Wechselnde Namen auf Briefkästen

Hallo,
ich wundere mich in den letzten Tagen über einen Briefkasten in unserem Haus. Bewohnt wird die Wohnung von einer junngen Mieterin. Doch außer ihrem Namen finden sich 2 weitere „Bapper“ auf dem Kasten mit jeweils anderen Namen. Diese Namen ändern sich in regelmäßigen Abständen. Ich gehe davon aus, daß es sich nicht um wechselnde Bekanntschaften handelt, sondern, daß sie sich einfach unter anderen Namen Sachen zuschicken läßt!
Meine Frage: ist sowas nicht strafbar? Ich hab keineswegs vor, dagegen in irgendeiner Form vorzugehen, mich interessiert es nur, da ich von Fällen weiß, in denen z.B. Neckermannkunden nicht gezahlt haben und nirgend mehr bestellen konnten. Mit einem neuen Weissen Namen kann man sowas umgehen…
Und wenn der Versand nach 3 Monaten per Gericht den Herrn Smith sucht, der offiziell nie da gewohnt hat!

Gruß,

Michael

Hallo Hausmeister,
irgendwelche Belege oder Hinweise für diese kriminellen Machenschaftzen? Vielleicht solltest du die Oma gegenüber als Informmanten anheuern…?
Ich würd meine Phantasie ein wenig zügeln und vor allem hüten irgendwelche Äusserungen in der Öffentlichkeit zu machen… so lange wie der Verdacht in deiner Phantasie existiert und nur auf den Namensaufklebern existiert. Ich hatte auch schon zusätzliche Namenschilder am Kasten, da ich für einen umgezogenen die Post annahm, oder für ne Freundin die für ein Jahr in NZ war.
hh

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Hallo Michael,

klingt in der Tat nicht besonders gut und verdächtig. Allerdings würde ich hier schon tätig werden, denn das Treiben der Dame kann auch auf Dich Auswirkungen haben, und sei es nur in der Form, dass das ganze Haus bei der Schufa, bei Händlern, Telefongesellschaften, oder Banken auf der Blacklist landet. Ärgerlicher, wenn da kriminelle Dinge ablaufen, die andere Kriminelle auf den Plan rufen könnten, und dann plötzlich der schönste Bandenkrieg vor Deiner Haustür abläuft (alles schon passiert) oder die Polizei und Staatsanwaltschaft zum Dauergast wird und Deine Adresse ständig in der Tageszeitung steht. Ich würde daher mal den Vermieter auf die Sache ansprechen. Der hat sicher auch kein Interesse daran, dass sein Haus in einen schlechten Ruf gerät, er evtl. dann auch noch um die Miete geprellt wird, etc. Er sollte sich also schon im Eigeninteresse dann um die Sache kümmern. Vielleicht gibt es ja eine logische Erklärung, wahrscheinlich aber eher nicht, und da sehe ich keine Notwendigkeit kriminellen Subjekten auch noch Deckung zu gewähren.

Gruß vom Wiz

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Hallo,

solange keine nachweisbaren Straftaten vorliegen, ist das Ganze legal. Ich kenne auch jemanden, der das als Schutz für seine Privatsphäre benutzt, etwa, wenn er im Internet bestellt (natürlich bezahlt er die Sachen auch). Er verhindert damit, dass er zugespamt wird.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Michael,

mich wundert, weshalb Du nicht auf die nahe liegende Idee kommst, daß es sich um immer neue in der Wohnung ausgebildete Terroristen handelt, die Dich ausspionieren, mit Dir als Geisel die Commerzbank ausrauben, um dann zum ultimativen Giftgasschlag gegen die Welt auszuholen. Es kann nicht anders sein! Die Namensschilder sind der eindeutige Beweis!

Gruß
Wolfgang

Eigentlich ist es gar keine schlechte Idee für Bestellungen im Versandhandel regelmäßig einen anderen Namen zu verwenden. Dann bekommt man wenigstens nicht ständig die Werbepost von irgendwelchen Firmen. Die Stolche verscherbeln doch untereinander Ihre Adressendateien und kümmern sich einen *zensiert* um die Robinsonliste. Dann wohnt der Herr Müller aus der Adressendatei eben nicht mehr hier…

Gruß
Manfred

Meine Frage: ist sowas nicht strafbar? Ich hab keineswegs vor,
dagegen in irgendeiner Form vorzugehen, mich interessiert es
nur, da ich von Fällen weiß, in denen z.B. Neckermannkunden
nicht gezahlt haben und nirgend mehr bestellen konnten. Mit
einem neuen Weissen Namen kann man sowas umgehen…
Und wenn der Versand nach 3 Monaten per Gericht den Herrn
Smith sucht, der offiziell nie da gewohnt hat!

Ich finde es sehr normal, sich da Gedanken zu machen, da das wirklich aufs ganze Haus/Viertel zurückfallen kann. Eine unverbindliche Mitteilung an den Vermieter ist OK, sollten mehrfach Briefe an Unbekannte auftauchen, die zurückgehen (die liegen dann im Hausflur rum), dann ist auch angezeigt, dieses mal der Polizei mitzuteilen. Vielleicht liegen da schon Anzeigen vor.
Genau das ist es, warum viele Shops nur gegen NN liefern. Letztlich müssen die zahlenden Kunden das dann mittragen.

gruss
wl

Hallo Michael,

ich kenne durchaus auch Fälle wo auf Namen bestellt wurde die es nicht gibt.

Andererseits hast du nichts als Vermutungen. Es ist daher eigneltich nicht deine Aufgabe hier was zu unternehmen. Weswegen auch?

Begegnest du der Frau manchmal? Wenn ja, dann sei mutig und sprich sie drauf an.

Gruß Ivo

Hallo,

den Vermieter zu informieren (wie hier mehrfach vorgeschlagen wurde) halte ich für völlig übertrieben. Natürlich kann da theoretisch etwas Gesetzwidriges hinterstecken, genausogut kann sich die Dame aber auch dadurch vor aufdringlichen Verehrern oder Spampost schützen. Frag sie doch einfach mal selbst.

Gruß,
Tommy

schon erlebt
Hi Helge,

Ich würd meine Phantasie ein wenig zügeln und vor allem hüten
irgendwelche Äusserungen in der Öffentlichkeit zu machen…

Dass das sooo weit hergeholt ist, glaube ich nicht.
Genau das ist bei uns im Haus so abgelaufen:

Ein junges Pärchen zog ein, und nach kurzer Zeit klebte ein Aufkleber mit diversen, wöchentlich wechselnden Namen an der Haustür. Die Post und der Hermes-Versand gaben sich täglich die Klinke in die Hand (die Hand, in der kein Paket war).
Eines Tages stand ein grün-weißes Auto stundenlang vor unserm Haus, unsere neuen Nachbarn aber ebenso lang nicht in Sicht.
Ein paar Tage später war die Wohnung dunkel (Strom gesperrt, die Stadtwerke kannte das Pärchen schon, ca. 800 DM offen…)

So ging das weiter, bis nach ein paar Monaten (der Vermieter hat nur EINE Miete erhalten) die Wohnung über Nacht „leer“ war und der Vermieter vor einer Müllkippe stand - Pizzakartons und anderer Müll bis unter die Decke gestapelt (ich hab’s mit eigenen Augen gesehen!)

Seitdem kommt mir sowas gar nicht so unwahrscheinlich vor…

Gruß, Markus

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Naja…
Hei Wiz,

klingt in der Tat nicht besonders gut und verdächtig.
Allerdings würde ich hier schon tätig werden, denn das Treiben
der Dame kann auch auf Dich Auswirkungen haben, und sei es nur
in der Form, dass das ganze Haus bei der Schufa, bei Händlern,
Telefongesellschaften, oder Banken auf der Blacklist landet.

Also dieser Gedankengang, und wenn er noch so zutreffend ist, für meinen Geschmack viel zu denunziatorisch; denn wer Deinen Rat bereits bei einer derart schwachen Indikation befolgt, macht sich zum Werkzeug von Unternehmen und Auskunfteien, die sich aus lauter Bequemlichkeit Pauschalurteile über ein ganzes Haus erlauben, nur weil eine oder einige der Wohnparteien sich unredlich verhält. Ich hoffe aber, daß Unternehmen und Auskunfteien sich doch die Mühe machen und genauer hinsehen anstatt gleich das ganze Haus, die Straße oder das Viertel als Diaspora zu betrachten.

Ärgerlicher, wenn da kriminelle Dinge ablaufen, die andere
Kriminelle auf den Plan rufen könnten, und dann plötzlich der
schönste Bandenkrieg vor Deiner Haustür abläuft (alles schon
passiert) oder die Polizei und Staatsanwaltschaft zum
Dauergast wird und Deine Adresse ständig in der Tageszeitung
steht.

Also nun mach aber mal 'n Punkt. Das ist ja wie in der Bild… Einer hats mit Namensschildern und Du denkst gleich an kriminelle Dinge, Bandenkrieg, Polizei und Staatsanwalt? Mann mann… Was machst Du bloß, wenn man Dich mal beim Rot-über-die-Straße-gehen erwischt? Ist dann Dein ganzes Leben versaut?

Ich würde daher mal den Vermieter auf die Sache
ansprechen. Der hat sicher auch kein Interesse daran, dass
sein Haus in einen schlechten Ruf gerät, er evtl. dann auch
noch um die Miete geprellt wird, etc. Er sollte sich also
schon im Eigeninteresse dann um die Sache kümmern.

Leute mit häufig wechselnden Namen am Bk sind kriminell, ganz klar. So etwas wie Miete zahlen kennen die doch nicht. Und sie essen auch kleine Kinder!

Vielleicht gibt es ja eine logische Erklärung, wahrscheinlich aber eher nicht,
und da sehe ich keine Notwendigkeit kriminellen Subjekten auch noch Deckung zu
gewähren.

Stimmt, und es ist ziemlich auffällig, mit welchem Eifer Du hier von Dir ablenkst und auf andere zeigst. Ich sollte dem MOD einmal empfehlen, sich über Dich zu erkundigen…

Scherz beiseite. Sorry, wenn ich mich jetzt hier auch so vergaloppiere. Wahrscheinlich meinst Du es gar nicht so hysterisch anschwärzerisch und hast möglicherweise gerade eine einschlägige schlechte Erfahrung vor Augen. Ich finde es ja auch sehr löblich, daß Du dazu ermunterst, bei kriminellen Tat(!)beständen nicht wegzusehen, was in unserer Gesellschaft leider noch viel zu oft vorkommt.

Im vorliegenden Fall allerdings, also bei lediglich häufig wechselnden Bk-Namen, finde ich es aber auch feige und erbärmlich, wenn man damit gleich den Vermieter behelligt und damit in Kauf nimmt, daß gegen einen vielleicht völlig braven und anständigen Mieter Argwohn und Ressentiments geschürt werden, die er nur schwer wieder los wird. Aufrechter und erwachsener wäre es, die Sache mal im Blick zu behalten und je nach Art der Bewohner diese einmal direkt anzusprechen.

Kurz: Wechselnde Briefkastennamen allein (!) sollten noch nicht dazu führen, daß man sich gegenseitig bespitzelt, mittelbar beteiligte Dritte einschaltet und Verdachte streut. Ich möchte schließlich auch mal einen BH auf der Leine haben können, ohne daß mich mein Vermieter plötzlich anruft: „Sagen sie mal, ich habe gehört, in meiner Einzimmerwhg. wohnt noch jemand? So geht das aber nicht!“

Also immer locker bleiben ;o)

Grüße
R o b.

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Das größte Schwein im ganzen Land…
…das ist und bleibt der Denunziant.

Solange nicht ganz eindeutig der Verdacht auf kriminelle Handlungen vorliegt würde ich das ganze vergessen.

Vielleicht wird nur Post für sogenannte „Nichtsesshafte“ engegengenommen ?

Oder, oder, oder sonstige harmlose rechtlich einwandfreie Gründe dafür …

Aber Deiner Meinung nach sollte schon mal präventiv die GSG9 die Bude stürmen, da anderenfalls der innere Notstand droht.

Gruß

Matthias

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