Eine alte Dame erhielt kürzlich Post von der BfA. In dem Schreiben wird mitgeteilt, dass die Rente, eine große Witwenrente, neu berechnet und um Kranken- und Pflegegeldbeiträge gekürzt wird. Soweit, so schlecht.
Gleichzeitig fordert die BfA angeblich überzahlte Beträge rückwirkend ab 01.01.2002 ein. Die Forderung beläuft sich auf über 1.800 Teuro!
Was tun? (Die Frist für einen möglichen Widerspruch läuft…)
Vielen Dank für jeden Tip!
Hallo,
ich gehe mal davon aus dass die „alte Dame“ in einer gesetzlichen
Krankenkasse versichert ist und bisher ihre Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge selbst bezahlt hat.
Jetzt hat man festgestellt, dass sie hätte als Rentnerin pflichtversichert sein müssen. Die Kasse hat eine entsprechende
Meldung an die Rentenversicherung getätigt und diese hat eine
Neuberechnung der Rente vorgenommen und die überzahlten (nichtabge-
führten) Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zurückgefordert.
Gleichzeitig muss aber doch dann die Krankenkasse die überzahlten
freiwilligen Beiträge zurückerstatten, dass sich das letztendlich
ausgleichen muesste.
Solche Fälle kommen in der PRaxis schon mal vor.
Bitte nochmals melden, wenn dem nicht so ist.
Gruss
Günter Czauderna