufen (nicht vorzeitig beendet) waren zum selben Preis zu bekommen, weill ich es nicht schaffte sie zu ersteigern.

Aber die Auktion wurde nicht unter einem falschen Grund beendet.

Mit Sicherheit ist es auch mit dem deutschen Recht konform, das ein Artikel nicht vorzeitig wegen solcher Gründe beendet werden darf. Aber das auch „verbotene“ anbieten von weiteren Artikeln nach der Auktion (oder wärend des Emailverkehrs) kann man den Personen wohl kaum verbieten. Man soll z.B. Verkäufer melden die einem weitere Artikel anbieten.
Solange die weitern Artikel nicht in der Beschreibung beworben werden, sollte es kei Problem sein. Das wäre dann wohl Werbung.

Aber es fällt mir immer wieder bei den größeren gewerblicchen Händlern auf, das zu der Beschreibung noch weitere Artikel angebotren werden. Das wäre wohl nach den AGB nicht erlaubt, oder? Aber Ebay will sich diese großen Händler wohl nicht vertreiben.

Ich habe in meinen Suchen immer wieder Artikel die nichts mit meiner Suche zu tun haben, weil im Text Werbung dafür gemacht wird.

Aber wenn im Text noch optionale Erweiterungen gegen Aufpreis zu finden sind, ist das eigentlich auch verboten (?).
Am gerechtesten wäre es dann wohl die Option zu einem bestimmten Prozentsatz des Endpreises anzubieten.

Am einfachsten wäre aber eine zweite Auktion eine viertel Stunde nach der ersten auslaufen zu lassen, und für diesen Artikel in der ersten Auktion zu werben (unter meinen anderen Auktionen finden Sie…). So können auch Leute die sich nur für den zweiten Artikel interessieren mitbieten. Durch diese Hinweise auf dazu passende Artikel in jeder Auktion, kann man auch auf mehr bieter hoffen. Ein Beispiel für zwei Artikel ist z.B. ein DVB-Empfänger (digital-TV-Empfänger) mit einem optischen Ton-Ausgang (Lichtwellenleiter). Interessant aber nicht zwingend erforderlich wäre dann ein Wandler, mit dem man das optische Signal ein elektrisches Signal zu konvertieren kann. Dann kann man auch ältere digitale Soundsysteme (DD 5.1) anschließen. ALs dritter Artikel wäre dann noch das passende Licht-Wellen-Leiter-Kabel anzubieten. Jeder Artikel enthält dann den Hinweis auf die anderen Angebote.

Tobias Claren

Hallo zusammen,

IMHO zeigt sich hier wieder mal die Unzulänglichkeit des Ebay-Systems.

Der Verkäufer hätte ohne die - unterstellte - Preistreiberei Ware weit unter Wert abgeben müssen - das will er verständlicherweise nicht.
Er könnte den Artikel zu einem höheren Preis einzustellen, aber das ist unattraktiv weil das die Angebotsgebühr in die Höhe treibt.
Was tut er also? Er läßt einen 2. Account oder Bekannte mitbieten.

Quintessenz: Das Ebay-System „zwingt“ Verkäufer zu solchen Maßnahmen. Ich möchte gerne mal wissen wieviel Prozent der Verkäufer ihre Auktionen NICHT auf diese Art und Weise manipulieren. Daß es rechtlich und moralisch verwerflich ist steht auf einem anderen Blatt.

Nun bist Du also der Dumme, weil Du sehr viel mehr Geld für die Ware bezahlt hast als das ohne den Faker der Fall gewesen wäre. Hätte er nicht selber mitgeboten wäre der Verkäufer der Dumme gewesen.

Meiner Meinung nach liegt das Problem im Ebay-System, denn es ist nur darauf ausgerichtet möglichst viel zu versteigern und dabei maximale Gebühren zu kassieren. Man betrachte nur mal die Preise, die Ebay inzwischen verlangt…
Die prozentual am Verkaufserlös ausgerichtete Provision habe ich z. B. noch nie verstanden, denn die Leistung von Ebay ist immer gleich, egal ob da ein millionenschwerer Brilliant oder eine Tüte Gummibärchen verkauft werden. Außerdem sind die Gebühren IMHO viel zu hoch, denn was bietet mir Ebay für das teure Geld, außer einem minimalen Speicherplatz für die Auktionsdaten?

Geht etwas schief fühlt Ebay sich natürlich unschuldig und hält sich raus - sie haben ihr Geld ja verdient. Was dann passiert interessiert Ebay nicht, das sei Sache der beiden Vertragsparteien, sie seien ja nur die Plattform auf der man sich treffe.

Die Ebay-Versicherung ist auch ein Witz: bei geringen Summen eine so hohe Selbstbeteiligung daß viele Kunden auf ihrem Schaden sitzen bleiben, bei hohen Summen zieht die Versicherung auch nicht mehr…

So ärgerlich es ist, aber ich denke hier war wieder mal das klassische Ebay-Problem: Ebay kassiert schnell viel Geld, wie die Kunden beide ein gutes Geschäft machen interessiert nicht. In diesem Fall bist Du der Dumme, ohne Faker wäre es der Verkäufer gewesen. Und gerade weil Ebay an der hohen Verkaufssumme verdient sind sie nicht wirklich daran interessiert daß Du die Ware zu einem geringeren Preis bekommst. Außer vorgefertigten Blabla-Emails, Nutzwert gleich Null, wirst Du von denen keine Unterstützung bekommen.
Selbst wenn sie den Anbieter nun abgemahnt oder gar gesperrt haben: was ist das für eine Konsequenz wenn andererseits überall bekannt ist daß rechtsgültige Verträge geschlossen werden und somit ein Fehlverhalten eines Ebay-Mitglieds zugleich ein Rechtsverstoß ist? Da erwarte ich von einer seriösen Firma normalerweise mehr Engagement als eine dubiose „Abmahnung“, über die sich im Grunde jeder kaputt lacht - man kann sich ja als seine Oma neu anmelden…

Die wenig befriedigende, letztlich aber wohl zutreffende Quintessenz der Geschichte: wer sich auf Geschäfte bei Ebay einläßt sollte um die Tücken des Systems wissen und alle Daten der Auktion, des Verkäufers und der Mitbieter im Auge haben. Biete nicht mehr als Du nachher wirklich ohne Ärger zu zahlen bereit bist.

Du kannst es Scheiße finden über’s Ohr gehauen worden zu sein, aber es fällt am Ende unter das Motto „Lehrgeld“.

Traurig, aber wahr.

MecFleih

Hallo

Quintessenz: Das Ebay-System „zwingt“ Verkäufer zu solchen
Maßnahmen. Ich möchte gerne mal wissen wieviel Prozent der
Verkäufer ihre Auktionen NICHT auf diese Art und Weise
manipulieren. Daß es rechtlich und moralisch verwerflich ist
steht auf einem anderen Blatt.

Diese Manipulation kostet viel Zeit, sehr viel Zeit. Und gerade Arbeitszeit ist teuer. Ich glaube nicht, dass Leute mit viel Transaktionen sich dieser Methode bedienen - das rechent sich nicht. Ausserdem würde bei vielen der Umsatz, auf den sie angewiesen sind, einbrechen, wenn ein paar negative Bewertungen reinkommen.

Meiner Meinung nach liegt das Problem im Ebay-System, denn es
ist nur darauf ausgerichtet möglichst viel zu versteigern und
dabei maximale Gebühren zu kassieren.

Klar, das ist doch normal - macht doch jeder Käufer und Verkaüfer bei ebay auch !

Die prozentual am Verkaufserlös ausgerichtete Provision habe
ich z. B. noch nie verstanden, denn die Leistung von Ebay ist
immer gleich, egal ob da ein millionenschwerer Brilliant oder
eine Tüte Gummibärchen verkauft werden.

Wenn ebay nicht über eine Verkaufsprovision an sein Geld kommst, das muss halt die Stargebühr deutlich angehoben werden - und das wäre der Tod für viele 5 € Artikel.

Außerdem sind die
Gebühren IMHO viel zu hoch,

Wenn sie halb so hoch wären, würden das wohl genauso viele Leute bahaupten. Jede Anzeige in meinem Lokalblättchen ist teurer und unflexibler.

Die Ebay-Versicherung ist auch ein Witz: bei geringen Summen
eine so hohe Selbstbeteiligung daß viele Kunden auf ihrem
Schaden sitzen bleiben, bei hohen Summen zieht die
Versicherung auch nicht mehr…

O.K. hier könnte ebay mehr tun.

Die wenig befriedigende, letztlich aber wohl zutreffende
Quintessenz der Geschichte: wer sich auf Geschäfte bei Ebay
einläßt sollte um die Tücken des Systems wissen und alle Daten
der Auktion, des Verkäufers und der Mitbieter im Auge haben.
Biete nicht mehr als Du nachher wirklich ohne Ärger zu zahlen
bereit bist.

Kann ich nur bestätigen. Es sollte sich jeder vorher anschauen, mit wem er es zu tun hatte. Ich schaue mir bei teueren Artikeln auch einige der letzten Transaktionen an. Tauchen da immer die gleichen Fake-Accounts auf, oder Leute, die siche gerade erst angemeldet haben, werde ich vorsichtig oder ich biete woanders. Gerade eBay bietet hier eine grosse Transparenz

Gruß Andreas

Hi Ulli,

ich ver- und ersteigere nix bei eBay. Bin ein Fan von Neuware und Beratung. Jedoch habe ich einen Account, damit ich die Gebote bei Auktionen von Freunden und Bekannten nach oben treiben kann. Das spart die die Provisionen für höhere Startpreise. Ich habe damit weder moralische noch ethische Probleme, weil das meiner Meinung nach jeder denkende ebay-Nutzer so macht.

Bekomme ich wider Erwarten den Zuschlag, dann kostet es den Anbieter ein bisschen mehr Provision.

Solange eBay so funktioniert, gibt es für Bieter nur die Möglichkeit rechtzeitig auszusteigen.

Ciao,

Uwe

Hi Uwe,

ach wegen solchen Leuten sind die Preise bei eBay teilweise so astronomisch?

Als Käufer finde ich sowas natürlich reichlich unfair, zumal das vielleicht ein Artikel ist, den ich wirklich haben wollte. Da ich aber vorsichtig bin, gebe ich als Höchstgebot natürlich auch nur soviel an, wie ich dafür gerne bezahlen würde. Jetzt kommt so ein gewerbsmäßiger Preishochtreiber, vermasselt mir den Zuschlag und ich darf dann 1 Woche später für den selben Artikel nochmal bieten (da er ja nicht wirklich verkauft wurde)??

Also Anbieter, bei denen ich sowas auch nur vermute kommen bei mir auf die schwarze Liste (äh, kann ich deinen Benutzernamen haben??) Und so werden das hoffentlich auch andere Käufer sehen. Und ob du dann dem Verkäufer damit einen Gefallen getan hast ist zumindest fraglich.

Gruß
Daniel

Hallo,

ich denke nicht, dass DU betrogen worden bist. Du hast selbst gesagt, dass du sogar noch 30,- Euro mehr für das Teil geboten hättest. Also hast du das Teil zu einem Höchstpreis gekauft, den du selbst bestimmt hast.
Der Verkäufer hat zwar evtl. gegen die AGBs von Ebay verstoßen, aber bringt es dir wirklich etwas, ihn deswegen anzuzeigen?

Gruß
Nelly