Mein Gewinnspiel im Pool eines Gewinnspielclubs?!?

Hallo und so,

auf meiner Seite http://www.fix-finden.de veranstalte ich ein monatliches Gewinnspielspiel (Wert 30 Euro).
Bis jetzt lief alles recht erfreulich, da sich die Teilnehmer auf der Seite „bewegen“ müssen, um die Antworten zu finden. Das war dann ja wohl auch die eigentliche Idee dahinter.

Gestern aber kam nun eine Mail eines Gewinnspielclubs, in dem mitgeteilt wird, dass ein Reihe von zahlenden Personen hiermit am Gewinnspiel teilnimmt.
Textauszug:
„…als Betreiber des GewinnClubs …übersenden wir Ihnen als Anhang
dieser E-Mail eine Auswahl unserer Mitglieder, die uns schriftlich
beauftragt haben, in Ihr Gewinnspiel eingetragen zu werden…“

Im Anhang befinden sich nun 3 Excel-Dateien mit insgesamt 50000(!) Adressen.

Für mich als Veranstalter des Gewinnspiels geht diese Sache völlig am Ziel vorbei.
Was nützen mir 50000 Anschriften?
Ziel sollte ja ein Bekanntmachen der Website sein und keine Trittbrettfahrerei eines Clubs…
Na gut, die Mitglieder können wohl im Login-Bereich des Clubs sämtliche Gewinnspiele bestaunen (und ansurfen), in denen sie eingetragen wurden.
Aber wieviele werden dies wirklich tun?
Letztendlich denke ich, dass dadurch die Relation des Aufwandes, den man in ein Gewinnspiel steckt, und dem realen Nutzen für einen Webmaster so zumindest gegen Null geschickt wird…

Mein Anliegen hier zielt ganz einfach auf (a) eure Meinung als Homepagebetreiber zu dieser Sache.
(b) Wie schätzt ihr den Nutzwert ein?
© Kann man eine derartige Teilnahme ausschließen?
(d) Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
(e)…

Bin nun auf eure Antworten gespannt,
André

PS: Werde diese Zeilen durch den nicht ganz eindeutig zuordenbaren Inhalt auch noch in eine zweite Kategorie einstellen.

Hallo,

ich gehe mal davon aus, dass sich der Betreiber dieses tollen Clubs einen feuchten Dreck darum schert, was du mit den übermittelten Adressen machst. Und du bist auch zu nichts verpflichtet, da eine Gewinnspielauslobung üblicherweise ja unter Ausschluss des Rechtswegs erfolgt und dir niemand an den Karren fahren kann, wenn du die Adressen nicht berücksichtigst.

Ich denke mal, die Sache hat einen ganz anderen Hintergrund. Da betreibt jemand so einen tollen Service und will dafür natürlich von seinen Kunden Geld haben. Und damit die ihm nicht damit kommen können, er würde Geld für nichts verlangen und seine Kunden besch…, muss er ja die versprochene Leistung erbringen. Also macht er es sich einfach und schickt eben diese Excel-Listen raus und hat damit seine Schuldigkeit getan. Ist ja nicht sein Problem, wenn keiner seiner Kunden etwas gewinnt.

Oder um das Geschäftsmodell mal von der anderen Seite her klar zu machen: Ich baue mir eine Internetseite mit einem kleinen Script, in das die Leute ihre Daten (insbesondere Bank-/Kreditkartendaten) eintippen können, kassiere hierfür pro Fall zwar nur wenig, bei 50.000 aber schon eine Menge und lasse automatisch dafür alle paar Tage mal ein Massenmailing an ein paar Gewinnspielseiten raus, die ich mal beim Surfen nach Feierabend so gefunden habe. Ist doch fast so gut wie selber Geld drucken. Und ob dann die angeschriebenen Leute sich über die Daten freuen (oft ist ja der einzige Zweck der Gewinnspiele die Gewinnung von verifizierten Adressen) und ob die diese Teilnehmer dann auch an der Verlosung teilnehmen lassen, …

Klar, nach ein paar Monaten werden die Kunden wieder kündigen und ein Geschäft für die Ewigkeit ist es nicht, aber es gibt ja immer wieder neue Ideen in der Grauzone mit denen man den Leuten mit wenig Aufwand in die Tasche greifen kann (so man keine Skrupel hat).

Gruß vom Wiz

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