Inverssuche Telekom

Wer seine letzte Telefonrechnung der Telekom aufmerksam gelesen hat, dem wird nicht entgangen sein, dass die sogenannte Inverssuche ansteht. D.h. jeder kann bei der Angabe einer Telefonnummer den dazugehörigen Namen und Adresse erfahren !

Wer keinen Widerspruch einlegt, kommt automatisch mit in die Suchliste.

Widerspruch ist nur möglich, wenn eine kostenpflichtige Nummer (12 ct/ Anruf)gewählt wird.

Ich bin kein Jurist, finde dieses Vorgehen allerdings ganz schön fragwürdig.

Das Ende vom Lied der Inverssuche ist doch wohl, dass die Telekom Adressen (für Werbung ???) verkauft, die Inverssuche wird ja auch kostenpflichtig sein.

Jetzt muss ich der Telekom also 12/ct dafür bezahlen, dass sie meine persönlichen Daten nicht an Dritte weitergibt !!!

Ist das mit dem Datenschutz überhaupt vereinbar ???

Gestern habe ich versucht, über die „normale“ (kostenlose) Servicenummern der Inverssuche zu widersprechen.Folgendes wurde mir geantwortet:

  1. Wir sind hier nicht bei der wunschhotline !!! (aufgelegt!!!)

  2. Es meldet sich Herr Salo: Ich werde ihre Angelegenheit weiterleiten (habe dann nochmal nach seinem Namen gefragt. Antwort: Schmidt ! Ich frage nach, wie das sein kann, er hätte sich doch anders gemeldet. Antwort: „Leck mich am Arsch“ - aufgelegt !!!

  3. Frau XYZ: Ich bin dafür nicht zuständig, das geht von hier aus nicht. Rufen sie die kostenpflichtige Nummer an !

Ich war sowas von geladen !!!

Kann mir nun jemand erklären, mit welchen juristischen Tricks die Telekom die ganze Angelegenheit durchbekommen hat ?

Danke für Eure Antworten !

Hallo Mark

Das Verhalten der Kostenlosen Hotline, welches du beschrieben hast, ist mir auch bestens bekannt, wenn auch in anderen zusammenhängen, aber das ist halt die Terrorkom da kann man nix machen.

Kann mir nun jemand erklären, mit welchen juristischen Tricks die Telekom die ganze Angelegenheit durchbekommen hat ?

Sorry dazu kann ich leider nichts sagen, aber da mich die Diskussion um die Inverssuche schon seit langer Zeit beschäftigt muss ich einfach mal meinen Senf dazu geben.
Ich weis nicht wo dein (oder vieler anderer Leute) Problem dabei liegt.
Wenn man keine Eintragung ins amtliche Telefonbuch wünscht, aus welchen Gründen auch immer, ist man doch aus der Nummer raus.
Wer allerdings zustimmt, das sein Name ggf. auch Adresse im Telefonbuch auftaucht sollte sich doch auch bewusst sein das seine Daten dritten zugänglich sind.
Ich für meinen Teil finde die Inverssuche eine Super Erfindung. Wie oft kritzelt man sich schnell mal ne Tel. Nummer von jemanden irgendwohin und vergisst den Namen dazu zu schreiben. Nach einigen Tagen weis man nicht mehr zu wem die Nummer gehört.
Außerdem schränkt das die Möglichkeiten von „Spaßanrufen“ erheblich ein.
Ich hab es z.B. schon mehrfach erlebt das Callcenter die mir (und nur mir persönlich :wink:))) die einzigartige Möglichkeit bieten wollten ein Los der NKL/SKL zu verkaufen zu blöd waren ihre Rufnummer zu unterdrücken. Ein kurzes Schreiben an diese, nachdem man weis wer dahinter steckt, verschafft einem für ne ganze weile Ruhe.

Also denk ich doch mal, wenn ich nicht Revers gefunden werden will, lass ich mich doch erst gar nicht ins Telefonbuch eintragen.
Der Ronny

Hallo Mark,

ich verstehe ein Problem nicht:

Wer keinen Widerspruch einlegt, kommt automatisch mit in die
Suchliste.

Wird ja ausdrücklich auch so sogar auch für Kunden von alternativen Anbietern informiert.

Widerspruch ist nur möglich, wenn eine kostenpflichtige Nummer
(12 ct/ Anruf)gewählt wird.

Nu ja, wenns lang dauert ist das weniger als ein Ortsgespräch. 12 ct sind doch zwei Einheiten oder wie war das… *grübel* habe die Telekom-Tarife nicht mehr im Kopf.

Übrigens kannst Du auch mit einem Brief für 55 ct widersprechen, wenn Dir die 12 ct für den einen Anruf zu teuer sind, SCNR.

Ich bin kein Jurist, finde dieses Vorgehen allerdings ganz
schön fragwürdig.

Das eine hängt möglicherweise mit dem anderen zusammen.

Das Ende vom Lied der Inverssuche ist doch wohl, dass die
Telekom Adressen (für Werbung ???) verkauft, die Inverssuche
wird ja auch kostenpflichtig sein.

Was stört es Dich, wenn Du schon dagegen widersprochen hast.

Jetzt muss ich der Telekom also 12/ct dafür bezahlen, dass sie
meine persönlichen Daten nicht an Dritte weitergibt !!!

Nö, Du musst ihr dafür bezahlen, dass sie Dir zur Kommunikation ihre Leitung zur Verfügung stellt. Echte Abzocker-Nummern haben andere Tarife, lass Dir das gesagt sein.

Ist das mit dem Datenschutz überhaupt vereinbar ???

Soweit ich mein Anschreiben hier im Kopf habe, hat der Gesetzgeber (oder war es ein hochinstanzliches Gericht?) eben so entschieden, dass das datenschutzrechtlich möglich sei.

Kann mir nun jemand erklären, mit welchen juristischen Tricks
die Telekom die ganze Angelegenheit durchbekommen hat ?

Da hier keineswegs ausschließlich die Telekom verdient, sondern bei Leuten, die solch wichtige Dinge lieber schriftlich machen (ich gehöre dazu), auch die Briefpost, muss hier wohl eine größere Verschwörung vorliegen. Ich würde den Anruf über Call-By-Call für eine Nummer, die mindestens 12 ct pro Minute verlangt, tätigen, dann verdient die Telekom nicht mehr daran. Das scheint ja Dein größtes Problem zu sein.

Gruß, Karin

Wer seine letzte Telefonrechnung der Telekom aufmerksam
gelesen hat, dem wird nicht entgangen sein, dass die
sogenannte Inverssuche ansteht. D.h. jeder kann bei der
Angabe einer Telefonnummer den dazugehörigen Namen und Adresse
erfahren !

Wer keinen Widerspruch einlegt, kommt automatisch mit in die
Suchliste.

Widerspruch ist nur möglich, wenn eine kostenpflichtige Nummer
(12 ct/ Anruf)gewählt wird.

Hi Mark,
auf meinem Schrieb (allerdings Businesskunde, also was Besseres :smile:) steht: „Sie können ihren Widerspruch auch per Brief oder Telefax an oben genannte Adresse richten.“
Telefax wäre die 0800 33 0 1039, damit also kostenlos.

Grüße
Chris

Hallo Mark,

ich verstehe diesen Aufwand nicht…
im Ausland ist es schon seit jahren üblich,das du als Telefon-Teilnehmer auch über deine Telefon-Nummer ermittelt werden kannst (sogenannte REVERSE-Suche…) sofern dein Anschluß in den öffentlichen Telefon-Auskunftsunterlagen eingetragen ist…
Hast Du eine „Geheim-Nummer“ beantragt,bist du da auch nicht zu finden…

Außerdem gibt es heutzutage ja genug technische Hilfsmittel,mittels derer du trotz einem „Öffentlichen“ Eintrag nur von bestimmten Leuten
direkt angerufen werden kannst…(ISDN-Telefone/Analoge TK-Anlagen).

mfg

Frank

Hallo,

in dem Zusammenhang

Hast Du eine „Geheim-Nummer“ beantragt,bist du da auch nicht
zu finden…

würd mich interessieren, wie das mit Nichteinträgen und Geheimeinträgen ist… :wink:

Geheimnummer: da wird nix, aber auch gar nix angezeigt. Schauspieler, Politiker…

Nichteintrag: „normaler“ Bürger möchte nicht im Telefonbuch und der Auskunft erscheinen, aber bei Namenssuche erscheint - soweit ich weiß - der Hinweis, _daß_ da ein Anschluß exisitiert. Auf dem Bildschirm wird keine Nummer angezeigt.

Aber würde bei der Inverssuche computerintern diese Nummer gefunden und dann angezeigt werden, daß da ein Anschluß vorhanden ist?

hmmm…

Haben wir hier Auskunftsleute, die da was zu sagen können? :wink:

LG
Silvia

Hi,

ich werde in keinem Telefgonverzeichnis geführt, also erscheine ich auch nicht bei der Auskundt oder sonstwo…

Gruß
Winni

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Silvia,

also wenn du es so genau nimmst…:=)
Natürlich ist KEINE Nummer wirklich geheim…
Denn aus technischen Gründen müssen zumindest die Service-Techniker des
jeweiligen Telekommunikations-Unternehmens wissen,ob zu einem Kabelpaar auch eine Rufnummer vergeben und angeschaltet ist…
Schon von daher gibt es nicht wirklich „Geheim-Nummern“…denn wo
Menschen wirken…*Flöt*…
Sicher warst du nur zur Zeiten des „Monopolisten“ Bundespost…
Denn da waren noch echte preußische Beamte am Werke…:smile:)
…die nahmen NICHTS an…(nicht mal Vernunft)…*g*…

Außerdem kommste vielfach auch wesentlich einfacher an „Geheim-Nummern“…
weil selbst wenn Du eine Beantragt hast und dein Telekommunikations-Unternehemen „dicht“ hält…
Du selber darfst sie nämlich auch nicht weiter geben…sobald du
nämlich einem Banker,Versicherunsgfritzen oder ähnlichem Deine Nr.
gegeben hast,landet die unweigerlich in einem Werbeverzeichnis…
(Gleiches gilt auch für Kataloge etc.)

Aber das ist heutzutage doch gar kein Problem mehr…
Ich bin in jedem telefonbuch eingetragen…na und??..
Dafür habe ich eine Telefonanlage am laufen…kostet einmalig 100 EURO…
die Filtert alle Nummern raus…so können mich NUR die Leute erreichen,mit denen ich auch reden will…alle anderen hören nur ständig den „Freiton“ (und zahlen dabei Gebühren…*fiesgrinz*…)

so einfach ist das…:smile:)

greets

Frank