Wahlhelfer und Sparkassen?

Hallo zusammen,

mal eine Frage die heute im Bekanntenkreis diskutiert wurde:

Haben Sparkassenangestellte Anspruch auf einen freien Tag, wenn sie sich freiwillig als Wahlhelfer bereiterklärt haben? Wenn JA, wo finde ich die Rechtsgrundlage? § 52 BAT?

Viele Grüße,

Theoretiker

Hallo Theoretiker,

nachdem da kein anderer was wusste, versuche ich es mal :

Diesen freien Tag als Wahlhelfer bekommen (bei uns in Berlin) Mitarbeiter aus dem öffentlichen Dienst. (Dafür bekommen sie dann weniger Bares).

Wenn ihr euch (die Konstruktionen der Sparkassen sind ja verschieden) als „öffentlicher Dienst“ bezeichnet, dann tendenziell ja.

Allerdings ist das nicht das, was damit beabsichtigt war. Mitarbeiter aus dem öffentlichen Dienst (damit ist dann eher die Verwaltung gemeint) können ja auch als Wahlhelfer zwangsverpflichtet werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da auch auf die „Spardosen“ zurückgreifen würde.

Ausserdem : die „öffentlichen Dienster“ bekommen ja weniger Geld, dafür aber eine Bestätigung vom Wahlamt, dass ihnen ein freier Tag zusteht. Wenn Du also sagst, Du gehörst dazu, würdest Du auch diese Bestätigung bekommen. Die Frage ist dann nur, ob Du aufgrund dessen auch den Tag bekommst oder Dein Vorgesetzter Dich nur verwirrt anschaut.

Gruss Hans-Jürgen
***

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Welche Sparkasse hat den am Sonntag auf?
Hallo, zunächst einmal die obige Frage, wahlen sind in D immer am Sonntag, und jeder kann als Wahlhelfer "eingezogen"werden(sofern er wahlberechtigt ist), wenn nicht genügend freiwillige Wahlhelfer parat stehen.
Zur Not geht das sogar, wenn im Wahllokal zu wenig LEute sind, dass man den ersten Wähler der reinschneit zum Wahlhelfer erklärt. Der ist dann auch verpflichtet, diesen Posten anzunehmen, es sein denn es sprechen wichtige Gründe dagegen (die man im seltensten Fall nachprüfen kann): Plegebedürftige Angehörige, Familienfeiern, Arbeit (zB. Schichtarbeiter, Krankenschwestern, Polizisten etc., Sparkassenangestellte die am Sonntag arbeiten, sind mir noch nie begegnet)

Daher muß dir dein Chef keinen Tag frei geben, da du dann eh frei hast, dieses Ehrenamt übst du in der Freizeit aus, denn auch Nicht-öffentlicher Dienst-Leute sitzen da. (die ÖDs werden nur bevorzugt genommen, da sie nicht weglaufen können…)
Auch die Infoveranstaltungen, die freiwillig sind, finden abends statt, wo der normale Arbeitnehmer Zeit hat, ausser er ist eh wieder Schichtdienstler…

Für den „Job“ gibt es dann eine kleine Aufwandsentschädigung, die gerade mal für den Pizzaservice reicht und regional unterschiedlich ist.
Trotzdem ist es interessant dort mitzumachen, und ich hoff doch , die finden mich dieses JAhr, trotz Ummeldung und Namensänderung (zu dem Namen den ich schon immer nutze, keine Heirat oder so, dann wär ich wohl unauffindbar).
Schöne Grüße Susanne

Hi,

Wahlen sind in D immer am Sonntag

ach…

und jeder kann als Wahlhelfer „eingezogen“ werden(sofern er
wahlberechtigt ist), wenn nicht genügend freiwillige Wahlhelfer
parat stehen. Zur Not geht das sogar, wenn im Wahllokal zu
wenig LEute sind, dass man den ersten Wähler der reinschneit zum
Wahlhelfer erklärt.

das stimmt in der Theorie, ist mir aber noch nie vorgekommen, und ich mache das seit fast 20 Jahren. Das entsprechende Wahlamt hat immer eine Menge Ersatzleute parat, die bei Bedarf ins Wahllokal fahren.

Sparkassenangestellte die am Sonntag arbeiten, sind mir noch nie
begegnet. Daher muß dir dein Chef keinen Tag frei geben, da du
dann eh frei hast.

Die ÖD’ler bekommen (in Berlin) 16 Euro und einen Tag frei, die nicht-ÖD-ler bekommen 26 Euro. Der freie Tag ist selbstredend nicht der Sonntag, sonst macht das ja keinen Sinn. Die bekommen eine Bescheinigung, dass ihnen ein Ausgleichstag zusteht, d.h. sie können innerhalb der nächsten Zeit einen Arbeitstag freinehmen.

Für den „Job“ gibt es dann eine kleine Aufwandsentschädigung,
die gerade mal für den Pizzaservice reicht und regional
unterschiedlich ist.

stimmt, es ist regional unterschiedlich, aber für die nicht-ÖD wohl nicht weniger als 20 Euros. Die Pizza möchte ich sehen…
Ich mache es aber auch nicht wegen dem Geld, sondern weil es wirklich Spass macht.

Trotzdem ist es interessant dort mitzumachen, und ich hoff
doch , die finden mich dieses JAhr, trotz Ummeldung und
Namensänderung (zu dem Namen den ich schon immer nutze, keine
Heirat oder so, dann wär ich wohl unauffindbar).

Du kannst Dich auch als nicht-ÖD freiwillig melden. (So bin ich da auch rangekommen)

Gruss Hans-Jürgen
***

Hi,

Wahlen sind in D immer am Sonntag

ach…

und jeder kann als Wahlhelfer „eingezogen“ werden(sofern er
wahlberechtigt ist), wenn nicht genügend freiwillige Wahlhelfer
parat stehen. Zur Not geht das sogar, wenn im Wahllokal zu
wenig LEute sind, dass man den ersten Wähler der reinschneit zum
Wahlhelfer erklärt.

das stimmt in der Theorie, ist mir aber noch nie vorgekommen,
und ich mache das seit fast 20 Jahren. Das entsprechende
Wahlamt hat immer eine Menge Ersatzleute parat, die bei Bedarf
ins Wahllokal fahren.

Ist mir schon einmal in 10 JAhren vorgekommen, da wir die Hälfte Ausfall hatten (Krank, Trauerfeier etc.)und nur Wahlleiter (ÖD mein Pa)und stellvertretender Wahlleiter (Nicht ÖD ich)und einer von ner PArtei da waren., daher bedurfte es dringlcih nicht ÖDs, und die Ersatzleute sind alle ÖD, daher bekamen wird den Auftrag noch einen Dahergelaufenen zu besorgen, meine Ma ist dann noch eingesprungen (Ex-ÖD aD), und einer der Alteingesessenen, die eigentlich wegen Altersgrenze aufhören wollte und herbeitelefoniert wurde. So bekamen wir die 6 Leute voll.

Sparkassenangestellte die am Sonntag arbeiten, sind mir noch nie
begegnet. Daher muß dir dein Chef keinen Tag frei geben, da du
dann eh frei hast.

Die ÖD’ler bekommen (in Berlin) 16 Euro und einen Tag frei,
die nicht-ÖD-ler bekommen 26 Euro. Der freie Tag ist
selbstredend nicht der Sonntag, sonst macht das ja keinen
Sinn. Die bekommen eine Bescheinigung, dass ihnen ein
Ausgleichstag zusteht, d.h. sie können innerhalb der nächsten
Zeit einen Arbeitstag freinehmen.

Ach DER freie TAg. Hierzulande (Schl.H.)ist das schon vor über 30 JAhren abgeschafft worden, es gibt 20 Eu und zur Europawahl 25, für alle. In der Form hab ich das auch mal gehört, aber das gehört hier eher ins Reich der Legenden.

Trotzdem ist es interessant dort mitzumachen, und ich hoff
doch , die finden mich dieses JAhr, trotz Ummeldung und
Namensänderung (zu dem Namen den ich schon immer nutze, keine
Heirat oder so, dann wär ich wohl unauffindbar).

Du kannst Dich auch als nicht-ÖD freiwillig melden. (So bin
ich da auch rangekommen)

NaJa ich wurde vom Pa rekrutiert(unschwer zu erraten), da das Geld als Abiturient ein echter Anreiz war, als Student auchnoch und dies Jahr werd ich mich wohl als Arbeitslose darüber freuen. Dafür bin ich inzwischen Wahlleiterin und chefin über einen Haufen Rentner, das macht erst richtig spass, wenn die älteren Muttchen sich mit dem Schriftführer unterhalten („hach und sie als Chef haben das schlaue Buch…,“- „ne die chefin sitzt da drüben an der Urne!“- „Huhu“)die gesichter sind immer wieder lustig:wink:
Aber inzwischen bin ich ja schon 30, da gibt sich das dann, mit 20 hatte das noch einen echt guten Effekt.
Und es macht sich gut in den Bewerbungen, da ich nach 10 Jahren für treue Dienste eine Dankeskarte bekam, die ich Artig als Beleg für meine Tätigkeit beifüge.
Schöne Grüße Susanne