Hallo,
meine Freundin hat da ein ziemliches Problem mit ihrem Arbeitgeber. Ich hoffe mal ihr könnt mir bzw. ihr weiterhelfen.
Sie arbeitete in einem Bauunternehmen als Chefsekretärin. Im April 2003 hat sie eine Betriebsvereinbarung unterschrieben in der sie auf 5% ihres Bruttogehalts verzichtet, dafür aber eine Gewinnbeteiligung an der Firma erhält. Außer ihr sind damals nur die zwei Geschäftsführer diese Vereinbarung mit eingegangen. Diese Vereinbarung sah vor das nach 12 Monaten eine Gewinnausschüttung stattfinden soll. Soweit so gut. Nun hat sich auch mittlerweile einiges an Geld angesammelt was zu dieser Ausschüttung ansteht.
Jetzt wurde aber meine Freundin zum Ende Februar gekündigt. Angeblich wegen schlechter Auftragslage und nun weigert sich ihr Chef ihr ihren Anteil an diese Ausschüttung auszuzahlen mit der Begründung, diese Betriebsvereinbarung liefe bis April und da wäre sie ja nicht mehr angestellt in der Firma.
Hat sie da eine Change an ihr Geld zu kommen? Es ist ja nicht ihr verschulden das sie im April nicht mehr zur Firma gehört.
Danke für eure Tipps
Hallo
Sie sollte unbedingt umgehend zu einem Fachanwalt für Arbeitsrecht.
Gruß,
LeoLo
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Hallo Ronny,
da im Gegenzug ein Gehaltsverzicht vereinbart wurde, würde sie ja um die Gewinnausschüttung geprellt. Is nich. Soll ja wohl da Ziel des AG sein. Vorher wurde ein Vertrag geschlossen, dieser wurde von Deiner Freundin akzeptiert und eingehalten. Ihren Verpflichtungen ist sie dementsprechend nachgekommen und somit hat sie Anspruch auf die vertraglichen Vereinbarungen. Zumindestens für den Zeitraum der Beschäftigung. Es muß der Gewinn auf die Monate aufgeteilt werden. Ein Vertragsrechtsanwalt wäre um die Ansprüche, die definitiv vorhanden sind, einzuschalten.
Gruß
Rolf
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