Hallo Gemeinde!
Zuerst Entschuldigung für das schreckliche Wort! Mir will nichts besseres einfallen!!!
Als erstes die „Übersetzung“:
Ich arbeite bei der Firma AB. Nun, aus welchen Grund auch immer, löscht sich das Arbeitsverhältnis aus. Und wenn ich gehe, ist der Chef gesetzlich verpflichtet mir einen „wohlwollenden“ Brief zu schreiben. Darin stehen Sachen wie „Frau CD war zuverlässig“ oder „stets bemüht…“
Ich hoffe Ihr wißt jetzt was ich damit meine!
Und jetzt die Frage:
Als ich schwanger wurde (Jan 01) war ich bei der Firma XY im Vollzeit beschäftigt. Die Probezeit war schon längst bestanden und nun lief ein unbefristetes Arbeitsvertrag weiter. So weit, so gut.
Lt. Mutterschutzgesetz gibt es zahlreiche Tätigkeiten, die eine Schwangere nicht durchführen darf und die gänzlich im Bereich der Krankenpflege insb. der häuslichen Pflege, fällt (zB Spritzen jeglicher Art).
Daraufhin entschied mein Chef, daß ich mich Zuhause schonen und am Ende der Elternzeit wieder anfangen sollte.
Kurz: Am ende der Schwangerschaft erfuhr ich durch Kollegen, daß die Firma XY völlig von der Firma ZZ übernommen worden war. Einschl. Unterlagen, Fuhrpark, Patienten, Mitarbeitern usw. Diese Firma versuchte durch das Behördenaufsichtsamt mich zu kündigen, womit sie scheiterten.
Das Problem:
Jetzt habe ich einen laufenden Arbeitsvertrag bei einer Firma, wo sie mich nicht kennen. Ich habe dort kein einzigen Tag gearbeitet. Ein paar mal, daß ich dort hin mußte, war die „Luft“ eisig. Für mich steht fest, daß nach Ablauf der Elternzeit, kündigen werde, um dort nicht arbeiten zu müssen.
Und nun: Die Firma XY, wo ich tätig war, gibt es nicht mehr. Wo meine damaligen Chefs zu finden sind, habe keine Ahnung. Die neue Firma wird wohl nicht in der Lage sein, so ein „Beurteilungsbrief“ zu schreiben, da sie mich nicht kennen und anscheinend die Mitarbeiterunterlagen sehr unvollständig sind (Lt Pflegedienstleitung der Firma ZZ!!!)
Nun: wie komme ich an so einen Brief? Was sage ich meinen neuen AG, wenn er mich danach fragt? Soll ich diese ganze Geschichte erzählen? Gibt es Gesetze oder gar Verpflichtungen hierzu? Was kann passieren (ausser, daß der neuer Chef mich nicht einstellen will?)? Auf was muß ich vorbereitet sein???
Darf ich bei meiner Kündigung darauf bestehen, meine Personalakte mitzunehmen?
Für euren Tipps bin ich schon sehr dankbar!
Sorry wenn es zu wirr wurde!!!
Ganz schöne Grüße
Helena
