wir wohnen zur miete in einer reihenhaussiedlung.die „dame“ neben uns (eckgrundstück) hat , seitdem wir hier wohnen, ein problem mit unseren drei katzen.
alle drei tiere sind freigänger, die regelmäßig raus gehen und eben nur bei minusgraden im haus bleiben.
nun haben zwei der tiere leider die angewohnheit, nicht die katzentoilette zu benutzen, sondern regelmäßig bei der besagten dame im garten ihr geschäft zu verrichten.
äußerst ärgerlich, sehe ich ein!
eben war meine nachbarin nun hier und hat mir gedroht, umgehend anzeige zu erstatten, sollte sie noch einmal eines meiner tiere auf ihrem grundstück sehen.
okay, es ist ihr grundstück und es ist meine angelegenheit zu sorgen, dass meine tiere dieses umgehen.
abhilfe wäre es, die tiere im haus zu lassen, was ich vorerst auch tun werde.
auf dauer ist dies aber keine lösung und die tiere wegzugeben, habe ich eigentlich auch nicht vor…
bisher habe ich ihr allgemein „hysterisches“ verhalten nur belächelt, aber inzwischen frage ich mich, wozu die gute fähig ist.
meine frage nun:
inwiefern hätte die gute frau „erfolg“ mit einer anzeige?
soviel ich weiß (es gibt da auch Urteile im Web dazu) muss deine Nachbarin EINE Katze auf ihrem Grundstück dulden.
Das heißt aber auch leider, dass du immer nur eine Katze zur Zeit raus lassen darfst. Keine wirklich praktikable Lösung, ich weiß.
Vielleicht siehst du noch eine Möglichkeit dich mit ihr irgendwie gütlich zu einigen.
Lieben Gruß: S.
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ich wohne mit 3 Katzen ebenfalls in einem Reihenhaus. Und meine gehen auch ganz gerne in die Nachbargärten für ihr Geschäft.
Da aber fast jedes Haus in der Nachbarschaft ebenfalls mindestens eine Katze besitzt, findet jeder in seinem Garten irgendwelche Hinterlassenschaften.Gerechte Verteilung halt.
Wie schaut es denn in deiner Umgebung aus ? Bist Du die Einzige Katzenbesitzerin ?
Und wie gestaltet sich sonst der Umgang mit der Nachbarin ? Vielleicht könnt ihr euch dahingehend einigen, daß du die Häufchen entsorgst ?
Einen Hund wird sie sich wahrscheinlich nicht anschaffen wollen.
Wie schaut es denn in deiner Umgebung aus ? Bist Du die
Einzige Katzenbesitzerin ?
bis zum sommer hatte sie einen kater, der dann aber an herzversagen gestorben ist. das tier war 18 jahre alt und angeblich hatte er einen kampf mit unserem kater, welcher zu dem herzversagen geführt haben soll.
Und wie gestaltet sich sonst der Umgang mit der Nachbarin ?
tja, seit diesem vorfall ist unser verhältnis mehr als gespannt.
ich sehe durchaus ein, dass sie ihrem tier nachtrauert, aber mir deshalb meine tiere zu neiden, geht IMHO etwas zu weit!
Vielleicht könnt ihr euch dahingehend einigen, daß du die
Häufchen entsorgst ?
das habe ich ihr vorgeschlagen, sie will es nicht! sie besteht darauf, dass meine katzen ihr grundstück nicht mehr betreten.
Einen Hund wird sie sich wahrscheinlich nicht anschaffen
wollen.
Hallo,
zur rechtlichen Situation können andere etwas sagen - ich halte sie nämlich für absolut irrelevant. Selbst wenn Du im Recht bist, was passiert, wenn die gute Frau Rattengift auslegt ? Hier gilt es klar eine Einigung im beiderseitigen Einvernehmen zu finden, wenn man die Tiere nicht gefährden will.
wenn Sie schon einmal eine Katze hatte, dann käme ein kleines Geschenk vielleicht ganz gut.
Schenk ihr eine „niedliche“ kleine Katze, ihre alte Katze hat ja sowieso eine von Deinen Katzen geplättet.
(Das wäre dann eine Entschädigung)
Schlecht wäre nur wenn Sie die Katze nicht annimmt, dann hast Du nämlich 4 Katzen die vor die Tür wollen.
Gruß
Thomas
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Schenk ihr eine „niedliche“ kleine Katze, ihre alte Katze hat
ja sowieso eine von Deinen Katzen geplättet.
so ein Unfug. Ich halte das schon für mittelmäßig pietätlos! Da verliert die Dame ihren alten Kater (möglicherweise bei einem Zusammentreffen mit dem Nachbarkater). Und dann kommt der Nachbar her und sagt: da habense nen neuen. Für manche Leute ist das so, als würdest du nach dem Verlust eines Kindes sagen: Dann adoptieren sie doch ein anderes.
Abgesehen davon veschenkt man nicht irgend ein Haustier. Haustiere müssen zu den Menschen passen und sie müssen sie wollen und sich selbst aussuchen.
nur ein Hinweis:
Es werden zwar gerne aus solchen Einzelurteilen irgendwelche Rechte abgeleitet, aber das kann auch nach hinten losgehen.
Zum einen werden bei diesen Meldungen über Urteile immer nur ein paar Schlagworte genannt. Der Urteilstenor mag stimmen, aber es ist völlig unklar was zu diesem Urteil geführt hat.
Dazu kommt, daß kein anderes Gericht an diese Meinung gebunden ist. Es ist durchaus normal, daß andere Gerichte in vergleichbaren Fällen zu völlig gegensätzlichen Aufassungen kommt. Solche Urteile (und erst recht die kurzen Meldungen darüber) können maximal als Hinweis gewertet werden, wie ein Gericht entscheiden könnte.
Zur Sache selbst:
Eine Anzeige wird sie nicht weit bringen. Strafgesetze (nur da macht eine Anzeige Sinn) sind hier sicher nicht ausreichend tangiert.
Sie könnte aber ein Zivilverfahren anstrengen mit dem Ziel Dir vom Gericht auferlegen zu lassen, daß Du dafür Sorge trägst daß Deine Katzen ihr Grundstück nicht mehr betreten. Wenn sie damit Erfolg hat, hast Du als Kosten die Gerichts- und Anwaltskosten am Hals. Großartige Schadenersatzforderungen wird sie wohl kaum durchsetzen können, da hier ja kein Schaden entsteht (bzw. in nur unerheblichen Umfang, der notfalls aus der „Portokasse“ zu zahlen ist).
Die Erfolgsaussichten einer solchen Klage sind imho nicht abschätzbar. Auf der einen Seite hat natürlich jeder dafür zu sorgen, daß seine Tiere niemand anderen belästigen oder schädigen. Auf der anderen Seite haben auch Tiere Rechte und es gibt den schönen Satz „Eigentum verpflichtet“. Es ist unumstritten, daß man bis zu einem gewissen Maße Störungen bez. seines Eigentums zu erdulden hat.
Diese widerstreitenden Interessen werden in einem Verfahren gegeneinander abgewogen und es hängt sehr stark von den konkreten Umständen (wie stark ist die Beeinträchtigung, wie sieht die Umgebung aus, welcher Aufwand wäre nötig die Störung abzustellen etc.) ab, zu welcher Wertung der Richter dann kommen wird. Hier eine Prognose zu wagen kommt Kaffeesatzlesen gleich…
Noch eine persönlich Anmerkung:
Solltet Ihr erstmal so weit sein, daß dieser Streit vor einem Gericht ausgetragen wird, ist das schöne ruhige Leben vorbei. Nachbarschaftsstreitereien sind sehr zäh und haben selten einen wirklichen Gewinner. Überlege Dir gut was Du machst und verzichte besser auf Prinzipien…
Gruß Stefan
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danke […]!
leider bin ich noch nicht lange genug bei w-w-w, sonst würdest du garantiert ein sternchen von mir bekommen
ich habe nicht vor, wegen dieser sache einen kleinkrieg vom zaun zu brechen, weil ich weiß, dass ich da auf alle fälle den kürzeren ziehen würde.
alleine schon die tatsache, dass sie um einiges länger hier wohnt als ich und in der gesamten nachbarschaft als „heilige kuh“ gehändelt wird, schreckt mich ab, mich mit ihr anzulegen.
sie ist durchaus in der lage, die gesamte nachbarschaft gegen uns aufzuhetzen und ich möchte gerne noch ein paar monate in „frieden“ hier wohnen.
so müssen halt meine tiere zurückstecken
ich habe sie vorhin nochmal getroffen und ihr erneut angeboten, regelmäßig die verunreinigungen in ihrem garten zu beseitigen.
nein, das möchte sie nicht. sie duldet die tiere nicht mehr auf ihrem grundstück.
ich konnte es mir gerade noch verkneifen, ihr vorzuschlagen, sie möge doch bitte einen elektrischen zaun unm ihr haus ziehen…
wie dem auch sei, die katzen werden nur abends rausgelassen und dann auch nur eine zur zeit. so bewege ich mich wenigstens einigermaßen auf sicherem terrain
und jetzt warte ich ab, wie die sache weitergeht und mit welcher beschwerde sie als nächstes hier angekleckert kommt
den gedanken hatte ich auch erst,
habe ihn aber recht schnell wieder verworfen.
allerdings nicht aus gründen der pietät, sondern weil ich einem menschen, der soviel gift versprüht, nicht auch noch ein tier schenke!
ist ja nicht unbedingt von der Hand zu weisen was Du schreibst,
aber die Worte „dumm“ und „Unfug“ . . . - dann mach doch lieber selber einen Vorschlag. (Dem Ingenör is nichts zu schwör)
Ich werde hier nicht bezahlt um fertige Vorschläge zu machen,
man kann es auch als Idee oder Anregung sehen. Evtl. baut man diese Idee aus
und fährt mit der alten Dame zusammen ins nächste Tierheim.
Da kann sie dann selber eine Katze aussuchen die zu ihr passt (und umgekehrt) und man kann mal schön über alles reden.
Wie gesagt, da muß jeder selber sehen was er daraus macht.
Und eine Katze mit einem Kind vergleichen - naja,
da hat wohl jeder seine eigene Meinung.
Aber man muß es ja nicht gleich übertreiben.
„Mein Sohn hat ja letzte Woche ihre Tochter getötet, soll ich ihnen eine andere Tochter adoptieren?“ Entschuldigung, da sehe ich gewaltige Unterschiede.
Gruß
Thomas
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normalerweise läuft es (zumindest anfänglich) mW über das Ordnungsamt, wenn Nachbarn sich durch Tiere belästigt fühlen. Deshalb empfehle ich dir ganz einfach mal einen kurzen Anruf beim zuständigen Ordnungsamt, wo du den Sachbearbeitern die Lage schilderst und nach deren Meinung fragst. Du musst ja nicht gleich mit Name, Adresse und Passbild arbeiten.
Es kommt nämlich gar nicht so selten vor, dass die Rechtslage etwas anders ist als liebe Mitmenschen sich das so wünschen.*g*
Deine Taktik momentan mit nur 1 Katze auf einmal raus und auch nur abends ist schon empfehlenswert, vor allem damit sich die Gemüter erst mal beruhigen. Ist das aber auch auf Dauer praktikabel? Daher (und auch generell) mein Tipp: Anruf beim Ordnungsamt.