Bank: Form der Info an Kunden bei Änderungen

Hallo liebe Rechtsexperten oder Bankeninsider,

mal angenommen ein Bankkunde, der jahrelang über einen nicht geringen, selten in kleinen Teilen in Anspruch genommenen Dispokredit verfügte, das auch jedesmal ordnungsgemäß auf dem Kontoauszug ausgeweisen wurde, stellt verblüfft am Geldausgabeautomaten fest, dass das Konto überzogen ist um weniger als 50 Euro und dass keine Geldausgabe erfolgen kann. Weiter, stellen wir uns vor, dass dieser Kunde sich umgehend mit seiner Bank in Verbindung setzt und erfährt, dass auf Grund des Ausfalls eines „sicheren Einkommens“ (mal angenommen, der Bankkunde hat Elternzeit genommen und bezieht nur noch Kindergeld, kein Erziehungsgeld, keine Alimente etc.), also eben des Gehalts (durch die Elternzeit), der Dispokredit eingestellt wurde. Der Kunde ist verärgert, vor allem, weil er nicht im Vorfeld informiert wurde (z.B. per eMail, Brief oder ein paar Zeilen auf dem Ktoauszug, so nach dem Motto: „lieber Kunde, deine finanzielle Lage ist uns zu unsicher, daher wird ab , dein Dispolimit eingestellt und auch zu hohen Zinsen kein Überzug mehr gewährt“). Als er das dem lieben Bankmitarbeiter - sog. persönlichen Ansprechpartner - so sagt, muß er hören, dass die Informationspflicht über den Kontoauszug erfüllt wurde. Die Information, dass es kein Dispolimit mehr gibt und auch sonst keine Überziehungsmöglichkeit, soll wohl in Form von nicht Ausweisen ihrgendeiner Dispolimit-Information, wie sonst immer auf dem Kontoauszug erschienen, lt. Bankangest. erfüllt worden sein.

Vorausgesetzt, in den AGBs steht nichts zum Thema Kontoüberziehung, Dispolimit. Und setzen wir voraus, dass der Bankonkel sich auch nicht auf einen bestimmten Paragraphen aus den AGB berufen hat und auch sonst auf keine Klausel oder Ähnl.

Fragen:

  1. Steht es dem Kd. rechtlich zu, zu Erfahren Kraft welches Beschlusses/welcher Klausel in den AGBs etc. dieses „automatische“ Zurückfahren des Dispolimits erfolgte?
  2. Ist „keine Info“ auf dem Kontoauszug bezüglich Dispolimits tatsächlich eine rechtswirksame Informierung des Kunden, dass es ab sofort (wann eigentlich? Zeitpunkt des entsprechenden Kontoauszuges? oder davor? oder x Tage danach???) kein Dispolimit mehr gibt?
  3. Mal abgesehen davon, dass es weder nett, noch kundenfreundlich, noch fair ist - kann der Kunde irgendwelche rechtl. Schritte unternehmen? Gibt es ein Aufsichtsamt der Sparkassen oder so etwas wie einen Zentralverband an dem der Kunde zumindest mal den Vorfall melden kann?

Nebenbei erwähnt: aus dem Gespräch resultierte ziemlich klar, dass die Bank kein Interesse hat, den Kunden zu behalten. Vermutlich weil das hohe Gehalt - aus Sicht der Bank - auf unbestimmte Zeit weg ist und zweitesns, weil der Kunde wohl seine Ersparnisse nicht dieser Bank überlässt …

Danke für Eure Ansichten, Tipps oder Erfahrungsberichte.

Gruß

Ama

Hallo Ama,

  1. Steht es dem Kd. rechtlich zu, zu Erfahren Kraft welches
    Beschlusses/welcher Klausel in den AGBs etc. dieses
    „automatische“ Zurückfahren des Dispolimits erfolgte?

Es steht dem Kunden zu zu erfahren weshalb sein Dispolimit runtergefahren wurde. Der Kunde hat auf Rückfrage ja auch die Antwort bekommen.
Der Grund ist in der Regel immer der selbe: Ein Veränderung der wirtschaftlichen Situation und damit der Kreditwürdigkeit. Hier hat die Bank immer das Recht (teilweise sogar die Plicht) eventuell zu reagieren.

„Schöner“ wäre es natürlich gewesen, wenn man Ihn vorher schriftlich informiert hätte, was aber kein muss ist.

  1. Ist „keine Info“ auf dem Kontoauszug bezüglich Dispolimits
    tatsächlich eine rechtswirksame Informierung des Kunden, dass
    es ab sofort (wann eigentlich? Zeitpunkt des entsprechenden
    Kontoauszuges? oder davor? oder x Tage danach???) kein
    Dispolimit mehr gibt?

Es reicht aus. Ist aber keine schönes Verhalten.

  1. Mal abgesehen davon, dass es weder nett, noch
    kundenfreundlich, noch fair ist - kann der Kunde irgendwelche
    rechtl. Schritte unternehmen? Gibt es ein Aufsichtsamt der
    Sparkassen oder so etwas wie einen Zentralverband an dem der
    Kunde zumindest mal den Vorfall melden kann?

Es ist nicht nett und nicht kundenfreundlich.
Aber was daran ist nicht fair?

Da die Bank letztendlich nichts verbrochen hat, gibt es auch keine zuständige Stelle ausserhalb. Ein böser Brief an den Vorstand fiele mir noch ein.

Nebenbei erwähnt: aus dem Gespräch resultierte ziemlich klar,
dass die Bank kein Interesse hat, den Kunden zu behalten.
Vermutlich weil das hohe Gehalt - aus Sicht der Bank - auf
unbestimmte Zeit weg ist und zweitesns, weil der Kunde wohl
seine Ersparnisse nicht dieser Bank überlässt …

Die Bank oder dein Berater?
Vielleicht gibt es ja aus Sicht der Bank noch andere Gründe?
Elternzeit als solchen Grund habe ich noch nie erlebt.

Gruß Ivo

Hallo,

stell Dir vor, jeden morgen legt Dir ein netter Mensch eine Papiertüte mit zwei frischen Brötchen vor die Wohnungstür. Über Monate hinweg kostenlos und ungefragt zwei Brötchen. Irgendwann gibt es morgens keine Brötchen mehr sondern nur noch eine leere Tüte. Was nun?

Würde daraus jemand einen Anspruch auf ewig anhaltende Brötchenlieferungen ableiten? Wohl kaum.

Ob man das Beispiel nun im Hinblick auf die Kosten (d.h. Verzinsung) abwandelt oder nicht: Das Resultat bleibt das gleiche: Du hast eine freiwillige Leistung erhalten (den eingeräumten Überziehungskredit) und die ist nun gestrichen worden. Du hast keinen Vertrag oder sonst etwas, aus dem sich ein Anspruch ableiten lassen würde. Nebenbei bemerkt bin ich sogar der Ansicht, daß der Kunde noch nicht einmal einen (rechtlichen) Anspruch hat, zu erfahren, warum der Kredit gestrichen wurde. Niemand muß eine Begründung für die Einschränkung einer freiwilligen Leistung liefern.

Allenfalls ließe sich noch darüber diskutieren, daß es schon ein bißchen unfair ist, eine Überziehungsmöglichkeit komplett zu streichen, wenn sie fast oder sogar ganz ausgenutzt ist und so den finanziellen Spielraum des Kunden unnötig und über Gebühr einschränkt.

Gruß,
Christian

P.S.
Ich schreib lieber noch folgendes dazu, bevor wieder das Gemecker losgeht:

  1. Natürlich würde ich einem Kunden nicht einfach so eine Kreditlinie streichen.
  2. Natürlich ist das Verhalten der Bank aus moralischer Sicht bzw. im Sinne von Dienstleistungsverhalten und Kundenorientierung nicht in Ordnung. Aber das war ja auch nicht die Frage.

Hallo EXC,

schön, dass Du deine Meinung dazu gesagt hast, nur beinhaltet sie für mich keine verständlichen Hinweise bzw. Infos auf meine Fragen.

stell Dir vor, jeden morgen legt Dir ein netter Mensch eine
Papiertüte mit zwei frischen Brötchen vor die Wohnungstür.
Über Monate hinweg kostenlos und ungefragt zwei Brötchen.
Irgendwann gibt es morgens keine Brötchen mehr sondern nur
noch eine leere Tüte. Was nun?

Das ist ok, nur: a) wenn der Mensch wirklich nett ist, wird er mir auch mitteilen, dass er ab Tag X keine Brötchen mehr liefert und mich nicht damit überraschen, b) meine Bank ist keineswegs mit einem netten Mensch zu vergleichen, c) es geht hier um eine Geschäftsbeziehung, die sich die Bank u.a. bezahlen ist, soweit ich weiß leben die vom „Verkauf“ des Geldes und eine gewisse Vertrauensbeziehung zwischen Bank und Kd. gehört schon mal dazu …

Alles andere möchte ich nicht kommentieren, das soll ja kein Therapieforum sein, sondern ein konstruktiver Austausch von Informationen. Nur der Vergleich der Bank mit einem netten Menschen, der mir kostenlos und uninteressiert etwas gibt, das fand ich amüsant bis befremdlich. Solltest Du so eine Bank kennen, da gehe ich dann gleich hin! :smile:

Gruß

Ama

Hallo Ivo,

Es ist nicht nett und nicht kundenfreundlich.
Aber was daran ist nicht fair?

Das Ändern des Dispolimits bei ev. wirtschaftlicher Unsicherheit des Kunden ist verständlich und auch fair, letzteres allerdings nur, solange der Kunde informiert wird, dass er sich nicht mehr darauf verlassen kann, bei Kontoüberzug das Geld der Bank etwas billiger als bei „normalem“ Überzug kaufen zu können. Den er verlässt sich ja auch ein „Gewohnheitsrecht“. Das ist mein Verständnis von Fairness im Umgang mit Kunden, nein, mit Menschen im Allgemeinen…

Da die Bank letztendlich nichts verbrochen hat, gibt es auch
keine zuständige Stelle ausserhalb. Ein böser Brief an den
Vorstand fiele mir noch ein.

Habe inzwischen gefunden, dass es ein Aufsichtsamt für Finanzdienstleister gibt - Geschäftsstellen in FFM und Bonn.

Die Bank oder dein Berater?

Ich denke, der Berater hat zu mir nicht als Privatperson gesprochen, sondern vertritt seinen AG wenn er sich dienstlich mit mir unterhält.

Vielleicht gibt es ja aus Sicht der Bank noch andere Gründe?

Vielleicht verdienen sie nicht genung an dem Kunden, da er seine Ersparnisse woanders angelegt hat und seit der Elternzeit sein Dispolimit kaum in Anspruch genommen hat, ab und zu mal max. um 100,- Eur überzogen.

Andererseits, die Bank hat sich auch nie ernsthaft um den Kunden bemüht und eher passiv zugesehen, wie der Kunde seine Ersparnisse anderswo anlegt.

Elternzeit als solchen Grund habe ich noch nie erlebt.

Na, das wird auch keiner so sagen! Das wort „Elternzeit“ fiel auch nicht im Gespräch. Aber natürlich ist das ein deutlicher Abstrich im Einkommen und die Bank kann nicht wissen, wann sich diese Situation - ev. durch Teilzeitarbeit oder Wiedereinstieg in den Job ändern wird. Witziger Weise kam am Nachmittag desselben Tages eine Gehaltüberweisung auf das besagte Konto … :smile:)

Alles halb so wild, nachdem sich der Ärger gelegt hat. Letztendlich sind die, die Verlierer, die ihre Kunden so rausekeln. Gerade bei der heutigen Konkurrenz, die einige Unternehmen zu vertrauensbildenden Maßnahmen inspieriert, um ihre Kunden zu halten, während andere meinen, sich Hochnäsigkeit leisten zu können, wenn sie nicht gleich das große Geld wittern.

Viele Grüße und Danke für Deine Anregungen und Gedanken

Ama

Hallo Ama,

Das Ändern des Dispolimits bei ev. wirtschaftlicher
Unsicherheit des Kunden ist verständlich und auch fair,
letzteres allerdings nur, solange der Kunde informiert wird,
dass er sich nicht mehr darauf verlassen kann, bei
Kontoüberzug das Geld der Bank etwas billiger als bei
„normalem“ Überzug kaufen zu können.

Der Kunde ist via Kontoauszug informiert, da sein Disporahmen nicht mehr erscheint. Über die wesentlich wichtigere Information des Kontoabschlusses reicht ja auch der Auszug und es benötigt keine extra Information.
Trotzdem wäre es natürlich empfehlenswert den Kunden separat zu informieren. Ist aber nun mal kein Muss.

Den er verlässt sich ja
auch ein „Gewohnheitsrecht“. Das ist mein Verständnis von
Fairness im Umgang mit Kunden, nein, mit Menschen im
Allgemeinen…

Gewohnheitsrecht gibt es in der deutschen Rechtssprechung nicht. Lösung: Zieh nach England.
Gewohnheitsrecht gibt es auch gar nicht bei einer Bank oder sonst wo.
Schon gar nicht einklagbar.

Habe inzwischen gefunden, dass es ein Aufsichtsamt für
Finanzdienstleister gibt - Geschäftsstellen in FFM und Bonn.

Natürlich gibt es das BA Fin. Nur was willst du denen erzählen? Dass die Bank etwas völlig normales, legales gemacht hat?

Ich denke, der Berater hat zu mir nicht als Privatperson
gesprochen, sondern vertritt seinen AG wenn er sich dienstlich
mit mir unterhält.

Trotzdem ist’s nicht zwangsläufig so, dass das eine mit dem anderen übereinstimmt.

Vielleicht verdienen sie nicht genung an dem Kunden, da er
seine Ersparnisse woanders angelegt hat und seit der
Elternzeit sein Dispolimit kaum in Anspruch genommen hat, ab
und zu mal max. um 100,- Eur überzogen.

Andererseits, die Bank hat sich auch nie ernsthaft um den
Kunden bemüht und eher passiv zugesehen, wie der Kunde seine
Ersparnisse anderswo anlegt.

Warum sollen Sie dir eine „Kampfkondition“ anbieten?

Elternzeit als solchen Grund habe ich noch nie erlebt.

Na, das wird auch keiner so sagen! Das wort „Elternzeit“ fiel
auch nicht im Gespräch. Aber natürlich ist das ein deutlicher
Abstrich im Einkommen und die Bank kann nicht wissen, wann
sich diese Situation - ev. durch Teilzeitarbeit oder
Wiedereinstieg in den Job ändern wird. Witziger Weise kam am
Nachmittag desselben Tages eine Gehaltüberweisung auf das
besagte Konto … :smile:)

Natürlich stellt dies eine veränderte Situation dar. Allerdings deswegen einen Kunden raushaben zu wollen wäre mir neu.
Es komm aber öfter vor, dass sich die Vorstellungen von Bank und Kunde nicht decken.

Alles halb so wild, nachdem sich der Ärger gelegt hat.
Letztendlich sind die, die Verlierer, die ihre Kunden so
rausekeln. Gerade bei der heutigen Konkurrenz, die einige
Unternehmen zu vertrauensbildenden Maßnahmen inspieriert, um
ihre Kunden zu halten, während andere meinen, sich
Hochnäsigkeit leisten zu können, wenn sie nicht gleich das
große Geld wittern.

Wie du schon selbst sagtest, bist du für die Bank nicht sonderlich interessant als Kunde. Denen wird es also schnuppe sein, ob du das als hochnäsig ansiehst.

Gruß Ivo

Hallo again, Ivo und vielen Dank noch mal! Dass es in keinem Bereich nach deutschem Recht so etwas wie „Gewohnheitsrecht“ gibt, ist mir neu, aber unabhängig von dieser Geschichte sehr interessant. Trotzdem, kein Grund für mich, nach UK zu ziehen. :smile:

Dass es meiner Bank sch*egal ist, wie ich sie finde, ist mir absolut klar. Ob sich unsere Vorstellungen voneinander decken oder nicht, sei mal dahingestellt, meine von der Bank schon lange nicht, denn für Geld erwartet man ein Minimum an Service und Kundenfreundlichkeit. (Ich selber arbeite sehr kundennah, also weiß ich, wovon ich rede. So was, würde ich mir schon mal rein vom Menschlichen ggü. meiner Kunden leisten. Umgekehrt, da wurde noch nie viel drüber gesprochen. Klar wollten sie, dass ich mein Geld dort anlege, aber weder die Konditionen noch der Service konnten mich überzeugen

Der Kunde ist via Kontoauszug informiert, da sein Disporahmen
nicht mehr erscheint. Über die wesentlich wichtigere
Information des Kontoabschlusses reicht ja auch der Auszug und
es benötigt keine extra Information.

Says who? Das ist das, was ich eigentlich als unfair und unschön empfand. Laut Verbraucherschutz machen das aber nur wenige Banken anders, bzw. nur mit VIP-Kunden. Immerhin, der Mensch lernt aus Erfahrung und die nächste Bank wird eine Filiale vor Ort haben (ich bin schon lange umgezogen, hatte aber mein Girokonto, bei meiner Bank beibehalten) und ich werde auf einige Sachen achten.

gefunden, dass es ein Aufsichtsamt für

Finanzdienstleister gibt - Geschäftsstellen in FFM und Bonn.

Natürlich gibt es das BA Fin. Nur was willst du denen
erzählen? Dass die Bank etwas völlig normales, legales gemacht
hat?

Ich weiß nicht, ob es die Briefmarke wert ist, denen was zu schreiben. Außerdem, wie Du schon sagtest, bin ich ja nicht im Recht, auch wenn ich das von der moralischen Seite anders sehe. Andererseits, wenn man eine Sache, die einem grundsätzlich nicht gefällt auf sich beruhen lässt, wird sich auch niemals etwas ändern …

Habe mal spasseshalber einen befreundeten RA nach der rechtlichen Lage gefragt. Er meinte, ähnl. wie Du, die AGBs sind meistens so formuliert, dass diese Art von Informieren rein rechtlich ok sein müßte. Allemal muß die Bank sich dazu äußern, Kraft welcher gesetzl. Richtlinien oder AGB Vereinbarungen das so stattgefunden hat. Vielleicht frage ich mal schriftlich bei der Geschäftsführung nach, wenn ich gerade nichts besseres zu tun habe. Ich sehe allerdings mittlerweile, dass ich sowieso viel zu viel Zeit für diese Sache verschwendet habe.

Gruß

Ama

Hallo,

schön, dass Du deine Meinung dazu gesagt hast, nur beinhaltet
sie für mich keine verständlichen Hinweise bzw. Infos auf
meine Fragen.

komisch, das hatte ich eigentlich gedacht. Wie auch immer, dann das ganze in Kurzfassung: Dispo=freiwillige Leistung=keine vertragliche verpflichtung=kein Rechtsanspruch darauf=jederzeitige Kündbarkeit ohne irgendwelche Pflichten seitens der Bank.

Das ist ok, nur: a) wenn der Mensch wirklich nett ist, wird er
mir auch mitteilen, dass er ab Tag X keine Brötchen mehr
liefert und mich nicht damit überraschen

Warum? Vielleicht hat er keinen Bock mehr, er hat gesehen, daß Du den Müll nicht trennst oder er hat von der Nacht- auf die Tagschicht gewechselt.

, b) meine Bank ist
keineswegs mit einem netten Mensch zu vergleichen,

Hm, problematische Einstellung. Sofort die Bank wechseln.

c) es geht
hier um eine Geschäftsbeziehung, die sich die Bank u.a.
bezahlen ist, soweit ich weiß leben die vom „Verkauf“ des
Geldes und eine gewisse Vertrauensbeziehung zwischen Bank und
Kd. gehört schon mal dazu …

Tja, sehe ich hier objektiv nicht gestört, es ist allerdings möglich, daß das Dein subjektiver Eindruck ist, der allerdings auf falschen Annahmen basiert.

Alles andere möchte ich nicht kommentieren, das soll ja kein
Therapieforum sein, sondern ein konstruktiver Austausch von
Informationen. Nur der Vergleich der Bank mit einem netten
Menschen, der mir kostenlos und uninteressiert etwas gibt, das
fand ich amüsant bis befremdlich. Solltest Du so eine Bank
kennen, da gehe ich dann gleich hin! :smile:

Ich finde uns unglaublich nett und was man so hört, die Kunden uns auch, außer denen, bei denen es wirtschaftlich nicht so gut aussieht und wir die Kredite streichen (müssen). Aber das machen wir mit Ankündigung, weil es da Verträge gibt.

Gruß,
Christian