Vor über einem Jahr habe ich meinen Vetter wegen des Verdachts des sexuellen Mißbrauchs bei seiner Tochter, meinem Patenkind, angezeigt. Leider konnte dies damals nicht nachgewiesen werden- obwohl wie ich finde eindeutige Anzeichen vorlagen und das Mädchen sich auch sehr selbsam geäußert hatte.
Nun hat mein Mann heute Post erhalten: jetzt wird er von der Gegenseite des Mißbrauchs an diesem Kind bezichtigt. Wie reagieren wir nun richtig bzw. sollen wir auf diese Unverschämtheit überhaupt reagieren?
sofort Anwalt
Da alles was mit diesem Thema zu tun hat in jeder Beziehung hoch sensibel von den Strafverfolgungsbehörden gehandhabt wird und diese bei einer Anzeige IMMER ermitteln müssen kann ich Dir nur raten SOFORT einen Anwalt aufzusuchen.
Hallo,
Anwalt wurde ja schon gesagt - scheint mir hier auch definitiv nötig. Irgendwie ist die Gegenseite allerdings auch ziemlich dämlich oder zumindest kindisch. Verleumdungsklage wäre doch naheliegender gewesen aber evtl. hat er einfach Bedenken, daß dann alles noch mal durchleuchtet wird. Zumindest glaube ich, daß ihr ungeachtet der Tatsachen, durch Eure vorherige Anzeige sehr gute Karten vor Gericht habt.
Da aber wie Du sagst klare Anzeichen für einen Kindesmißbrauch vorliegen, sollte man sich vielleicht vordringlich mit diesem Thema beschäftigen und dabei niemanden außen vor lassen. Mutter, Vater, Onkel, Tante, Lehrer/in, Pfarrer, Sportverein, etc. Ich will dabei nicht einmal etwas andeuten oder hineininterpretieren wo nichts ist. Aber Kindesmißhandlung ist definitiv eins der allerschlimmsten Verbrechen die es gibt und daher sollte man ohne Rücksicht auf Verluste um die Aufklärung kämpfen.