Mobilfunkärger
Von: , Frage gestellt am Mi, 10. Mai 2000
Hallo, Experten.
Ich habe massiven Ärger mit einem namhaften Mobilfunkanbieter.
Es geht dabei um eine außerordentliche Kündigung des Vertrages aus wichtigem Grund (nämlich dem der Nichterbringung von vereinbarten Leistungen) gemäß den AGBs des Anbieters. Gekündigt wurde Anfang Dezember, die Kündigung auch mündlich bestätigt. Schriftliche Bestätigung kam einen Monat (!!) später, darin wurde als Zeitpunkt der 26. Januar angegeben.
Ich erhielt nach dieser Kündigung diverse Rechnungen für Grundgebühren bis zum 8. Februar, also zwei Monate, nachdem ich die Kündigung schriftlich "ausgesprochen" hatte.
Frage: Nach einer außerordentlichen Kündigung 2 Monate Kündigungsfrist, die nicht in den AGBs erwähnt sind - rechtlich korrekt?
Außerdem gibt es Rechnungsbeträge, für Sonderleistungen, die unternommen wurden, um die Leistung bereitzustellen i.H.v. etwa DM 80,-. Die Leistung selber wurde aber definitiv NICHT bereitgestellt.
Frage: Ihre "fruchtlosen" Anstrengungen zu dem Kunden aufbürden - rechtlich korrekt?
Drittens entstand mir durch zweiwöchentlichen Ausfall der versprochenen Leistung Mehrkosten i.H. eines Differenzbetrages zwischen Festnetz und Mobilfunktarifen.
Frage: Was kann ich hier tun?
Die Firma hat mir nach endlosem Briefe-hin-und-herschicken nun aus "rechtlich unverbindlicher Kulanz" ganze 25 DM (!) der diversen falschen Rechnungen erlassen. Das will ich natürlich nicht hinnehmen.
Muss ich nen Anwalt aktivieren (habe keine Rechtsschutzversicherung), kann ich mich an einen Verbraucherschutz wenden oder wie kann ich weiter vorgehen?
Vielen Dank für die Hilfe,
Nio
