meine Frage ist zwar vielleicht im Moment komisch weil es vor ein paar Wochen unerträglich heiß war, aber jetzt hat sich es ja ganz schön abgekühlt. Es geht darum, dass es morgens ganz schön kalt ist, so um die 10°, in meiner Wohnung ist es unter 19° und ich würde es gerne morgens beim Duschen im Bad schön warm haben, aber leider hat kann man die Heizung nicht anstellen. Ich weiß noch im letzten Jahr oder die Jahre davor, da konnte man die Heizung auch im Sommer anstellen wenn es kalt draussen war, aber wir haben dieses Jahr eine neue Hausverwaltung bekommen, vielleicht haben sie was geändert. Meine Kollegen sprachen auch schon davon, dass sie bei dieser Witterung schon die Heizung anmachen. Wie sieht das denn aus? Habe ich auch in dieser Jahreszeit ein Recht auf Wärme?
ich muss Max widersprechen - ich denke, dass Du ein Recht auf eine Mindestwärme hast, egal zu welcher Jahreszeit. Ich kriege es nicht mehr genau zusammen, aber es war ungefähr so, dass 1m über dem Boden, die Raumluft eine bestimmt Temperatur betragen muss - die pingeligen Juristen.
Im Endeffekt ist es ja so - Du bezahlst für die Heizung, der Vermieter soll Dir ja schließlich die Wärme nicht schenken!
danke für die schnelle Antwort, aber ich hab auch irgendwie in Erinnerung, dass man ein Recht auf Wärme hat, auch im Sommer wenn es kalt ist. Es wird ja widersprochen wenn der Hauseigentümer verlangt, dass in den kalten Jahreszeiten die Wohnung soundsoviel Grad betragen muss, ausserdem wird die Wohnung ja bei dieser Witterung doch auch feucht.
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Meine Kollegen sprachen auch schon davon, dass sie bei dieser
Witterung schon die Heizung anmachen. Wie sieht das denn aus?
Habe ich auch in dieser Jahreszeit ein Recht auf Wärme?
Frag mal bei Deiner Hausverwaltung nach.
Im Wohnblock in dem meine Mutter wohnt hiess es auf Nachfrage in einem besonders kalten Sommer, die Ölheizung, die die Zentralheizungen versorgt werden erst „angeschmissen“ wenn die Tageshöchsttemperaturen 3 Tage am Stück 15 Grad nicht überschreiten. Das war allerdings Mitte der 80er Jahre, wie es jetzt aussieht weiss ich nicht.
Viele Grüße,
Michaela, bei solchen Fällen den Heizlüfter vom Flohmarkt zu Hilfe nimmt…
die Idee mit den Heizlüfter ist nicht so gut, ich habe Fernwärme und so tolle Röhrchen an den Heizkörpern, ich befürche, wenn ich die Wohnung durch einen Heizlüfter erwärme, könnte sich die Flüssigkeit in den Röhrchen vermindern.
Lieber Gruß Heike
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Im Wohnblock in dem meine Mutter wohnt hiess es auf Nachfrage
in einem besonders kalten Sommer, die Ölheizung, die die
Zentralheizungen versorgt werden erst „angeschmissen“ wenn die
Tageshöchsttemperaturen 3 Tage am Stück 15 Grad nicht
überschreiten. Das war allerdings Mitte der 80er Jahre, wie es
jetzt aussieht weiss ich nicht.
Ist jetzt immer noch so, zumindest war es letztes Jahr noch so in meiner alten Wohnung…die nahmen das sogar sehr genau, und wehe es hatte mal nen Grad mehr oder zwei, dann wurde die Heizung nicht hochgefahren.
auf der einen Seite verstehe ich Dich voll und ganz, da mein Bad auf Nordseite liegt, kalte Decke (Speicher von oben) und eine kalte Wand (Treppenhaus) hat. Ich muß zumindest für das Bad auch früh meine Gastherme einschalten oder die Infrarotstrahler an der Decke einschalten zum Duschen.
Andererseits könntest Du für den Restmonat bis zum 01.10. auch einen elektrischen Heizlüfter nehmen, denn man ist ja idR auch nur kurz (Duschen, Waschen) im Bad, vom Toilettengang abgesehen und das würde vollkommen ausreichen. Deine Befürchtung die Heizungsröhrchen „bekommen Durst“ kann ich nicht teilen, denn dazu müßtest Du die Dinger schon auf 40-60°C direkt erwärmen.
Du mußt Dir zudem im klaren sein, daß die Heizungsanlage für ein Mehrfamilienhaus hochzufahren ein erheblicher Energieaufwand ist, der auch Dich später mit Kosten belasten würde. Was ist wenn wir in einer Woche einen „goldenen Spetember“ bekommen ?? Anlage runterfahren und am 01.10. wieder hoch ?? Das entspräche der amerikanischen Energieverschwendung, im Winter die Klimaanlage anzuschalten, weil kein Heizungsthermostat da ist und die Heizung nicht dosierbar ist. Leider traurige Wahrheit.
Auch kann ich Dein Gefühl der jetzigen „Kälte“ nachvollziehen, denn ich hatte mich Anfang August auch an das heiße Wetter gewöhnt gehabt und mir kommen die (jetzt aktuell: 18°C) draußen „frisch“ vor.
Versuche mal darüber mein geschriebens nachzudenken, ohne gleich nur auf „Recht“ zu pochen. Auf eine konstruktive Antwort freue ich mich.
Ich denke, da findest Du alle Infos die Du brauchst! Bei der Idee mit dem Heizlüfter, würde ich insofern vorsichtig sein, dass Du dann die Quittung bei der nächsten Stromabrechnung bekommst!
ok, ich hab über Dein geschriebenes nachgedacht, Dennis, ich will ja keinen Stunk machen, ich wundere mich ja nur, dass unsere Heizungsanlage auf einmal nicht funzt, früher war das anders, sogar letztes Jahr war das so, dass wenn man die Heizung anmachte, sie Wärme abgab. Ich dachte auch bis eben, dass diese Heizungröhrchen im Allgemeinen verdunsten, deshalb hab ich an Heizlüfter oder sowas in der Art nicht denken wollen. Aber gut, dass ich ja jetzt eines anderen belehrt worden bin ;o)) und Du hast sicher recht, dass das Hochfahren der Heizungsanlage erhebliche Kosten verursacht. Viel Gruß und Dir auch noch einen schönen Montag - Heike
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ok, ich hab über Dein geschriebenes nachgedacht, Dennis, ich
will ja keinen Stunk machen, ich wundere mich ja nur, dass
unsere Heizungsanlage auf einmal nicht funzt, früher war das
anders, sogar letztes Jahr war das so, dass wenn man die
Heizung anmachte, sie Wärme abgab.
Verständlich, daß man sich nun wundert, andererseits zufreiden sein, wenn die Hausverwaltung auch in Deinem Interesse spart.
Ich dachte auch bis eben,
dass diese Heizungröhrchen im Allgemeinen verdunsten, deshalb
hab ich an Heizlüfter oder sowas in der Art nicht denken
wollen.
Tun sie auch, aber vernachlässigbar gering.
Aber gut, dass ich ja jetzt eines anderen belehrt
worden bin ;o)) und Du hast sicher recht, dass das Hochfahren
der Heizungsanlage erhebliche Kosten verursacht. Viel Gruß und
Dir auch noch einen schönen Montag - Heike
Hole Dir mal den STERN zum Blackout in den USA und den Stern danach mit den Leserbriefen, da weiß man erst, wie sparsam wir deutschen mit der Energie sind.
grundsätzlich besteht ein Anspruch auf eine fiunktionierende Heizung und zwar auch mitten im Sommer, wenn es mindestens an zwei auf einander folgenden Tagen sehr kühl ist.
meine Frage ist zwar vielleicht im Moment komisch weil es vor
ein paar Wochen unerträglich heiß war, aber jetzt hat sich es
ja ganz schön abgekühlt. Es geht darum, dass es morgens ganz
schön kalt ist, so um die 10°, in meiner Wohnung ist es unter
19° und ich würde es gerne morgens beim Duschen im Bad schön
warm haben, aber leider hat kann man die Heizung nicht
anstellen.
Hier erhebt sich natürlich die Frage, wenn Deine besonderen Gewohnheiten zu berücksichtigen sind, ob nicht um diese Jahreszeit der Einsatz der Heizung noch nicht begründet ist.
Ich weiß noch im letzten Jahr oder die Jahre davor,
da konnte man die Heizung auch im Sommer anstellen wenn es
kalt draussen war, aber wir haben dieses Jahr eine neue
Hausverwaltung bekommen, vielleicht haben sie was geändert.
Meine Kollegen sprachen auch schon davon, dass sie bei dieser
Witterung schon die Heizung anmachen. Wie sieht das denn aus?
Habe ich auch in dieser Jahreszeit ein Recht auf Wärme?
Frage doch einfach mal bei der Hausverwaltung nach weshalb dieses Jahr, wenn es kühl wird, die Heizungs nicht geht. Vielleicht hat man einfach vergessen die Heizung umzustellen oder sie ist defekt.
die Regelung, dass erst ab 01.10. des Jahres und bis 30.04. des Jahres die Heizung in Betrieb sein muss ist durch die Rechtssprechung überholt. Ein Mieter hat Anspruch auf 20 Grad. Selbst im Sommer, wenn es einige Tage kühl ist, muss der Vermieter die Heizung einschalten.