Und wenn ich Kinder hätte, würde ich sie zum Tragen eines solchen Helmes
verdonnern.
Und selber? Übrigens haben Kinder sehrviel schmalere Schultern
im Verhältnis zur Kopfgröße, da ist das Helmtragen schon
wieder sehr viel sinnvoller. Aber eine Helmpflicht würde sich
ja nicht nur auf die Kinder beziehen.
Aus Vorbildgründen würde ich dann natürlich auch mich nebst Mann verdonnern. ;o)
Zum einen schützt ein solcher Radweg immer noch mehr Radfahrer
als deswegen umgefahren werden.
Quelle?
Habe ich tatsächlich keine. Ist mehr auf persönliche Erfahrungen gestützt.
Wenn die Radfahrer auf der Straße fahren, sind sie verpflichtet,
möglichst weit rechts zu fahren.
„möglichst“ heißt nicht „halb im Straßengraben“. Und
Autofahrer müssen einen ausreichenden Sicherheitsabstand
halten. Der aktuelle Stand in der Rechtsprechung ist bei 1,5
bis 2 Meter. Da sollte sich Überholen bei Gegenverkehr sowieso
schon erledigt haben.
Naja, es gibt aber genügend Autofahrer, die sich nicht daran halten. Ich bin schon mal bei voller Fahrt an die Bordsteinkante gepreßt worden. Meine Mama hat mich früher bei gemeinsamen Ausflügen immer ausgeschimpft, weil ich ihrer Meinung nach zu viel Abstand nach rechts gehalten hatte. Ich habe lieber einen Meter nach rechts zum Ausweichen gehabt, weil es mir schon damals (DDR, weniger Autos, weniger Verkehr) zu oft passierte, daß die Autofahrer eben keine anderthalb Meter Abstand hielten, auch wenn kein Gegenverkehr da war.
Die Risiken sind die gleichen. Und auf jeden Fall ist
man auf Bürgersteigen vor LKW geschützt.
Nö, gerade die LKW-Unfälle haben damit zu tun, das Radler von
rechts im toten Winkel daher kommen, eben gerade auf dem
Radweg.
Gut, vielleicht rechne ich zu sehr mit dem Versagen anderer und gucke immer, daß die Autofahrer mich garantiert sehen (z.B. versuche ich, per Rückspiegel Blickkontakt aufzunehmen). Das hilft eben nur nichts, wenn mich jemand mit nicht mal einen Meter Abstand auf der Straße überholen will. Bisher war ich wirklich auf Radwegen immer besser aufgehoben. Und LKW können extrem ausscheren, wenn sie in eine kleine Kurve fahren. Das mag ich an ebenerdigen Radwegen nämlich überhaupt nicht.
Seit einigen Jahren ist es übrigens nicht mehr Pflicht für
Radfahrer, auf ausgezeichneten Radwegen zu fahren.
Korrektur: Auf nicht als benutzungspflichtig gekennzeichneten
Radwegen. D.h. alle Radwege mit Schild sind immer noch
benutzungspflichtig.
Hmm, ich hatte es anders in Erinnerung. Ich hatte zu dem Zeitpunkt gerade Führerschein gemacht. Da wurde das besprochen, weil einige von uns begeisterte Radfahrer waren.
Gibt es überhaupt Radwege ohne Schild? Da fallen mir jetzt keine ein. Ich glaube, bei uns gibt es nur ausgezeichnete Radwege oder keine.
Wenn ich allerdings einen Kreisverkehr um-/überfahren muß,
fahre ich lieber mitten auf der Straße, und zwar so mittig,
daß mich keiner überholen kann. Da hat man tatsächlich auf dem
Radweg außen rum kaum eine Chance.
So solltest Du auch sonst ohne Radweg fahren. Dass
zumindestens ein echter Spurwechsel zum Überholen notwendig
ist.
Dann überholen sie mich extra mit nur 50cm Abstand, um mich an den rechten Rand zu verweisen. Falls ich dabei stürze, wird ein Witz gerissen und dann Gas gegeben. Das ist mir zu gefährlich. Ich meide Straßen lieber ganz - soweit möglich.
Bis denne!
Schnoof