Fahrverbot durch Geldstrafe umgehen?

Hallo an alle,

ein Bekannter ist innerorts mit 62 geblitzt worden (Geschwindigkeitbegrenzung auf 30). Er sagt, dass er dafür 1 Monat den FS abgeben soll und 3 Punkte bekommt.

Jetzt hat mein Freund dazu gesagt, dass man das wohl auch anders drehen kann. Er sagte, dass wenn man angibt, dass man den Fs für die Arbeit braucht (der Bekannte fährt Kurierdienst) könne man auch eine hohe Geldstrafe zahlen statt den Lappen abzugeben. Ist das wahr? Dann könnte ja jeder behaupten, dass man den Fs zur Arbeit braucht und niemand müsste den Fs abgeben!

Außerdem sagt dieser Bekannte, dass er jetzt einen Brief erhalten hätte, in dem ihm nahe gelegt wird, eine Nachschulung zu besuchen. Aber nicht etwa, weil er so viele Punkte hätte sondern, weil er jetzt schon zum 6. Mal an der gleichen Stelle geblitzt worden ist.

Ich glaub das ehrlich gesagt nicht so ganz, denn welche Stadt verschickt schon Briefe, um den Autofahrern zu sagen, dass sie sich nimmer blitzen lassen sollten?

An dieser Story stören mich 3 Sachen:

  1. Wär das ja nen riesiger Verwaltungsaufwand, jedem einen Brief zu schicken, der nen paar Mal an der gleichen Stelle geblitzt wird. Ist doch das Problem vom Autofahrer, wenn er es nach dem 5. Mal immer noch nicht gemerkt hat, dass da ne Blitze steht.
  2. Darf die Polizei denn nach einem bezahlten Knöllchen die Infos dazu überhaupt noch behalten? Wenn man wirklich viel zu schnell war bekommt man ja Punkte und wenn man weniger schnell war bloß nen Knöllchen. Und wenn man bloß nen Knöllchen bekommt ist doch die Sache erledigt, wenn man es bezahlt hat, oder nicht? Bzw. wie lange werden diese Delikte denn gespeichert?
  3. Welche Stadt wäre denn so dumm, eine lukrative Einnahmequelle (den gleichen, immer wieder zu schnell fahrenden Fahrer) zu „vergraulen“? Die Bußgelder machen doch einen großen Teil von dem Geld aus, was die jeweilige Stadt einnimmt, oder? Und die Städte sind doch froh über jeden Cent mehr (wer ist das nicht?).

Vielleicht sollte ich mal erwähnen, dass ich meinen Fs nie zu Ende gemacht habe und mich deshalb nicht so ganz mit der Materie auskenne.

Also gibt es das wirklich, dass man einen Brief bekommt, in dem man angehalten wird nicht noch einmal so blöd zu sein, immer wieder in die gleiche Blitze zu geraten? Hat das schon mal jemand von euch erlebt?

Oder wird das wirklich – wie ich denke – so ein Schrieb sein, weil er zu viele Punkte gesammelt hat?

Naja, und vor allem dieses mit Geldstrafe statt Fahrverbot interessiert mich, denn ich fände das wirklich unfair. Wer viel Geld hat kann sich ja dann alles erlauben. Und nen Fahrverbot hat ja auch irgendwo den Sinn, jemanden für ne Zeit von der Straße weg zu holen, wenn er eine Gefahr ist (und das ist er m. E., wenn er über 30 km/h zu schnell ist).

Aber ich lasse mich gern von den Führerscheinbesitzern unter euch eines besseren belehren… :smile:

Grüße,
Susanne

Hallo an alle,

Hallo zurück an dich :wink:

ein Bekannter ist innerorts mit 62 geblitzt worden
(Geschwindigkeitbegrenzung auf 30).

Das grenzt ja an Vorsatz.

Er sagt, dass er dafür 1
Monat den FS abgeben soll und 3 Punkte bekommt.

Ist richtig so.

Jetzt hat mein Freund dazu gesagt, dass man das wohl auch
anders drehen kann.

Es wird nichts gedreht - das klingt nach rechtwidrigem Verhalten.

Er sagte, dass wenn man angibt, dass man
den Fs für die Arbeit braucht (der Bekannte fährt
Kurierdienst) könne man auch eine hohe Geldstrafe zahlen statt
den Lappen abzugeben. Ist das wahr?

Ja nach Behörde, oder, wenn die nicht will, nach Gericht ist das richtig.
Jedoch nützt nicht nur die Behauptung - man muss sie auch nachweisen können.

Dann könnte ja jeder
behaupten, dass man den Fs zur Arbeit braucht und niemand
müsste den Fs abgeben!

Es muss nachgewiesen werden.

Außerdem sagt dieser Bekannte, dass er jetzt einen Brief
erhalten hätte, in dem ihm nahe gelegt wird, eine Nachschulung
zu besuchen. Aber nicht etwa, weil er so viele Punkte hätte
sondern, weil er jetzt schon zum 6. Mal an der gleichen Stelle
geblitzt worden ist.

SOOOOO doof möchte ich auch mal sein. scnr

Ich glaub das ehrlich gesagt nicht so ganz, denn welche Stadt
verschickt schon Briefe, um den Autofahrern zu sagen, dass sie
sich nimmer blitzen lassen sollten?

Wie alt ist dein Freund? Noch in der Probezeit?
Abgesehen davon ist die Möglichkeit der Nachschulung jederzeit auf Veranlassung gegeben. Wenn ein sechstes Blitzen an ein und demselben Ort nicht Anlass gibt, dann weiß ich es nicht.

An dieser Story stören mich 3 Sachen:

  1. Wär das ja nen riesiger Verwaltungsaufwand, jedem einen
    Brief zu schicken, der nen paar Mal an der gleichen Stelle
    geblitzt wird. Ist doch das Problem vom Autofahrer, wenn er es
    nach dem 5. Mal immer noch nicht gemerkt hat, dass da ne
    Blitze steht.

Nein - das Verhalten lässt auf charakterliche Ungeeignetheit schließen und kann damit enden, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird.
Auch soll man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten und nicht nur dort, wo geblitzt wird.

  1. Darf die Polizei denn nach einem bezahlten Knöllchen die
    Infos dazu überhaupt noch behalten?

Knöllchen? ab 21 km/h zu schnell ist das ein Bußgeld mit Punkten. Das darf und muss aufbewahrt werden.
Bei Verwarnungsgeldern darf kein automatischer Abgleich stattfinden, jedoch kommt es durchaus vor, dass dem Sachbearbeiter der Name auffällt - dann darf er natürlich nachschauen und handeln.

Wenn man wirklich viel zu
schnell war bekommt man ja Punkte und wenn man weniger schnell
war bloß nen Knöllchen. Und wenn man bloß nen Knöllchen
bekommt ist doch die Sache erledigt, wenn man es bezahlt hat,
oder nicht?

nein - es gibt sogar Leute, die mussten wegen Falschparken ihren FS abgeben.
(soll bei 300 Verstößen im Jahr schon mal vorkommen)

Bzw. wie lange werden diese Delikte denn
gespeichert?

Wenn sich nichts geändert hat: drei Jahre

  1. Welche Stadt wäre denn so dumm, eine lukrative
    Einnahmequelle (den gleichen, immer wieder zu schnell
    fahrenden Fahrer) zu „vergraulen“?

??
Hauptgrund für die Kontrolle ist nicht die Einnahme.

Die Bußgelder machen doch
einen großen Teil von dem Geld aus, was die jeweilige Stadt
einnimmt, oder? Und die Städte sind doch froh über jeden Cent
mehr (wer ist das nicht?).

Das übliche Stammtischgerede

Oder wird das wirklich – wie ich denke – so ein Schrieb sein,
weil er zu viele Punkte gesammelt hat?

Dazu müsste ich es kennen.

Gruß
HaWeThie

Hallo zurück an dich :wink:

Ja, hallo auch noch mal :smile:

ein Bekannter ist innerorts mit 62 geblitzt worden
(Geschwindigkeitbegrenzung auf 30).

Das grenzt ja an Vorsatz.

Er sagt, dass er dafür 1
Monat den FS abgeben soll und 3 Punkte bekommt.

Ist richtig so.

Er hat halt nen Porsche (uraltes Ding, das schon auseinanderfällt, aber es steht eben Porsche drauf) und „der rutsch schon automatisch auf über 30 wenn man vom 1. in den 2. Gang schaltet“ (seine Aussage).

Jetzt hat mein Freund dazu gesagt, dass man das wohl auch
anders drehen kann.

Es wird nichts gedreht - das klingt nach rechtwidrigem
Verhalten.

Aber mit dem, was du weiter unten geschrieben hast stimmst du ja (eingeschränkt) dieser Aussage zu. Es ging hier nicht darum mit Waffengewalt bei der Polizei einzudringen und die Festplatten zu löschen, damit die nix mehr von dem Fall wissen :wink:

Er sagte, dass wenn man angibt, dass man
den Fs für die Arbeit braucht (der Bekannte fährt
Kurierdienst) könne man auch eine hohe Geldstrafe zahlen statt
den Lappen abzugeben. Ist das wahr?

Ja nach Behörde, oder, wenn die nicht will, nach Gericht ist
das richtig.
Jedoch nützt nicht nur die Behauptung - man muss sie auch
nachweisen können.

Und hier liegt hoffentlich das Detail, was ihm diesbezüglich das Genick bricht. Denn offiziell ist er arbeitslos (inoffiziell ist er selbständig. Zum einen hat er ein „Wach - und - Schließ - Geschäft“ und zum anderen fährt er eben für einen Kurierdienst. Achja, nicht zu vergessen, dass er Subunternehmer bei einer weiteren Firma ist).

Dann könnte ja jeder
behaupten, dass man den Fs zur Arbeit braucht und niemand
müsste den Fs abgeben!

Es muss nachgewiesen werden.

Ja, und das kann er ja eben schlecht, ansonsten bekommt er Probleme mit der Bundesanstalt für Arbeit :smile:

Außerdem sagt dieser Bekannte, dass er jetzt einen Brief
erhalten hätte, in dem ihm nahe gelegt wird, eine Nachschulung
zu besuchen. Aber nicht etwa, weil er so viele Punkte hätte
sondern, weil er jetzt schon zum 6. Mal an der gleichen Stelle
geblitzt worden ist.

SOOOOO doof möchte ich auch mal sein. scnr

Kommentar erübrigt sich wohl… :smile:

Ich glaub das ehrlich gesagt nicht so ganz, denn welche Stadt
verschickt schon Briefe, um den Autofahrern zu sagen, dass sie
sich nimmer blitzen lassen sollten?

Wie alt ist dein Freund? Noch in der Probezeit?
Abgesehen davon ist die Möglichkeit der Nachschulung jederzeit
auf Veranlassung gegeben. Wenn ein sechstes Blitzen an ein und
demselben Ort nicht Anlass gibt, dann weiß ich es nicht.

  1. ist er nicht mein Freund (mal klarstellen, ich mag den Kerl nicht mal!) und 2. ist er so Mitte Dreißig also lange aus der Probezeit raus.

An dieser Story stören mich 3 Sachen:

  1. Wär das ja nen riesiger Verwaltungsaufwand, jedem einen
    Brief zu schicken, der nen paar Mal an der gleichen Stelle
    geblitzt wird. Ist doch das Problem vom Autofahrer, wenn er es
    nach dem 5. Mal immer noch nicht gemerkt hat, dass da ne
    Blitze steht.

Nein - das Verhalten lässt auf charakterliche Ungeeignetheit
schließen und kann damit enden, dass die Fahrerlaubnis
entzogen wird.
Auch soll man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten
und nicht nur dort, wo geblitzt wird.

  1. Darf die Polizei denn nach einem bezahlten Knöllchen die
    Infos dazu überhaupt noch behalten?

Knöllchen? ab 21 km/h zu schnell ist das ein Bußgeld mit
Punkten. Das darf und muss aufbewahrt werden.
Bei Verwarnungsgeldern darf kein automatischer Abgleich
stattfinden, jedoch kommt es durchaus vor, dass dem
Sachbearbeiter der Name auffällt - dann darf er natürlich
nachschauen und handeln.

Wenn man wirklich viel zu
schnell war bekommt man ja Punkte und wenn man weniger schnell
war bloß nen Knöllchen. Und wenn man bloß nen Knöllchen
bekommt ist doch die Sache erledigt, wenn man es bezahlt hat,
oder nicht?

nein - es gibt sogar Leute, die mussten wegen Falschparken
ihren FS abgeben.
(soll bei 300 Verstößen im Jahr schon mal vorkommen)

Ok, da merkt man wieder, dass ich eben kein Autofahrer bin, sonst wüsste ich das bestimmt.

Bzw. wie lange werden diese Delikte denn
gespeichert?

Wenn sich nichts geändert hat: drei Jahre

  1. Welche Stadt wäre denn so dumm, eine lukrative
    Einnahmequelle (den gleichen, immer wieder zu schnell
    fahrenden Fahrer) zu „vergraulen“?

??
Hauptgrund für die Kontrolle ist nicht die Einnahme.

Wirklich nicht? Wenn man sich mal umschaut wie viele Blitzen überall stehen könnte man das denken. Aber man muss ja auch mal an die Beamten denken, die morgens um vier Langeweile haben und dann mal ihre Pistolen aufstellen (sehe ich oft genug und einen anderen Grund als Langeweile sehe ich dafür nicht), denen gehts bestimmt nicht ums Geld…

Nein, mal ehrlich, ich hab nix gegen die Polizei aber manchmal empfinde selbst ich als Fußgängerin die ständige Blitzerei nervig. Zumal vor meiner Haustür mindestens alle 2 Wochen irgendwas passiert, weil die Leute zu schnell fahren (Leute werden einfach umgefahren und liegen gelassen!) und hier ist noch nie geblitzt worden, seit ich hier wohne.

Die Bußgelder machen doch
einen großen Teil von dem Geld aus, was die jeweilige Stadt
einnimmt, oder? Und die Städte sind doch froh über jeden Cent
mehr (wer ist das nicht?).

Das übliche Stammtischgerede

Ich besuche keinen Stammtisch o. ä., ich war / bin wirklich der Überzeugung, dass es so ist. Wo fließt das Geld denn sonst hin?

Oder wird das wirklich – wie ich denke – so ein Schrieb sein,
weil er zu viele Punkte gesammelt hat?

Dazu müsste ich es kennen.

Ich kenne es je selbst nicht, ich kann aber von mir sprechen, dass ich so ein Schreiben auch „beschönigen“ würde…

Grüße,
Susanne

Hi

Er hat halt nen Porsche (uraltes Ding, das schon
auseinanderfällt, aber es steht eben Porsche drauf) und „der
rutsch schon automatisch auf über 30 wenn man vom 1. in den 2.
Gang schaltet“ (seine Aussage).

selbst wenn dem so wäre (dann würde ich eine Werkstatt empfehlen…) - dann müsste er eben im 1 Gang fahren…

übliche Stammtischgerede

Ich besuche keinen Stammtisch o. ä., ich war / bin wirklich
der Überzeugung, dass es so ist. Wo fließt das Geld denn sonst
hin?

Also hier in der Stadt (Dresden) machen Bußgelder etwa 0,15% vom Haushalt aus, das dürfte weniger sein, als die Politessen und Blitzer das Jahr über kosten…

Gruß,
Micha

jetzt mal zum Thema was:

jeder der mich kennt weiß das ich wirklich ein Cruiser bin, d.h. ich fahre nie über 140km/h auf der Autobahn auch wenn freigegeben ist und in der Stadt fahre ich wirklich sehr langsam.

Das alles bedingt wegen des hohen Verbrauches meines Geländewagens und mein kleines Einkommen.

Aber: in einer 30-Zone kann die Stadt eigentlich IMMER die Leute abzocken, man kann eigentlich normal nie 30 fahren, schonmal probiert? Man kommt sich dann vor als ob man fast steht.

Ich fahre in einer 30 Zone immer um die 45 km/h.

Ich denke auch das diese Geschwindigkeitsbegrenzungen auf die schwächst möglichste reagierende Bevölkerungsgruppe vom Gesetzgeber ausgelegt sind, also Rentner oder Personen mit Augenproblemen (u.a. Brillenträger) oder Behinderte die dennoch fahren dürfen.

Für gesunde Menschen im mittleren Alter zwischen 30-40 sollten höhere Toleranzen gelten, als für Risikogruppen.

Er hat halt nen Porsche (uraltes Ding, das schon
auseinanderfällt, aber es steht eben Porsche drauf) und „der
rutsch schon automatisch auf über 30 wenn man vom 1. in den 2.
Gang schaltet“ (seine Aussage).

Das kann wohl jeder Automatikgetriebe-Fahrer bestätigen das die Automatik bis auf ca. 45km/h „schiebt“, d.h. bei 30km/h ist meist der Schaltpunkt zwischen 1./2. Gang, also im praktischen Umgang heißt das man kann konstant ohne ständige Gangwechsel 15-20km/h oder 40-45km/h fahren. Bei ersterer Geschwindigkeit hat man jedoch das Gefühl „zu stehen“ und das sage ich nicht weil ich Raser bin, im Gegenteil!

Bei solchen spritfressenden Fahrzeugen wird man automatisch zum Langsamfahrer „geschult“, es sei denn man hat ein großzügiges Einkommen.

Hallo, jetzt ich wieder

Er hat halt nen Porsche (uraltes Ding, das schon
auseinanderfällt, aber es steht eben Porsche drauf) und „der
rutsch schon automatisch auf über 30 wenn man vom 1. in den 2.
Gang schaltet“ (seine Aussage).

GRÖÖHHLL
Es geht anders - glaub mir.

Aber mit dem, was du weiter unten geschrieben hast stimmst du
ja (eingeschränkt) dieser Aussage zu. Es ging hier nicht darum
mit Waffengewalt bei der Polizei einzudringen und die
Festplatten zu löschen, damit die nix mehr von dem Fall wissen
:wink:

Es war ja nur der Ausdruck „etwas drehen“.

Er sagte, dass wenn man angibt, dass man
den Fs für die Arbeit braucht (der Bekannte fährt
Kurierdienst) könne man auch eine hohe Geldstrafe zahlen statt
den Lappen abzugeben. Ist das wahr?

Ja nach Behörde, oder, wenn die nicht will, nach Gericht ist
das richtig.
Jedoch nützt nicht nur die Behauptung - man muss sie auch
nachweisen können.

Und hier liegt hoffentlich das Detail, was ihm diesbezüglich
das Genick bricht. Denn offiziell ist er arbeitslos
(inoffiziell ist er selbständig. Zum einen hat er ein „Wach -
und - Schließ - Geschäft“ und zum anderen fährt er eben für
einen Kurierdienst. Achja, nicht zu vergessen, dass er
Subunternehmer bei einer weiteren Firma ist).

Ich glaube, da besch… einer ganz kräftig.
Da sind doch mehrere Straftatbestände verwirklicht.

Ja, und das kann er ja eben schlecht, ansonsten bekommt er
Probleme mit der Bundesanstalt für Arbeit :smile:

JAAA hoffentlich.

  1. ist er nicht mein Freund (mal klarstellen, ich mag den Kerl
    nicht mal!)

:wink: sorry

Hauptgrund für die Kontrolle ist nicht die Einnahme.

Wirklich nicht? Wenn man sich mal umschaut wie viele Blitzen
überall stehen könnte man das denken. Aber man muss ja auch
mal an die Beamten denken, die morgens um vier Langeweile
haben und dann mal ihre Pistolen aufstellen (sehe ich oft
genug und einen anderen Grund als Langeweile sehe ich dafür
nicht), denen gehts bestimmt nicht ums Geld…

Stammtischgerede

Polizisten mit Langeweile - hmm, schon mal „Harry und Toto“ auf RTL gesehen?
Die sind oft froh über Ruhe.
Der Hauptgrund fürs Blitzen ist doch, die Raser zu erwischen und zu bestrafen, damit sie es endlich mal lernen.
Die Einnahmen solltest du mal den Kosten gegenüberstellen.

Die Bußgelder machen doch
einen großen Teil von dem Geld aus, was die jeweilige Stadt
einnimmt, oder? Und die Städte sind doch froh über jeden Cent
mehr (wer ist das nicht?).

Das übliche Stammtischgerede

Ich besuche keinen Stammtisch o. ä., ich war / bin wirklich
der Überzeugung, dass es so ist. Wo fließt das Geld denn sonst
hin?

Einnahmen der Stadt Bonn aus Buß- und Verwarnungsgeldern: ca. 5,4 Mio. EUR.
Gesamteinnahmen im Verwaltungshaushalt: ca 875 Mio EUR

Noch Fragen?

Gruß
HaWeThie

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Hi,

wenn man vom 1. in den 2.

Gang schaltet" (seine Aussage).

Das kann wohl jeder Automatikgetriebe-Fahrer bestätigen das

mit nem Automatikgetriebe schaltet „man“ ja auch nicht, und in einem alten Porsche ist sowas normal auch nicht drin… wer Porsche fährt, will ja fahren und nicht gefahren werden…:wink:

Gruß,
Micha

Hi,

Aber: in einer 30-Zone kann die Stadt eigentlich IMMER die
Leute abzocken, man kann eigentlich normal nie 30 fahren,
schonmal probiert? Man kommt sich dann vor als ob man fast
steht.

Ich fahre in einer 30 Zone immer um die 45 km/h.

ist knapp unter der Bußgeldgrenze

Was machst du eigentlich in einem verkehrsberuhigen Bereich (Schritttempo)?
Oder bei Kindern und alten Leuten am Straßenrand (Schrittempo)?
Oder bei Bussen, die mit eingesch. Warnblinkern an einer Haltestelle stehen (Schrittempo)?

Gruß
HaWeThie

Hallo Susanne,

ich fasse mal kurz zusammen, was da unten so alles in Deinen Artikeln steht.
Ein arbeitsloser Porschefahrer braucht dirngend seinen Führerschein, da er mehrere Jobs illegal so nebenbei erledigt. Der Führerschein soll ihm aber abgenommen werden, da er in einer Tempo-30-Zone wie ein ***** gerast ist. Nun will er von seinem sauer verdientem Arbeitslosengeld (oder ist er gar schon auf Hilfe) lieber eine höhere Strafe zahlen, als den Lappen abgeben. Leider kann er aber nicht damit argumentieren, dass er den Führerschein für die Arbeit braucht, da er ja das Arbeitsamt besch****t.

Ich glaube, Dein Problem hat im Brett „Allgemeine Rechtsfragen“ nichts zu suchen.

Gruß
Manfred

Hallo,

Das kann wohl jeder Automatikgetriebe-Fahrer bestätigen das
die Automatik bis auf ca. 45km/h „schiebt“, d.h. bei 30km/h
ist meist der Schaltpunkt zwischen 1./2. Gang, also im
praktischen Umgang heißt das man kann konstant ohne ständige
Gangwechsel 15-20km/h oder 40-45km/h fahren.

nein, dass kann ich ganz und gar nicht bestätigen. Es fällt mir überhaupt nicht schwer, mit meinem Automatikgetriebe konstant 30 km/h zu fahren (oder 25 oder 35 oder 40 …) und da wechseln dann auch nicht ständig die Gänge.

Gruss, Niels

Hallo,

Ich fahre in einer 30 Zone immer um die 45 km/h.

nur nochmal so zur Erinnerung:
Bei 45 km/h bewegt man sich in jeder Sekunde 12,5 Meter weiter. Bei einer Reaktionszeit von knapp einer Sekunde bedeutet dass also, dass du ca. 12 Meter weiter bist, bevor du überhaupt den Fuß Richtung Bremse bewegst. Hinzu kommt der eigentliche Bremsweg, der bei 45 km/h doppelt so lang ist wie bei 30 km/h. Im ruhigen Wohngebiet ist das viel zu viel!

Und sag jetzt nicht, deine Reaktionszeit ist kleiner als 1 Sekunde. Das mag auf der Autobahn bei hoher Geschwindigkeit gelten, wenn man voll konzentriert ist. Bei ruhiger, langsamer Fahrt neigt man dann schon zu etwas trägerer Reaktion.

Gruss, Niels

Aber: in einer 30-Zone kann die Stadt eigentlich IMMER die
Leute abzocken, man kann eigentlich normal nie 30 fahren,
schonmal probiert? Man kommt sich dann vor als ob man fast
steht.

Das probiere ich jeden Tag, ich wohne nämlich in einer. Und Du wirst lachen: ich komme mir keineswegs vor, als ob ich stehe, besonders nicht, wenn ich an die ganzen dort spielenden Kinder denke.

Ich fahre in einer 30 Zone immer um die 45 km/h.

Die gibt’s bei uns leider auch. Sie werden allerdings auch oft gebremst und angeschnauzt.

Für gesunde Menschen im mittleren Alter zwischen 30-40 sollten
höhere Toleranzen gelten, als für Risikogruppen.

Na ja. Nur wenn die vorher ein psychologisches Gutachten abliefern, daß ihnen das nötige Verantwortungsbewußtsein bescheinigt…

Gruß Kubi

Hi,

Das kann wohl jeder Automatikgetriebe-Fahrer bestätigen das
die Automatik bis auf ca. 45km/h „schiebt“, d.h. bei 30km/h
ist meist der Schaltpunkt zwischen 1./2. Gang, also im
praktischen Umgang heißt das man kann konstant ohne ständige
Gangwechsel 15-20km/h oder 40-45km/h fahren. Bei ersterer

Nö, kann ich ganz und gar nicht bestätigen. Mein Automatik fährt auch problemlos Geschwindigkeiten von 30 km/h (fahre jeden Morgen durch eine 30 km/h und etwas später sogar durch eine 20 km/h-Zone - beide Geschwindigkeiten fährt das Auto ohne ständig zu schalten). Vielleicht solltest du mal deine Automatik prüfen lassen…

Grüßle
Frank K.

PS: meiner schaltet schon kurz über Schrittgeschwindigkeit in den 2. Gang.

Hallo Manfred,

deine Zusammenfassung ist soweit richtig nur komme ich mir jetzt ein bisschen vor, als ob du mich an den Pranger stellen willst (als Mitwisserin der illegalen Aktivitäten).

Die Sache ist jedoch um einiges komplizierter als nur „er macht krumme Sachen und ich nehme das hin“ (u. a. finanzielle Abhängigkeit meines Schwiegervaters von diesem Mann). Außerdem ist das auch alles gar nicht SO illegal, da er keinen der Jobs wirklich schwarz macht (alles wird versteuert), nur eben nicht auf ihn selbst angemeldet ist (offiziell steht seine Mutter für alles Grade). Aber da möcht ich jetzt auch nicht weiter eingehen, weil ich eh nichts von ihm und seinen Machenschaften halte (und diese auch zur Anzeige bringen werde sobald sich die Möglichkeit ergibt).

Das er die höhere Strafe zahlen will statt den Lappen abzugeben habe ich nicht gesagt. Nur hat mein Freund (ebenfalls Autofahrer) mir gesagt, dass dies so möglich sei. Und da ich eben immernoch ein wenig an unserem Rechtssystem hänge wollte ich einfach nur wissen ob denn sowas überhaupt möglich ist. Denn m. E. hat ein Fahrverbot ja einen Sinn (egal ob für Raserei, Trunkenheit o.ä.) und ich fänd es eben einfach tierisch unfair, wenn Leute, die mehr Geld haben als andere sich einfach von ihren Strafen „freikaufen“ könnten.

Hallo Susanne,

ich fasse mal kurz zusammen, was da unten so alles in Deinen
Artikeln steht.
Ein arbeitsloser Porschefahrer braucht dirngend seinen
Führerschein, da er mehrere Jobs illegal so nebenbei erledigt.
Der Führerschein soll ihm aber abgenommen werden, da er in
einer Tempo-30-Zone wie ein ***** gerast ist. Nun will er von
seinem sauer verdientem Arbeitslosengeld (oder ist er gar
schon auf Hilfe) lieber eine höhere Strafe zahlen, als den
Lappen abgeben. Leider kann er aber nicht damit argumentieren,
dass er den Führerschein für die Arbeit braucht, da er ja das
Arbeitsamt besch****t.

Ich glaube, Dein Problem hat im Brett „Allgemeine
Rechtsfragen“ nichts zu suchen.

Warum hat diese Frage hier nichts zu suchen?

Gruß
Manfred

Grüße,
Susanne

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Ich denke auch das diese Geschwindigkeitsbegrenzungen auf die
schwächst möglichste reagierende Bevölkerungsgruppe vom
Gesetzgeber ausgelegt sind, also Rentner oder Personen mit
Augenproblemen (u.a. Brillenträger) oder Behinderte die
dennoch fahren dürfen.

Bestimmt sind die Geschwindkeitsbegrenzungen für die Risikogruppen gemacht worden, aber nicht die, die fahren sondern die, die über die Straßen wollen! Ich habs erst wieder vor 2 Wochen erlebt, dass direkt vor meiner Haustür ein Mann einfach umgefahren wurde (hier gilt Tempo 50) und auch ich habe ehrlich gesagt gerade nachts Angst über die Straße zu gehen, weil hier gerast wird ohne Ende und man die Straße auch noch schlecht einsehen kann.

Deswegen kommt es auch immer wieder vor, dass Leute hier gegen die geparkten Autos fahren oder eben Menschen schwer verletzen!

Es geht hier auch nicht darum, ob Geschwindigkeitsbegrenzungen einen Sinn haben oder nicht sondern darum, ob man sich als „reicher Deutscher“ alles erlauben darf.

Für gesunde Menschen im mittleren Alter zwischen 30-40 sollten
höhere Toleranzen gelten, als für Risikogruppen.

Und wie willst du die Leute in eine Gruppe einteilen? JEDER Autofahrer ist ein Risiko, nur die Höhe des Risikos variiert. Ich kenne 20jährige, die besser fahren als manch 30jähriger.

Wenn du Raucher bist oder Musik hörst oder ein Handy hast bist gehörst du dann m. E. auch in eine dieser Risikogruppen. Denn eine Kippe kann runterfallen oder du spielst am Radio rum oder dein Handy stört deine Konzentration.

Und somit gilt wieder für jeden das gleiche Tempolimit.

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