Eine Frage der Kulanz

Hallo zusammen,

und zwar geht es um folgendes.

Vor ca. 3 Monaten hat sich an meinem Auto (2 1/2 Jahre alt) das Lichtmaschinenkabel aus der Halterung gelöst, kam gegen den Kühlerventilator und wurde beschädigt, der Wagen war trotzdem noch fahrbereit.
Da es nicht angehen konnte, daß sich ein Kabel einfach so aus der Halterung löst und der Wagen erst Anfang des Jahres eine Jahresinspektion hatte, wurde ein neues Kabel eingebaut.
Dies geschah in der Werkstatt des Vertragsautohändlers, wo ich den Wagen gekauft habe und wo auch die Inspektion durchgeführt wurde.
Vereinbart wurde diese Reparatur auf Kulanzbasis, da ich mich ansonsten an eine günstigeren Werkstatt gewendet hätte.
Heute kam dann eine Rechnung des Autohauses, in dem Stand, daß nach eingehender Prüfung (wie immer die ausgesehen haben mag) leider
negativ über die Kulanzfrage entschieden wurde.
Jetzt ist die Frage, ob dies überhaupt Rechtens ist, daß zuerst gesagt wird, es läuft auf Kulanzbasis um dann nach 3 Monaten eine dicke Rechnung zu präsentieren, zumal ich ja eine günstigere Werkstatt gewählt hätte, wenn sofort gesagt worden wäre, daß es nicht auf Kulanz machbar ist.

Wäre über Antworten sehr erfreut.
Danke, Olli.

Hallo,

Jetzt ist die Frage, ob dies überhaupt Rechtens ist, daß
zuerst gesagt wird, es läuft auf Kulanzbasis um dann nach 3
Monaten eine dicke Rechnung zu präsentieren, zumal ich ja eine
günstigere Werkstatt gewählt hätte, wenn sofort gesagt worden
wäre, daß es nicht auf Kulanz machbar ist.

bei der Formulierung „ist das rechtens“ bekomme ich irgendwie immer Ausschlag. Wie auch immer: Ein Vertrag ist ein Vertrag ist ein Vertrag. Ihr habt vereinbart, daß das „auf Kulanz“ abgewickelt wird. Da gibt es dann nichts zu diskutieren. Man könnte natürlich anführen, daß der Mitarbeiter derartige Aussagen gar nicht machen durfte oder der Hersteller das letzte Wort hat usw.

Spielt letzten Endes alles keine große Rolle. Die entscheidende Frage ist: Kannst Du die Vereinbarung „auf Kulanz“ beweisen?

Gruß,
Christian