Hallo,
bei mir vor der Haustür hat heute zum ersten Male in diesem Jahr wieder ein Straßenmusikant Platz genommen. Ich wohne im zweiten Stock in der Bonner Fußgängerzone. Der Mann spielt ein Akkordeon, das Ganze musikalisch halbwegs gut aber leider auch sehr laut. Er sitzt für gewöhnlich von 20 Uhr bis 21 Uhr dort, im Sommer auch schon mal bis 22 Uhr. Wenn ich das Fenster geöffnet habe, nervt das ohne Ende. Wenn er nur 2 Abende in der Woche da wäre, könnte ich das ja noch ertragen, ich bin selbst Musiker und habe durchaus Verständnis. Aber er sitzt vor allem im Sommer wirklich mindestens 5 mal in der Woche dort und spielt natürlich immer das gleiche Repertoire (ca. 30 Minuten und dann von vorne). Ich bekomme irgendwann 'nen Blutsturz wenn das so weitergeht. Auf meinen freundlichen Hinweis, er möge doch wenigstens nur 2 mal in der Woche hier sitzen, antwortete er mir sehr frech, er habe eine Lizenz und dürfe dort sitzen so oft er mag. Stimmt das ? Sollte ich mich an das Ordnungsamt wenden ? Oder muß ich ihn selbst vertreiben ? (Mir schwebt da vor, ihm dann zur möglichen Auffrischung seines Repertoires einige sehr laute Musikvorschläge aus meiner umfangreichen Punkrocksammlung vorzuspielen *zwinker*).
Gruß,
Tommy
http://www.molotow.tk
Hallo,
in Bonn muss jeder Straßenmusiker eine Spielerlaubnis haben, wobei nicht mehr als drei/Tag ausgegeben werden.
In dieser Erlaubnis ist festgelegt, dass er nicht mehr als 15 Min. am gleichen Platz spielen darf.
Die Überwachung der Vorschrift obliegt dem Ordnungsamt.
Wenn du die Presse verfolgst, wirst du mitkriegen, dass in Bonn ständig Stellen abgebaut werden. Darum ist kein Personal da, die Fußgängerzone ständig zu kontrollieren.
Du kannst dich daher nur an die Polizei wenden (PI Mitte).
Gruß
HaWeThie
Hi Tommy…
giess doch mal ausgiebig deine Blumen auf denm Fensterbrett 
HH
Hallo Tommy,
nimm Dir ein paar Schreckensgestalten *lach* aus Deinem Fankreis, am Besten mit Hunden und lass die vor Deinem Fenster eine Pallette Bier kleinmachen. Ich kann mir gut vorstellen, das sein „Umsatz“ rapide sinkt und er freiwillig nach einer neuen Location für seine Geräusche suchen wird. Ist nicht gerade die feine englische Art, aber allein der Gedanke amüsiert mich ausserordentlich.
Gruß
Knautschke
http://www.ramblinbluesband.de
In ähnlicher Richtung hatte ich ja auch schon gedacht. Nur, ehrlich gesagt, Umsatz macht der abends hier sowieso kaum. Ich habe eher den Eindruck, er nutzt den Platz zu einer Art „öffentlicher Probe“. So ein Akkordeon ist halt ein recht lautes Instrument - zuhause darf er das wahrscheinlich nicht benutzen…
Hast du in der Schule auch schon alle deine Freunde mobilisiert, wenn du einem Schwächeren Angst einjagen wolltest ?
Hast du in der Schule auch schon alle deine Freunde
mobilisiert, wenn du einem Schwächeren Angst einjagen wolltest
?
Schwächeren? Wer bedroht denn mit seiner sogennanten Musik die geistige und körperliche Gesundheit unseres geliebten Molotow?
Hier handelt es sich doch eher um eine Form der Notwehr, wenn nicht sogar eine Maßnahme zur Terrorismus-Bekämpfung.
Aber das kann natürlich auch nach hinten losgehen, wenn der Kerl noch glaubt, er hätte einen Fanclub.
Und nun nehme meine Artikel mal nicht so ernst, wie sie gemeint sind.
Gruß
Knautschke
http://www.ramblinbluesband.de