Unterhaltsrückzahlung

Hallo Leute,

ich habe folgendes Problem: Meine Eltern leben seit x Jahren getrennt und mein Vater zahlt seit dem auch Unterhalt an meine Mutter. Soweit sogut. Da ich aber im Februar 18 geworden bin steht der Unterhalt nicht mehr dem Erziehungsberechtigten zu bei dem ich wohne, sondern mir selbst (Kostgeldabgabe ist Vereinbarungssache). Dieser Unterhalt wird jedoch anders berechnet. Und zwar werden beide Gehälter meiner Eltern addiert, in der Düsseldorfer Tabelle die entsprechende Gruppe gesucht und durch zwei geteilt (abzüglich Kindergeld bei meinem Vater). Das ist logischerweise weniger als meine Mutter vorher allein bekommen hat, was an sich auch garnicht so schlimm ist. Aber: Das der Unterhalt mir alleine zusteht hat mein Vater erst 6. Monate später bemerkt, genauso das er nun weniger zahlen muss. Da er der Meinung ist zuviel gezahlt zu haben verweigert er nun 5 Monate jegliche Zahlung an mich, bis der Überschuss gegengerechnet ist. Ich bin aber der Meinung das er das garnicht darft, oder? Schlieslich ist das doch sein Pech, wenn er den „Termin“ versäumt, oder sehe ich das falsch? Wenn sich der Unterhalt beispielsweise für mich durch Sprung in eine andere Gruppe zum positiven ändern würde, wäre ich doch auch verpflichtet ihn drauf aufmerksam zu machen wenn ich mehr Geld haben will!
Also, hat da jemand schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht, oder sonst irgendwie Ahnung? Ich wäre über jede Hilfe dankbar!

Gruß Kai

Hallo,

du hast Geld von deinem Vater bekommen mit dem Betrag X.
Geschuldet hätte er dir aber nur den Betrag Y.
Warum denkst du nun den Betrag X voll einkassieren
zu können, wenn er nur Y zu zahlen hätte ?

Du hast doch selbst geschrieben, das es nicht so schlimm wäre das nun etwas weniger Geld reinkäme … warum dann die Aufregung ? Ist doch klar das er das Geld nun verrechnet !

Hast du mal einen Gedanken dran verschwendet, das dein Vater dir über all die Jahre hinweg dein Leben mitfinanziert hat? Er hat immer brav gezahlt und muß nun miterleben, das sein eigener Sohn versehentlich zuviel gezahltes Geld auch noch verjubeln will, statt hier fair bei zu bleiben.

Rechtlich gesehen hättest du sicher ne Chance, da Unterhaltszahlungen meines Wissens nicht rückforderbar oder verechenbar sein. Aber nur rechtlich, mit Moral und Anstand hat das nun wirklich nichts zu tun.

Mach die Augen mal auf ! Es ist dein Vater den du da über den Tisch ziehen willst !