Hallihallo
Ja, ist kein Problem. Ich habe mehrfach die eigene Erfahrung gemacht.In den letzten 12 Jahren sind mir 6 (oder warens 7?) Leute mehr oder weniger heftig ins Auto gefahren. Es gab auch einen Fall, wo eine Frau beim Rückwärtsfahren eine Schramme verursacht hat und nachher behauptete, ich wäre draufgefahren.
Und auch bez. der Versicherungen die gegenüber Geschädigten
ohne Anwalt kulanter sind wäre es schön wenn Du mehr
schreibst. Gibt es Untersuchungen zu diesem Thema? Bzw. wo
hast Du diese Info her?
Bei meinen ersten Schäden hab ich das auch von den Anwälten regeln lassen. Bei meinen letzten drei Unfällen hab ich das dann selber gemacht und das Geld bzw. den Scheck innerhalb 7 Werktagen gehabt. So schnell hatte ich das Geld nie, wenn ich einen Anwalt einschaltete.
Erfahrung HUK-Coburg: Die haben einen sogenannten Schadenschnelldienst. Das war für mich natürlich recht einfach. War zwar eine lange Wartezeit (1Std). Habe in dem Gespräch betont, das ich auf den Anwalt und Mietwagen verzichte (Schuldfrage war klar), wenn der Schaden schnell bezahlt wird. Am nächsten Tag hatte ich einen Termin beim Gutachter (von der Versicherung beauftragt, aber bekanntes regionales Unternehemen) und 2 Tage später den Scheck.
Das gleiche bei VHV (Direktversicherer) und Provinzial. Bei allen Versicherungen hat gewirkt, das ich auf den Mietwagen verzichtete (natürlich Nutzungsausfall), auf den Anwalt verzichte und schnell reguliert haben wollte.
Dazu waren in der Regel 3 bis 10 Telefonate nötig und ein bißchen Eigeninitiative. (Termin beim Gutachter nach Absprache mit der Versicherung)
(Ich kann mir durchaus Szenarien
vorstellen, die solches Verhalten von Versicherungen denkbar
machen. Allerdings glaube ich nicht an die dazu nötigen
Vorraussetzungen. Die Frage ist also wirklich ernst gemeint!)
Es gibt, wie oben bereits erwähnt, etliche Tabellen, wo man rd. 5% draufschlagen kann. Desweiteren gab es für mich noch 30 Euro für Telefonate etc. Alles ohne Probleme.
Zum Mietwagen habe ich noch einen Tipp: Nahezu alle Autohäuser und Versicherungen bieten Autos zum Schutzbriefpreis an( 50 Euro pro Tag) Als Argument kann man immer sagen, das die Schuldfrage offen wäre. Wenn die Autovermieter natürlich wissen, das eine Versicherung bezahlt, werden sie mit dem Angebot nicht rausrücken. Aber über diese Schutzbriefgeschichte hab ich immer noch am Nutzungsausfall verdient…
Gruß Marco
Viele Grüße
Stefan