Radfahrer / fussgängerzone

Von: , Frage gestellt am So, 25. Apr 2004

Hi Leute.

Samstag früh 10:15 befuhr eine unbekannte Person eine Berliner Fussgängerzone. Es war schweinekalt, die Person war entsprechend schlecht gelaunt da falsch gekleidet weil 3 Tage zuvor mit 24° inse Krankenhaus geradelt.

Die Fussgängerzone Menschenleer, ein Fussgänger mit Hund in Sichtweite. Der radler rollt auf der Stange sitzend von beginn der Zone ohne zu treten die Blicke nach einer Frühstücksgelegenheit schweifend.

Mittlerweile rollt er so langsam dass es gerade so reicht das rad senkrecht zu halten. in diesem Moment tauch im Eingang von Dunkin' Donuts eine etwa 167cm grosse grüngekleidete weibliche Person mit dem Tagesvorrat Polizistenfutter (10erpack Donuts) auf un kommt dem radroller entgegen, etwa 2 meter nach rechts versetzt. in etwa 4meter Distannz ändert Grün/Donut die Richtung und kommt mit 2-3 Schritten Grinsend in die Spur des Radfahrers gehüpft, ohne bislang eine Äusserung zu machen. Der Radfahrer erschrickt, hat nur die Wahl umfahren oder Bremsen, da aber in Klickpedalen und bei dem Tempo nur etwa 0,5m Bremsweg und entspechend wenig Zeit für begreifen/entscheiden/handeln und auch noch die Füsse befreien um nicht auf die Fresse zu fallen, ist das alles ziemlich knapp. Den linken Fuss bekommt er bereits 15° nach links geneigt raus.
Erste Reaktion "sind sie denn völlig bescheuert...!"

Der Radfahrer beklagt sicht heftigst über die Methode in zu Fall zu bringen, die GrünDonut findet das völlig in Ordnung. Der Radfahrer streitet nie ab in der Zone geradelt zu sein, will aber die Gelegenheit sich zu der Methode zu äussern. derweil kommt Grün/Kaffee aus ner anderen Richtung angetrollt, und unterstützt ohne was gesehn zu haben seine Kollegin und brabbelt was von Sonderrechten. Der R. hätte sich über nichts zu beschweren, er wäre geradelt und sonst gäbs da nix zu diskutieren, und wenn er mich äussern wolle, könne er das auf dem Anhörungsbogen.

Nun, Der R. findet das Verhalten der Grün/Donut ziemlich unverantwortlich und gefährlich.

jetzt wartet er erstmal auf die anzeige und den anhörungsbogen....
was wird vermutlich an kosten auf ihn zu kommen für das spässchen?

hh




10 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 29 Minuten 4 hilfreich
    Mal kurz gesagt...

    ....wenn ich mich vekehrs- oder sonstwidrig verhalte und einen Polizisten sehe, stelle ich dieses Verhalten ganz einfach sofort ein...

    Das erspart mir jede Art des Ärgers, da sich die Polizisten offensichtlich weniger verarscht fühlen als wenn man vor ihren Augen so tut als wären sie nicht da und man bräuchte sich nicht um die Regeln kümmer zu deren Durchsetzung sie von allen steuerzahlenden Bürgern bezahlt werden....

    Das das Verhalten der Beamtin nicht sehr glücklich war ist die eine andere Sache - die andere ist, dass die unbekannte Person trotz ihrers sehr langsamen Tempos wohl nicht in der Lage ihr Fz zu beherrschen, falls ihr in der Fußgängerzone ein Fußgänger vors Rad läuft.



    M.

    • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
      Re: Mal kurz gesagt...

      Hi Mike :) Das das Verhalten der Beamtin nicht sehr glücklich war ist die
      eine andere Sache - die andere ist, dass die unbekannte Person
      trotz ihrers sehr langsamen Tempos wohl nicht in der Lage ihr
      Fz zu beherrschen, falls ihr in der Fußgängerzone ein
      Fußgänger vors Rad läuft.
      Das Ausklinken braucht einfach seine Zeit, und von nem vernunftbegabten wesen erwartet R. diese Handlung nicht. Bei einem Betrunkenen, einem Kind, einem Hund, einer Oma rechnet man mit allem, aber bei einem geschulten Menschen... der in alle Richtungen 10 meter Platz hat? Warum sollte der (ausser in suizidaler Absicht) ausgerechnet R vors Rad springen? ich meine, grün ist viel, und hinter nem Karton Donuts erstmal nicht so klar als Polli im Einsatz zu erkennen. Die ersten Gedanken des R. waren: kenn ich die etwa? R. hat etwa 15 kripo oder streifenpollis in der Verwandschaft und im Bekanntenkreis... nur verschenkte das Hirn des R. wertvolle Zeit mit dem Abgleichen der Personendatenbanken. Hätte Grün die Hand gehoben und gerufen "absteigen, sie Verbrecher" wäre es eindeutig gewesen. Ne pummelige Blondine die einem grinsend in den Weg springt muss aber erstmal bewältigt werden und konnte erstmal nicht sofort als Eingriff der Staatsmacht in den Verkehr gedeutet werden. Hätte auch die Schwester der Frau von Mario, oder die kollegin von Maria sein können, die R. vom letzten Geburtstag kennt gewesen sein können. Dazu kam das R.s Hirn zur selben Zeit parallel das entdecken des Dunkin' Donut verarbeiten musste, dass R. ja gesucht hatte.

      Wenn der Anhörungsbogen kommt werd ich die Geschichte halt erzählen und zahlen...

      R. würde ne Stunde später nie da durchgeradelt sein, aber 10:10 war da NIEMAND ausser DonutMädel, ihrem Kollegen und mir... und dem Hundepassanten auf etwa 4000m2 zwischen neuer Kant und der S-Bahn.

      Aber egal, was wird da kommen? Wird die Dame R. womöglich versuchte Körperverletzung vorwerfen, da R ihr beinahe auf den Fuss gefallen wär, R hätte sie ja verletzen können dabei. R sich selber auch noch, sein Knie ziept immer noch, vermutlich band gedeht.

      HH

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Was man auch tut...

        Das Ausklinken braucht einfach seine Zeit, und von nem
        vernunftbegabten wesen erwartet R. diese Handlung nicht. Bei
        einem Betrunkenen, einem Kind, einem Hund, einer Oma rechnet
        man mit allem, aber bei einem geschulten Menschen... der in
        alle Richtungen 10 meter Platz hat? Warum sollte der (ausser
        in suizidaler Absicht) ausgerechnet R vors Rad springen? ich
        meine, grün ist viel, und hinter nem Karton Donuts erstmal
        nicht so klar als Polli im Einsatz zu erkennen.
        Sagen wir mal so:

        Holt man sich im Dienst was zu essen und macht nix wenn man gerade einen Verstoß bemerkt, weil man ans Essen denkt, Hunger hat, mal kurz seine Ruhe haben will etc. ist das falsch und wird einem vom Bürger ggf vorgeworfen.
        Holt man sich im Dienst was zu Essen und schreitet ein ist man erstmal nicht als Polizeibeamter zu erkennen, etc. und dem Bürger dens betrifft isses auch nicht recht....

        Was soll denn der Polizist nun machen? Ist doch alles verkehrt oder?


        Die ersten Gedanken des R. waren: kenn ich die etwa? R. hat etwa 15 kripo
        oder streifenpollis in der Verwandschaft und im
        Bekanntenkreis... nur verschenkte das Hirn des R. wertvolle
        Zeit mit dem Abgleichen der Personendatenbanken.
        Persönliches Pech man kann nicht jeden kennen. Hätte Grün
        die Hand gehoben und gerufen "absteigen, sie Verbrecher" wäre
        es eindeutig gewesen.
        Leider hört man zu oft, wie einem der von einer Maßnahme betroffene Bürger auf das wahre Verbrechen hinweist - doch man weiß ja als erfahrener Beamter, dass es normal ist wenn der einer auf die Untaten der anderen verweist um sein eigenes Fehlverhalten herunterzuspielen.:Ne pummelige Blondine die einem grinsend in den Weg springt muss aber erstmal bewältigt werden und
        konnte erstmal nicht sofort als Eingriff der Staatsmacht in
        den Verkehr gedeutet werden.
        Auch ich halte nichts davon, dass Polizeibeamte nicht auf ihren körperlichen Zustand/ ihre Gesundheit achten. Allerdings wird vielen im Dienst leider auch gar keine Zeit eingeräumt - Zwang wäre teilweise auch angebracht - um sich fit zu halten. Wer Familie hat weiß, dass man außerhalb des dienstes evtl. zu wenig Zeit hat (ich selbst hab keine Kinder und mach 4 - 6 mal die Woche Sport, hab aber auch gewisses Verständnis für die Faulheit nach einem langen Tag).
        Letztlich scheint mir auch dies aber eher ein Ablenken auf die pummelige Beamtin, weg vom eigenen Fehlverhalten zu sein.... Hätte auch die Schwester der Frau
        von Mario, oder die kollegin von Maria sein können, die R. vom
        letzten Geburtstag kennt gewesen sein können. Dazu kam das R.s
        Hirn zur selben Zeit parallel das entdecken des Dunkin' Donut
        verarbeiten musste, dass R. ja gesucht hatte.
        Naja, Du weißt doch: Aufmerksamkeit in Straßenverkehr etc. Wenn der Anhörungsbogen kommt werd ich die Geschichte halt
        erzählen und zahlen...
        Wenn Du zahlen willst, dann spar Dir den Schreibkram und tus einfach. R. würde ne Stunde später nie da durchgeradelt sein, aber
        10:10 war da NIEMAND ausser DonutMädel, ihrem Kollegen und
        mir... und dem Hundepassanten auf etwa 4000m2 zwischen neuer
        Kant und der S-Bahn.
        Leider war DonutMädel Polizeibeamten und Du zur falschen Zeit am falschen Ort. Aber egal, was wird da kommen?
        Ich denke ein 10Euro teures Verwarnungsgeld, normaler Weise wird das auch vor Ort gesagt.
        Evtl. halten Sie Dich aber für bestraft genug.

        Wird die Dame R. womöglich versuchte Körperverletzung vorwerfen, da R ihr beinahe auf den
        Fuss gefallen wär, R hätte sie ja verletzen können dabei.
        Glaube kaum, dass da mehr dran ist, hätten sie Dir gesagt.

        M.

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re: Was man auch tut...

          Hi Mike

          mir ist völlig klar das es ne Fussgängerzone ist, hab auch nie abgestritten das ich SCHULDIG bin.
          Was mich stört ist, dass ich um mich zur Ordnung zu rufen fast zu Fall gebracht worden bin und die Dame das auch noch lustig zu finden schien.

          Meines Erachtens korrekt wäre eine Ansprache gewesen, vom Rad holen hätte sie mich bei einem Fluchtversuch ja immer noch. Ich empfand das etwa so als hätte sie mir ein Bein geställt um mir zu sagen dass hier rauchen verboten ist. Allein um die Methode geht es - nicht um den Sachverhalt. Hätte sie nicht darauf bestanden dass es ihr gutes recht wäre mich wie auch immer zu stoppen und hätte mich Verbal auf mein Verhalten angesprochen hätt ich überhaupt nicht diskutiert - ich bin nur nicht begeistert wenn mich jemand absichtlich in eine alternativlose Situation bringt, die uU für beide gefährlich werden könnte. Ich stell mir vor ich wäre platt nach links umgefallen und mit dem Kopf auf die Kante des Blumenbeetes gefallen. Meinst du sie hätte mich gefangen? Zeugen gab es keine es war weit und breit kein Mensch... Davon abgesehn - da ich ja immer mit allem rechnen und reagieren können muss - warum nicht sie? Von mir wird erwartet, das ich damit rechne das mir die einzige Person auf 200m mir vors Rad hüpft - warum muss sie nicht damit rechnen dass der Radfahrer uU ein Fahranfänger ist und sich schon auf die Nase legt wenn man ihn nur anspricht? Aber egal, ich geh davon aus das Ihr einfach nicht klar war was sie tat. Nur dass sie hinterher immernoch auf ihr Recht besteht jeden so zu stoppen wie ihr es richtig erscheint, und dann der 5 Minuten später erschienene Kollege natürlich nur IHRE Sicht der Situation anhört und ohne den Radfahrer anzuhören agressiv seine Kollegin vertritt.. vermutlich wollt' er Punkte bei ihr sammeln, aber das kann er abends in der Kneipe.

          Aber wurscht ist wurscht, ich freue mich dass ichs überlebt habe.

          Es kann durchaus sein dass ich ein wenig sensibilisiert bin - denn das Kollegendecken hatte ich schon mehrmals, daher reagiere ich uU etwas übertrieben, wenn ich glaube in so eine Situation zu geraten. Das schönste war:

          Stehe an roter Ampel, linke Spur. im Rückspiegel taucht ein Fahrzeug auf. kommt näher und fährt ungebremst in meinen Kofferraum. Schade um den orangenen Käfer. Polizist. auf dem Heimweg, etwa 22:30. Schichtende? Kollegen nehnmen den Unfall auf, ihn zuerst, schirmen mich ab, lassen mich nicht in die Nähe kommen. Nach 5 minuten ist der Fahrer abgefertigt und weg ohne dass ich mit ihm noch in Kontakt gekommen wäre, und sie beschäftigen sich demonstrativ ne halbe stunde mit mir und meinem Auto. Nun fanden sie leder nicht wonach sie krampfhaft suchten. Alcotest wurde bei dem unfallfahrer nicht gemacht, aber bei MIR. Niemals wurde ich in der Sache angehört o.ä.
          Die Versicherung zahlte zwar anstandslos, aber ich möchte nicht wissen, was gewesen wäre wenn sie irgendeinen Mangel an mir oder dem Auto entdeckt hätten. Vermutlich wär ich blitzschnell der Schädiger geworden.

          Ich denke ich werde noch ein paar "Achtung! Gefahr" Scenarien zu nen bisherigen hinzufügen müssen.... neben Tanksteleinfahrten, rechtsabbiegenden Bussen, Frauen mit Kinderwagen (die sogerne den Radweg benutzen weil die Bürgersteigkante soooo hoch ist).
          Wenn ich im Grazer Damm in 200m Distanz ne Frau neben ihrem Auto stehen seh, kann ich Wetten darauf abschliessen dass sie wenn ich auf 5 m ran bin rückwärts auf den Radweg läuft :)
          Murphy ist überall... Leider war DonutMädel Polizeibeamten und Du zur falschen Zeit
          am falschen Ort.
          shit happens Ich denke ein 10Euro teures Verwarnungsgeld, normaler Weise
          wird das auch vor Ort gesagt. Evtl. halten Sie Dich aber für bestraft
          genug.
          10 EU hätte ich vor Ort bezahlt, wenn sie sich etwas einsichtig zur Stop-Methodik gezeigt hätten. Da sie mir aber als einzige Möglichkeit mich zu äussern die Anzeige nannten, hab ich nicht bar gezahlt, um mich äussern zu können. Alternativen nannten sie mir nicht.

          Danke für deine Erläuterungen.

          Gruss, Helge

          • Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
            Re^2: Was man auch tut...

            Hallo Helge, Es kann durchaus sein dass ich ein wenig sensibilisiert bin -
            Nein, bist du, glaube ich, nicht. Wenn dein erstes Posting
            dein Anliegen so deutlich gemacht haette, wie dieses hier,
            waerst du - bis auf den einen oder anderen mild erhobenen
            Zeigefinger - um die Schelte hier herumgekommen.
            Ich glaube, die Antworter sind uebersensibilisiert von den
            vielen Fragern, die immer gleich von 'Bullen' reden (hab ich
            jetzt dir nicht unterstellt) und den Fehler immer bei den
            andern suchen und gerne einen Tipp haetten, wie sie sich aus
            der Sache moeglichst schmerzlos rauswurschteln koennen.

            Gruesse, Elke

          • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
            Re^2: Was man auch tut...

            Ich schrieb ja schon, dass ich das Verhalten der Beamtin für zumindest ungeschickt halte. Stehe an roter Ampel, linke Spur. im Rückspiegel taucht ein
            Fahrzeug auf. kommt näher und fährt ungebremst in meinen
            Kofferraum. Schade um den orangenen Käfer. Polizist. auf dem
            Heimweg, etwa 22:30. Schichtende? Kollegen nehnmen den Unfall
            auf, ihn zuerst, schirmen mich ab, lassen mich nicht in die
            Nähe kommen. Nach 5 minuten ist der Fahrer abgefertigt und weg
            ohne dass ich mit ihm noch in Kontakt gekommen wäre, und sie
            beschäftigen sich demonstrativ ne halbe stunde mit mir und
            meinem Auto. Nun fanden sie leder nicht wonach sie krampfhaft
            suchten.
            Keine Ahnung wonach sie suchten, aber in dem Fall gibts ja auch nix zu finden was den Fall irgendqwie zu Gunsten des Kollegen hätte wenden können... Alcotest wurde bei dem unfallfahrer nicht gemacht,
            aber bei MIR.
            Tatsächlich ist es so, dass Du, wenn Du an der roten Ampel vorne stehst, selbst wenn Du volltrunken bist nicht Unfallverursacher sein kannst... Du würdest natürlich den Schein trotzdem loswerden, aber wegen folgenloser Trunkenheitsfahrt. Niemals wurde ich in der Sache angehört o.ä.
            Was normal ist, wenn Du nicht Schuld bist. Die Versicherung zahlte zwar anstandslos, aber ich möchte
            nicht wissen, was gewesen wäre wenn sie irgendeinen Mangel an
            mir oder dem Auto entdeckt hätten.
            Vermutlich wär ich
            blitzschnell der Schädiger geworden.
            Praktisch nicht möglich - es sei denn man behauptet dreist Du hättest einfach bei grün voll gebremst..
            Ich denke ich werde noch ein paar "Achtung! Gefahr" Scenarien
            zu nen bisherigen hinzufügen müssen.... neben
            Tanksteleinfahrten, rechtsabbiegenden Bussen, Frauen mit
            Kinderwagen (die sogerne den Radweg benutzen weil die
            Bürgersteigkante soooo hoch ist).
            Wenn ich im Grazer Damm in 200m Distanz ne Frau neben ihrem
            Auto stehen seh, kann ich Wetten darauf abschliessen dass sie
            wenn ich auf 5 m ran bin rückwärts auf den Radweg läuft :)
            Murphy ist überall...
            Ich bin früher mal Radrennen gefahren, ich weiß genau was Du meinst, z.B. die Frau die auf der Neuköllner Str eeeeeewig lange neben dem Radweg herläuft - den die Str ist lang und übersichtlich - und gerade als Du mit 35 vorbeifährst latscht sie ohne zu kucken auf den Radweg.... Und Du als Radfahrer bist mindestens Mitschuld - kenne Da auch noch x Bsp. die ich selber als Unfall"verursacher" erlebt habe.
            Allerdings muss ich aus heutiger Sicht auch sagen: Viele Radfahrer lassen sämtliche Verkehrsreglen außer acht und das auch noch vor den Augen der Polizei - was ich idR nicht durchgehen lasse, weil mich allein schon die Respektlosigkeit ärgert - abgesehen davon ist die Anzahl der tödlich und schwer verunglückten Radfahrer auf Grund von Regelmissachtungen in Berlin tatsächich imens hoch. 10 EU hätte ich vor Ort bezahlt, wenn sie sich etwas
            einsichtig zur Stop-Methodik gezeigt hätten. Da sie mir aber
            als einzige Möglichkeit mich zu äussern die Anzeige nannten,
            hab ich nicht bar gezahlt, um mich äussern zu können.
            Alternativen nannten sie mir nicht.
            Naja, leider sind weder alle Polizeibeamte gut noch sind immer alle gut drauf...



            Gruss,

            M.

  2. Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
    Re: Radfahrer / fussgängerzone

    Hallo, Dunkin' Donuts eine etwa 167cm grosse grüngekleidete weibliche
    Person mit dem Tagesvorrat Polizistenfutter (10erpack Donuts)
    dieser Kommentar und die folgenden zeugen von einer ganz gesunden Einstellung ggü. der Polizei und werden sich vermutlich auch in entsprechenden Kommentaren ggü. den Herren von der Polizei niedergeschlagen haben. Sei froh, daß die nach den Sprüchen nicht gleich noch eine Kontrolle der Staßenverkehrstauglichkeit des Fahrrades nachgeschoben haben.

    Ich kann Mikes Aussagen nur beipflichten: Wer bei einem Hindernis gleich die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert, wäre auch bei einem außer Kontrolle geratenen Kind in Schwierigkeiten gekommen - oder der jeweilige Unfallgegner, was ja wohl auch nicht so witzig gewesen wäre. jetzt wartet er erstmal auf die anzeige und den
    anhörungsbogen....
    was wird vermutlich an kosten auf ihn zu kommen für das
    spässchen?
    Mindestens 10 Euro, mit Behinderung 15, mit Gefährdung 20 Euro; jeweils gem. Bußgeldkatalog Ziffer 141.3-141.3.2.
    http://www.verkehrsportal.de/bussgeldkatalog/bkatv_3...

    Gruß,
    Christian

    • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Radfahrer / fussgängerzone

      Hallo, dieser Kommentar und die folgenden zeugen von einer ganz
      gesunden Einstellung ggü. der Polizei und werden sich
      vermutlich auch in entsprechenden Kommentaren ggü. den Herren
      von der Polizei niedergeschlagen haben. Sei froh, daß die nach
      den Sprüchen nicht gleich noch eine Kontrolle der
      Staßenverkehrstauglichkeit des Fahrrades nachgeschoben haben.
      Hätten sie als Vorzeigebeispiel aktueller Technik ins Verkehrsmuseum stellen können. R hat sogar immer nen 2ten Satz Lampen im Rucksack falls doch mal die Batterien ausgehn sollten... Reflektoren an den Speichen obwohl bei Fluoreszenzstreifen nicht vorgeschrieben, nur an den Klickpedalen ist irgendwie kein platz für so Zeuch. Ich kann Mikes Aussagen nur beipflichten: Wer bei einem
      Hindernis gleich die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert,
      wäre auch bei einem außer Kontrolle geratenen Kind in
      Schwierigkeiten gekommen - oder der jeweilige Unfallgegner,
      was ja wohl auch nicht so witzig gewesen wäre.
      ist irgendwie nicht richtig. Selbst ich (auch R) überblicke mein Umfeld und Stufe was ich sehe ein. Und ein Polizist wird nicht in die Kategorie "Achtung unberechenbar" eingestuft, wie etwa betrunkene, Kinder, Oma mit und an langer strippe oder Glaser mit ner Scheibe im Arm. Vor allem nicht auf ner 15meter Breiten Fläche. Die Dame hätt auch einfach was sagen können, anstatt sich und R zu gefährden, die Hände waren ja eh nicht frei, also war sie ja eigentlich auch nicht gerade voll handlungsfähig.... jetzt wartet er erstmal auf die anzeige und den
      anhörungsbogen....
      was wird vermutlich an kosten auf ihn zu kommen für das
      spässchen?
      Mindestens 10 Euro, mit Behinderung 15, mit Gefährdung 20
      Euro; jeweils gem. Bußgeldkatalog Ziffer 141.3-141.3.2.
      http://www.verkehrsportal.de/bussgeldkatalog/bkatv_3...
      Danke!
      HH

  3. Antwort von nach 17 Stunden 1 hilfreich
    Re: Radfahrer / fussgängerzone

    Hallo, Mittlerweile rollt er so langsam dass es gerade so reicht das
    rad senkrecht zu halten.
    R. rollt also im Grenzbereich zum Kippen und bleibt trotzdem eingeklickt? Das ist ja schon fahrlässige Selbstgefährdung. in diesem Moment tauch im Eingang von
    Dunkin' Donuts eine etwa 167cm grosse grüngekleidete weibliche
    Person mit dem Tagesvorrat Polizistenfutter (10erpack Donuts)
    auf un kommt dem radroller entgegen, etwa 2 meter nach rechts
    versetzt.
    Ja wenn die Leute doch schon offensichtlich ans Essen denken, muss man als Radfahrer doch mit unkontrollierten Handlungen rechnen. Alles andere wäre fahrlässige Selbstgefährdung. in etwa 4meter Distannz ändert Grün/Donut die
    Richtung und kommt mit 2-3 Schritten Grinsend in die Spur des
    Radfahrers gehüpft, ohne bislang eine Äusserung zu machen. Der
    Radfahrer erschrickt, hat nur die Wahl umfahren oder Bremsen,
    da aber in Klickpedalen und bei dem Tempo nur etwa 0,5m
    Bremsweg und entspechend wenig Zeit für
    begreifen/entscheiden/handeln
    Also wenn man doch um seine eigene mentale Unzulänglichkeit weiß, muss man die Geschwingigkeit eben noch mehr anpassen, sprich zu Fuß gehen und das Rad schieben. Alles andere wäre fahrl.. ach, das hatten wir ja schon. Nun, Der R. findet das Verhalten der Grün/Donut ziemlich
    unverantwortlich und gefährlich.
    Wieso, die haben sich doch ganz normal verhalten. Nur der Radfahrer hat sich offensichtlich überschätzt, was die Kontrolle über sein Rad und angemessenes Verhalten betrifft.

    Gruss, Niels



Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!