Müll pressen wird jemanden verboten

Moien!

Das Problem hat tatsächlich jemand nicht ich ;o))

Ich habe meine wohnung in einem großem Haus mit dementsprechend vielem Müll (454 Eigentümer).
Daher wurde ein zentraler Müllplatz eingerichtet und eine kleine Müllpresse angeschafft.

Gestern nun habe ich erfahren, daß die Stadt verbietet diese Müllpresse zu benutzen - da sie angeblich die Tonnen bzw. die Räder beschädigen könnte! Ist natürlich Mumpitz, da die Presse soviel Power nicht hat und offensichtlich, daß die Stadt halt mehr kassieren möchte bei uns.

Daher also die Frage! Hat die Stadt irgendwelche Rechte das Pressen von Müll zu verbieten???

Gruß

Bernd
P.S.: Wohne im Umland von Frankfurt/Hessen

Tach auch,

letztens hatte es im Collini-Center (Mannheim) gebrannt, weil jemand eine Abfalltüte mit noch ausglühenden Kippen in den Müllschlucker warf. Ein Bild in der Tageszeitung zeigte den Ort des Geschehens mit dem Hausmeister zusammen: Er stand vor einer Müllpresse, die so groß ist, daß ein Lkw den Container abholen muß.

Es kann ja wohl nicht sein, daß einem 400 Parteien-Komplex eine Müllpresse verboten wird. Wie wäre es, wenn Ihr Euch mal mit Hausmeistern/Eigentümerverwaltungen von Großkomplexen auseinandersetzt ?

Natürlich verdient die Stadt mehr an ungepresstem Müll, denn dieser ist ja großvolumiger…

gruß

dennis

was soll mir das nu sagen???
Moien…

Tach auch,

letztens hatte es im Collini-Center (Mannheim) gebrannt, weil
jemand eine Abfalltüte mit noch ausglühenden Kippen in den
Müllschlucker warf. Ein Bild in der Tageszeitung zeigte den
Ort des Geschehens mit dem Hausmeister zusammen: Er stand vor
einer Müllpresse, die so groß ist, daß ein Lkw den Container
abholen muß.

Das wäre ja gewerblich und die haben eh immer andere Rechte…

Es kann ja wohl nicht sein, daß einem 400 Parteien-Komplex
eine Müllpresse verboten wird.

Ist aber leider so…Deutschland halt…

Wie wäre es, wenn Ihr Euch mal
mit Hausmeistern/Eigentümerverwaltungen von Großkomplexen
auseinandersetzt ?

Glaub kaum, das unser Hausmeister Zeit hat danach zu suchen ;o)) … deswegen such ich ja hier eine Antwort ;o))

Natürlich verdient die Stadt mehr an ungepresstem Müll, denn
dieser ist ja großvolumiger…

Bernd

Hallo Bernd,

so wie du die Sache schilderst wird ja nicht grundsätzlich der Betrieb einer Müllpresse (aus Gründen des Bau- oder Immissionsschutzes, etc.) untersagt, sondern der kommunale Entsorger will nur nicht, dass ein bestimmter Typ Pressen eingesetzt wird, der wohl den Müll in ganz normalen Hausmülltonnen oder -containern kompaktiert. Dies ist bei Leih-Tonnen oder Containern durchaus möglich, weil der Entsorger natürlich ein Interesse daran hat, dass die Tonnen nicht beschädigt werden. Auf einem ganz anderen Blatt steht aber die Frage, ob grundsätzlich bei euch eine Müllpresse aufgestellt werden kann.

Hierzu müsste man mit dem Entsorger Kontakt aufnehmen, der sicherlich für entsprechend große Anlagen auch Container mit passenden Pressen zur Verfügung stellt, bzw. einen privaten Entsorger mit der Bereitstellung einer entsprechenden Anlage beauftragen. In dem Zusammenhang wird dann sicher auch die Frage der bau- und immissionsrechtlichen Zulässigkeit des Betriebs der Anlage in einem Wohngebiet erörtert werden. Sehe hier aber eigentlich keine großen Probleme, da diese Geräte ja nicht ständig in Betrieb sind, sondern üblicherweise nur einmal am Tag betätigt werden.

Von der Tarifierung kann es dann aber natürlich schon so sein, dass aufgrund des kompakteren Mülls bei euch dann keine Bemessung der Gebühren mehr nach Volumen (200l-Tonne pauschal) sondern dann eben nach Gewicht erfolgen wird. Dies ist aber natürlich auch nur gerecht, denn auf den Deponien wird ja auch nach Gewicht gerechnet und man erleichtert sich die Sache eben nur bei den kleinen Tonne mit einer Volumenabrechnung.

Gruß vom Wiz

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Moien!

Dankä schonmal, aber noch net ganz klar alles ;o)

so wie du die Sache schilderst wird ja nicht grundsätzlich der
Betrieb einer Müllpresse (aus Gründen des Bau- oder
Immissionsschutzes, etc.) untersagt, sondern der kommunale
Entsorger will nur nicht, dass ein bestimmter Typ Pressen
eingesetzt wird, der wohl den Müll in ganz normalen
Hausmülltonnen oder -containern kompaktiert. Dies ist bei
Leih-Tonnen oder Containern durchaus möglich, weil der
Entsorger natürlich ein Interesse daran hat, dass die Tonnen
nicht beschädigt werden. Auf einem ganz anderen Blatt steht
aber die Frage, ob grundsätzlich bei euch eine Müllpresse
aufgestellt werden kann.

Die Stadt verbietet nach meinem Wissen das Müllpressen nur mit der Begründung, daß die Tonnen bschädigt werden könnten - allerdings ist es wirklich nur ne kleine die mit Strom betrieben wird, sodaß emisssion keine Rolle spielt und es handelt sich um diese kleinen Müllcontainer auf Rollen.
Wenn ich dich richtig verstehe können die dies also nur verbieten wenn Gefahr besteht die Mülltonnen zu beschädigen.

Wie sind denn dann die Rechte vom Haus wenn eigentlich klar ist, daß die Mülltonnen nicht beschädigt werden?

Was für Möglichkeiten bieten sich der Stadt, wenn wir die Presse weiterhin benutzen?

Hierzu müsste man mit dem Entsorger Kontakt aufnehmen, der
sicherlich für entsprechend große Anlagen auch Container mit
passenden Pressen zur Verfügung stellt, bzw. einen privaten
Entsorger mit der Bereitstellung einer entsprechenden Anlage
beauftragen.

Hmmm… das haben die wohl nicht gemacht und die Presse ist da - weiss net ob die extra eine neue holen würden…

In dem Zusammenhang wird dann sicher auch die
Frage der bau- und immissionsrechtlichen Zulässigkeit des
Betriebs der Anlage in einem Wohngebiet erörtert werden. Sehe
hier aber eigentlich keine großen Probleme, da diese Geräte ja
nicht ständig in Betrieb sind, sondern üblicherweise nur
einmal am Tag betätigt werden.

Wie gesagt funzt die mit Strom und wir liegen auch nicht direkt in einem wohngebit sondern am Rande des Dorfes…

Naja, die Berechnung ist eine Sache (weiß nichtmal sicher, wie das bei uns geschieht, aber m. W. nach Tonnen ;o)), aber die zweite ist ja auch, daß die Mülltonnen reichlich Platz wegnehmen…

Bernd

Hallo Bernd,

ich kenne es nur so, dass der Betrieb von Müllpressen grundsätzlich genehmigungspflichtig ist. Das hängt damit zusammen, dass die Müllgebühren auf ungepressten Müll ausgelegt sind. Bei der Anschaffung einer Müllpresse ist also vorher eine Genehmigung einzuholen.

Etwas anderes wäre es, wenn ihr einen privaten Entsorger direkt beauftragt. Dieser wird euch dann von ihm akzeptierte Pressen vorschlagen und auch in sein Angebot einbeziehen.

Gruss, Niels

Moien!

Dankä schonmal für die Antwort, aber so leicht lass ich dich nicht wegkommen ;o)))

Hallo Bernd,

ich kenne es nur so, dass der Betrieb von Müllpressen
grundsätzlich genehmigungspflichtig ist. Das hängt damit
zusammen, dass die Müllgebühren auf ungepressten Müll
ausgelegt sind. Bei der Anschaffung einer Müllpresse ist also
vorher eine Genehmigung einzuholen.

Hättest du dafür zufällig auch die passenden Paragraphen bereit! Wen dem wirklich so wäre, wäre dies wieder mal ein Zeichen, daß usner Hausverwalter ins Altersheim gehört (ist eh schon fast 80!!). So etwas sollte ein Hausverwalter ja wohl zweifelsfrei wissen, gelle…

Dies könnte ich dann auf der Eigentümerversammlung vorbringen und entsprechend Dampf machen…

Gruß

Bernd

Hallo Bernd,

für die §§ musst du dir schon die örtliche Satzung besorgen, in der die Abfallbeseitigung geregelt ist.
Die Gründe sind jedoch einleuchtend.
Auch bei der „Gelben Tonne“ oder wie immer das bei euch gehandhabt wird, ist es verständlich, da gepresster Wertstoff :wink: nicht oder nur sehr schwierig noch sortiert werden kann.

Bei einem so großen Haus würde ich mich aber mal mit der Stadt in Verbindung setzen, was die Möglichkeit einer gewerblichen Entsorgung betrifft.

Gruß
HaWeThie

bekommt man die für FFM irgendwo im Internet?(OT)