Hallo,
ich suche Informationen (Internetseiten, Gesetze usw.) zum Thema Urheberecht bei Büchern, Lehrbücher, Texte, Noten usw…
Interessant sind vor allem Seiten die sich mit dem Thema des Fotokopierens in der Schule (speziell), und sonstigen Einrichtungen beschäftigen.
Also die wilde fotokopiererei in Schulen (also das „übliche“: Lehrer verteilt Kopien das ganze Jahr über).
Ein schöner Vergleich ist das Schulen der Kopiererei von Software entgegentreten, aber selbst in großen Mengen Urheberechtlich geschütztes Material vervielfältigen (mehr Schaden, oder?). Bei den Kopien wo was einzutragen ist, würden wohl die Schüler bei einem nichtkopieren wegen der paar Seiten das Buch kaufen müssen. Da die Kopien aber aus verschiedensten Quellen kommen können, müssten die Schüler wohl alles haben. Die Paar Seiten könnten die Lehrer wohl auch selbst anfertigen (bei Mathe muss man nur Werte und Layout verändern
, oder Copyright-freies Material von Internetseiten nehmen auf denen Lehrer ihr Material tauschen.
Ob es nun Software-Kopien oder Fotokopien sind, macht keinen Unterschied. Raubkopieren scheint heute nur noch mit Software in Verbindung gebracht zu werden. Ob Digital oder Analog, das macht auch keinen Unterschied (auch wenn das manche Rechteverwerter so meinen). Vor der Computerzeit gab es das „Copyright“ ja auch schon lange. Heute werden auch Bücher kopiert. Es sind die Gescanten Bücher, die dann z.B. als PDF-Datei in Tauschbörsen zu finden sind. Also ist die weiter unten angegebene Situation nichts anderes (wenn auch teurer, und anscheinend mit Gewinn). Also eher noch schlimmer, da (anscheinend) mit Gewinn.
Z.B. 40 Seiten aus einem Englischbuch (Network 2) für 5 Euro. Selbstkauf des Buches für 16,90 Euro natürlich freigestellt. Dieses kann man dann aber neuwertig wenigstens noch für um die 12 Euro verkaufen (Ebay gesehen: 12 Euro + 1 Euro Versand).
Die Kopien werden von einer Schülerin (Abendrealschule, 3. Semester) privat angefertigt.
Ab 1000 Kopien hat sie „Mengenrabatt“. 5 Euro für 40 Seiten sind aber noch 12,5 Cent pro Seite. Das kommt mir sehr nach Gewinn vor. Auch in Pfennig wäre das noch kräftig.
Die letzten 2 „Units“ aus „Network 2“ werden anscheinend nur noch gebraucht, weil das 2. Semester anscheinend nicht fertig wurde. Danach fällt dann „Network 3“ an. Dann aber wohl zum Selbstkauf.
Das eine Schülerin ein Buch komplett kopiert hatte, habe ich auch schon gesehen (vorher), aber das war keine „Klassenaktion“ in der die Lehrerin sagt, das man ohne die Kopien (natürlich auch das Buch) nicht am Untericht teilnehmen könne (draußen bleiben). Man könne sich von der Schülerin ja für die 5 Euro Kopien anfertigen lassen.
Gruß,
Tobias Claren