Rasenmähen für andere?

Angenommen, eine Person hat einen eigenen Rasenmäher/Rasentraktor und möchte neben seinem Hauptberuf seine Dienste (Wiesen mähen) anderen anbieten.
Was muss er dabei beachten?

  • läuft das noch unter Nachbarschaftshilfe?
  • braucht man Gewerbeschein?
  • welche Versicherung(en)?
  • was darf man max. verdienen?
  • Steuern? (welche)

oder kann man das einfach so machen?

  • Wie ist es, wenn man keine Rechnung stellt?
  • Kann man das Geld, das er nach freiem Ermessen erhält auch (z.B.: einem Kinderkrankenhaus) spenden?
  • muss man dann trotzdem noch ein Gewerbe anmelden?

Bin für jeden Tipp dankbar.
Gruß Finus

  • läuft das noch unter Nachbarschaftshilfe?
  • braucht man Gewerbeschein?

Wenn Du es gegen Geld machst, ist es ein Gewerbe.

  • welche Versicherung(en)?

Eine Berufs-Haftpflichtversicherung, falls was zerteppert oder jemand verletzt wird.

für die sonstigen Fragen steht einiges hier: http://www.klicktipps.de/gewerbe.htm

  • Wie ist es, wenn man keine Rechnung stellt?

Und das Geld in die Hosentasche? Schwarzarbeit

  • Kann man das Geld, das er nach freiem Ermessen erhält auch
    (z.B.: einem Kinderkrankenhaus) spenden?
  • muss man dann trotzdem noch ein Gewerbe anmelden?

Wenn Du das Geld nicht einsteckst, sondern der Kunde es direkt in eine verplombte Spendenbüchse tut, müsste es m. E. funktionieren.

Wenn Du es erst einnimst und dann spendest, muss die Einnahme versteuert werden.
Die Spende kann von der Einkommensteuer im Rahmen der dafür vorgesehenen Höchstgrenzen abgesetzt werden.

Hallo Joku,

UFF,
danke für die detaillierte Infos.
Das mit der Spende ist dann doch nicht so einfach, wie ich dachte.

Also werde ich mir eben einen Gewerbeschein holen und das ganze ordnungsgemäß anmelden.

Danke nochmals für die schnelle und umfassende Antwort

Finus