Kündigung droht, wie verhalte ich mich richtig ?

Hallo ,
ich bin seit 12 Jahren (mit Lehrzeit) bei meinem Arbeitgeber beschäftigt (Architekturbüro). In den ersten Jahren war alles toll, nur wie das so ist, wenn das Geld beim Chef immer mehr wird und bei den „kleinen“ immer weniger bei steigenedem Leistungsdruck (sprich: in 10 Jahren ganze 80 Euro netto Gehaltserhöhung!!)wird man halt unmotiviert und hat irgendwann keine Lust mehr. Also, es sieht so aus, das ich mit dem Gedanken spiele mich umzuorientieren. meine Frage: Sollte es von ihm aus zu einer Kündigung kommen, da ich ihm zu unbequem werde (ich kündige nicht selber) wie stehen die Chancen, das er mir dann eine Abfindung zahlen muß? Wir sind eine Planungs GmbH mit 5 Angestellten + 1 Azubi. Vorwerfen kann er mir nichts, meine Arbeit erledige ich trotz allem Ärger erstklassig, das weiß er auch. Ich danke euch!

Hallo Doreen,
ich weis ja nicht wie angespannt mittlerweile dein Verhältnis zu deinem Chef ist bzw. wie gut du mit ihm reden kannst?
Ich würde vorschlagen du gehst zu ihm, bittest ihn um ein Gespräch und schlägst ihm eine fürstliche Gehaltserhöhung vor. So 200 – 300 Euronen Brutto sollten da schon drin sein.
Wenn er, so wie ich vermute, diese nicht zahlen will bitte ihn einfach dich aus betrieblichen Gründen zu Kündigen damit dir die Möglichkeit einer Neuorientierung offen steht.
Auf ne Abfindung kannst du aber in diesem Fall nicht hoffen.
Ich persönlich würde dir empfehlen, schau dich doch erst mal nach was neuem um, und wenn du was gefunden hast kündigst du einfach von selbst.
Es gibt natürlich auch die Möglichkeit das du das Gerücht in der Firma verbreitest, du hättest ein neues, besser dotiertes Angebot erhalten. Wenn er weiter auf dich wert legt soll er sich das was kosten lassen. Kann aber auch ins Auge gehen.
Wenn er dich dann kündigt, hättest du eventuell auch ne Change auf eine Abfindung. Soweit ich weis, besteht darauf aber kein Rechtsanspruch.
Also lass es dir mal durch den Kopf gehen, und überlege genau bevor du dich für den einen oder anderen Weg entscheidest, denn so wie ich gesehen habe hast du ja 2 Kinder und das Arbeitslosengeld sind einfach mal nur 67% außerdem, das weis ich aus dem Bekanntenkreis, sieht der Arbeitsmarkt was Technische Zeichner angeht in Berlin und Umgebung nicht gerade Klasse aus.

Gruß Ronny

MOD: Antwort gekürzt
Vorstehender Artikel wurde gekürzt, da er eine Anstiftung zum Betrug enthielt.

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Vorstehender Artikel wurde gekürzt, da er eine Anstiftung zum
Betrug enthielt.

Danke.

Gruß,
LeoLo

Ich sehs ein
Ok, ok. Ich sehs ein. Ihr habt beide recht.
Also nix für ungut. :wink:))))
Ronny

Hi!
Wo ist das Problem? Wenn es Dir nicht mehr gefällt, was ich unter den von Dir geschilderten Umständen auch sehr gut nachvollziehen kann, suchst Du Dir eben einen anderen Job. Diskret natürlich. Solange ist das wohl hoffentlich sichere Gehalt immer noch besser als Arbeitslosengeld. Solltest Du Bedenken haben, wegen Deiner Kündigungsfrist, Du also Angst hast, nicht sofort bei der neuen Firma anfangen zu können, bitte Deinen alten Chef um einen Aufhabungsvertrag. Klappt immer!
Noch ein Tip: Wenn Du Deinen Chef nur mal auf die Situation aufmerksam machen willst, bite ihr mal um ein Zwischenzeugnis. Er wird 100pro nach dem Grund fragen. Dann habt ihr ein Gespräch, wo Du, wenn Du es möchtest, alle Sorgen klären könnt.
Thema Abfindung: Einen Rechtsanspruch auf soetwas besteht nicht. Und schon gar nicht wenn DU kündigst. Und wie willst du deinen chef dazu bringen, Dich zu kündigen, wenn er hinterher eine Abfindung zahlen soll? Gute Chancen hast DU auf eine Abfindung, wenn Dein Chef Dich aus freien Stücken verhaltensbedingt oder betrieblich kündigt und genau weiss, er kommt vor den Arbeitsgerichten damit nicht durch. Oder er macht Dir ein Angebot einen Aufhebungsvertrag zu schliessen, denn KANN er dir finanziell versüssen.
Und zum Ende noch ein Tip, hast DU zwar nicht nachgefragt, aber trotzdem: Aufpassen beim Wettbewerbsverbot! Ist Dir eine Beschäftigung im Arbeitsvertrag (oder anderstweitig) in einem konkurierendem Unternehmen untersagt, muss diese erstens befristet sein (üblich sind 6 Monate) und zweitens muss er dir dann einen finanziellen Ausgleich dafür zahlen. Aber das nur am rande.
Hoffe geholfen zu haben T.

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