angenommen man hat einen Arbeitsvertrag in dem steht, dass Überstunden durch Freizeitausgleich oder Bezahlung vergolten werden.
Und weiter angenommen man war dann auf einer Geschäftsreise zu einem Kunden zwecks Betriebsbesichtigung und Diskussion einiger Punkte.
Der Kunde wäre 5 Autostunden (eine Strecke von der Arbeitsstelle)entfernt. Insgesamt wäre Person X an diesem Tag 18 Std. unterwegs (was ja an und für sich schon mal gar nicht zulässig wäre). Für diesen Tag würden dann von Person X 7 Überstunden aufgeschrieben.
Dann hieße es plötzlich diese Überstunden seien durch das Gehalt der Person abgegolten und in Zukunft würden Überstunden, die bei solchen Gelegenheiten gemacht würden (auch bei Messen etc.) nicht mehr gutgeschrieben.
Dienstreisen sind ja immer eine heikle Sache und die Rechtslage ist nicht ganz eindeutig. Hätte man die Reise aber auf 2 Tage verteilt, so dass man auch nicht die zulässigen 10 Stunden überschritten hätte, so hätte der Arbeitgeber schließlich für Person X ein Hotelzimmer zahlen müssen (und dazu wäre man ½ Tag mehr weg gewesen).
Die betreffende Person wäre in diesem Fall rein im Innendienst tätig.
Vielen Dank für eine baldige Antwort und viele Grüße,
Wenn die Innendienstlerin nicht „raus“ will, sagt sie das dem AG. Der wird sie zukünftig nicht mehr auf Dienstreise schicken.
Vermutlich wird die Arbeitnehmerin aber auch nicht mehr viel Freude an ihrem Job haben, denn sie ist nicht ambitioniert genug, wenn sie derartig kleinkarierte Rechnungen aufstellt.
Vermutlich wird die Arbeitnehmerin aber auch nicht mehr viel
Freude an ihrem Job haben, denn sie ist nicht ambitioniert
genug, wenn sie derartig kleinkarierte Rechnungen aufstellt.
von Tatsachen lässt du dich in deinem ideologischen Wüten nicht beeindrucken, was? Zu deiner Erinnerung: Ausgangspunkt war die Aussage, dass laut Arbeitsvertrag Überstunden durch Freizeitausgleich oder Bezahlung vergolten werden. Hierbei handelt es sich um eine klare vertragliche Verpflichtung des Arbeitgebers.
Nun fallen tatsächlich Überstunden an (eine Dienstreise stellt keine freiwillige Mehrarbeit dar), und der Arbeitgeber weigert sich, mit der Begründung, diese seien durch das Gehalt bereits abgedeckt, seinen Vertragspflichten nachzukommen.
Und daraus willst du jetzt der Arbeitnehmerin einen Strick drehen, ihr mangelhafte Ambitionen und kleinkariertes Denken unterstellen? Poppetpoppet, vielleicht solltest du mal grössere Karos stricken.
Ich würde hier zunächst sorgfältig die Vertragssituation prüfen, auch bezügl. evtl. Sonder- oder Betriebsvereinbarungen, und dann ggf. ein klärendes Gespräch mit dem Betriebsrat und/oder Arbeitgeber führen. Stellt sich dieser auf den Standpunkt, dass er sich an Verträge nicht zu halten habe, würde ich einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen.
Ich würde hier zunächst sorgfältig die Vertragssituation
prüfen, auch bezügl. evtl. Sonder- oder
Betriebsvereinbarungen, und dann ggf. ein klärendes Gespräch
mit dem Betriebsrat und/oder Arbeitgeber führen. Stellt sich
dieser auf den Standpunkt, dass er sich an Verträge nicht zu
halten habe, würde ich einen Anwalt für Arbeitsrecht
aufsuchen.
…und wenn Du dann gerade auf dem Weg bist, kannst Du gerade noch beim Arbeitsamt vorbeigehen. Dort kannst Du dich dann schon mal erkundigen, wo dich dann zu melden hast.
Dieses verdammte, ewige Anspruchsdenken wird der dt. Volkswirtschaft noch das Genick brechen. Was bricht die Dame sich dabei ab, wenn sie einmal so eine Tour macht? Nichts! Im Gegenteil, sie kann sogar noch davon was lernen.
Wenn ich in meiner Abteilung so „faule Eier“ hätte, dann hätten die sehr schnell zwei Alternativen:
vielen Dank für Deine schnelle und sachkundige Antwort.
Wie man mal wieder sieht kommen von Arbeitgeberseite nichts als Anfeindungen und Unsachlichkeiten, während man als Arbeitnehmer immer die Ar…karte haben soll.
Aber es ist schön, dass es auch Leute gibt, die die Rechte kennen.
lange Rede kurzer Sinn,
ich muss Dir vollkommen recht geben.
Gabriele scheint nicht zu sehen was der AG ihr für eine tolle chance eröffnet.
Hier sieht man wieder das AG und AN denken zwei verschiedene paar Schuhe sind.
ich arbeite sonst 50 Stunden in der Woche, aber das geht Dich
ja eigentlich gar nix an.
Nun dann macht Dein AG aber einen Fehler. Wenn das wirkliche Arbeitszeit ist, muss er sicherlich einmal die Gründe hinterfragen, ob Du ein zu umfangreiches Arbeitsgebiet hast oder ob Du mit Deinen Aufgaben überfordert bist.
Andererseits kann es natürlich auch sein, dass Du die Begriffe Arbeits- und Präsenzzeit verwechselst.
Anstatt hier rumzustänkern solltest Du Dich mit Deinesgleichen
abgeben (wer auch immer sich bei Deinem Niveau überhaupt mit
Dir abgibt)
Warum dieser primitive Angriff? Fühlst Du dich ertappt?
Gruss
Poppet
PS: Die Tippfehler in den Zitaten wurden korrigiert.
Also an das Gesetz müssen sich wohl auch die Arbeitgeber halten oder etwa nicht? Jeder hat das Recht auf seinem Recht zu bestehen, eine ganz andere Frage ist dann, ob es sinnvoll ist, sein Recht geltend zu machen. Aber sich derartig anreden zu lassen, nur weil man verlangt, was einem ohnehin schon zusteht ist schon ein starkes Stück. Offenbar ist es für dich selbstverständlich, dass der AG seine Ansprüche gegenüber dem AN voll geltend macht (hier schreibst du ja nichts über das Anspruchsdenken - obwohl das genauso Anspruchsdenken ist), aber umgekehrt ist das ja offensichtlich verwerflich.
Und noch was, was hier manche, wie so viele in der Welt nicht verstehen: wenn gegensätzliche Interessen aufeinanderprallen, dann es ist nicht so, dass der eine der Gute (das bin natürlich immer ich) und der andere der Böse ist (das bin natürlich nie ich). Es gibt gegensätzliche Interessen, die, obwohl sie gegensätzlich sind, beide berechtigt sind. Ein Käufer will möglichst wenig zahlen, der Verkäufer einen möglichst hohen Preis haben, da ist ja auch nicht der eine der Gute, der andere der Böse. Der AG möchte weniger zahlen, der AN möglichst viel haben - ist ja wohl logisch. Genauso braucht die Polizei bestimmte Rechte, damit sie ihre Arbeit machen kann und genauso brauchen alle Menschen wiederum einen Schutz gegen diese Rechte, damit die Polizei sie nicht missbrauchen kann. Nicht anders ist das dann in der großen Weltpolitik, wie zB beim Zypern Konflikt. Es bleibt also nichts anderes übrig, als sich irgendwie in der Mitte zu treffen und es ist falsch (!), beide Seiten gegeneinander aufzuspielen, weil beide Recht haben.
Du kennst mich nicht und meinst hier über mich urteilen zu
können.
Das ist eine der Schwächen von solchen Foren im Internet, dass man den Menschen nicht kennt. Nun darum habe ich mir ja auch kein Urteil erlaubt. Oder wo habe ich das?
Das ist typisch für Leute mit wenig Selbstvertrauen, die
andere kleinmachen müssen (das auch noch annonym) um sich
selber gut zu fühlen.
Mein Selbstvertrauen ist recht ausgeprägt. Ich muss niemanden kleinmachen. Manchmal ist es jedoch vonnöten, Leuten zwecks Erweiterung des ihres Horizonts einmal die Sichtweise von einer anderen Seite vor Augen zu führen.
Geh mal zum Psychiater, der kann Dir vielleicht noch helfen…
Dies ist das Niveau, welches Du bevorzugst? Schade!
Ich weiß jetzt, dass ich im Recht bin. Auf das blöde Gelabere einer einzelnen Person, die wohl in irgendeiner Form mit sich nicht im Reinen zu sein scheint gehe ich gar nicht mehr ein.
Und weiter angenommen man war dann auf einer Geschäftsreise
zu einem Kunden zwecks Betriebsbesichtigung und Diskussion
einiger Punkte.
Dann stellt sich die Frage, was zur Anreise vereinbart ist! Greift ein Tarifvertrag? Gibt es eine Betriebsvereinbarung?
Der Kunde wäre 5 Autostunden (eine Strecke von der
Arbeitsstelle)entfernt. Insgesamt wäre Person X an diesem Tag
18 Std. unterwegs (was ja an und für sich schon mal gar nicht
zulässig wäre). Für diesen Tag würden dann von Person X 7
Überstunden aufgeschrieben.
Reine Reisezeit fällt normalerweise nicht in die Arbeitzszeit im Sinne des ArbZG, und daher ist es unerhebich ob die 10 Stunden überschritten werden.
Ich habe da mal etwas nettes bei der IG Metall gefunden http://www.igmetall.de/branchen/it_industrie/dienstr…
Dann hieße es plötzlich diese Überstunden seien durch das
Gehalt der Person abgegolten und in Zukunft würden
Überstunden, die bei solchen Gelegenheiten gemacht würden
(auch bei Messen etc.) nicht mehr gutgeschrieben.
Das ist eine der Schwächen von solchen Foren im Internet, dass
man den Menschen nicht kennt. Nun darum habe ich mir ja auch
kein Urteil erlaubt. Oder wo habe ich das?
‚nicht ambitioniert‘, ‚klein kariert‘, waren das nicht deine Worte? Hast du dir wirklich kein Urteil erlaubt?