Hi
vielleicht lag´s daran, dass man sich bezüglich Deiner Frage
schon
nicht ganz sicher war? Ich versuch´s mal…
Was war daran unverständlich? Wie hätte ich es besser formuliert?
inzwischen werden ja viele (alle?) Komplettsysteme nur noch
mit OEM oder Recovery – Versionen des Betriebssystems
verkauft.
Vielfach ist das so, allerdings wohl doch nur in Bezug auf OEM
(Original Equipment Manufacturer), wohl kaum in Bezug auf
„recovery“,
denn ich kann ja schlecht anstelle eines Betriebssystems eine
Wiederherstellungs-CD beilegen, oder?
Das ist doch gängige Praxis. Das Bs ist vorinstalliert und kann nur mit Hilfe der Recovery - CD neu aufgespielt werden (brauch also theoretisch nicht mal vorinstalliert sein, weil die Recovery – CD bootfähig ist und sobald sie gestartet wird ein Image auf die Festplatte kopiert wird).
Zu OEM brauch ich wohl nichts sagen.
Ist wohl auch nur ein
Windows-
Ding, nur so am Rande.
Klar, aber der Standart ist nun mal Windows (oder gibts Systeme, die mit Linux ausgeliefert werden und für die breite Masse gedacht sind?).
Nun kann man auf verschiedenen Internetseiten lesen, dass eine
solche Version auf Verlangen vom Hersteller bzw. Verkäufer in
eine „Vollversion“ umgetauscht werden muss.
Hmm, leider hast Du keinen link angegeben. Ich selbst habe
solche
Seiten auf die Schnelle nicht finden können
u.a.
http://www.tecchannel.de/news/20001219/thema20001219…
http://www.tomshardware.de/news/20001220_102200.html
http://www.golem.de/0012/11423.html
(Stichworte in Google: Recovery Anspruch Vollversion)
und vermute
folgenden
Grund: es ist Quatsch. Denn auch eine OEM-Version ist in der
Regel
eine Vollversion, uU ein wenig modifiziert und auf das
ursprünglich
verkaufte Gerät angepasst. Vergleiche nur hier:
http://www.windows-tweaks.info/html/xp-versionen.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Original_Equipment_Manu…
Das ist schon richtig. Und es geht auch nicht darum, dass ich in den Laden gehe und mir eine OEM – CD (ohne PC) kaufe, sondern eher um die Recovery – CD´s die eben hardwareabhängig sind und somit nicht auf anderen Systemen installiert werden können. Denn bei den OEM (Voll-)Versionen kann man eben auch auf anderen Systemen installieren.
Es ist zwar auch nicht das Problem, aus einer Recovery - CD eine normale Setup CD zu machen (auch wenn das Bs nur als Image vorliegt. Ich hatte zumindest keine Probleme dabei. Allerdings weiß ich dabei nicht, ob das Setup hardwareunabhängig wird - ich bezweifele es).
Aber es geht eben um die Bindung von Bs an Hardware. Man darf das Bs nicht auf mehreren Systemen gleichzeitig installieren (wie auch das „normale“ Windows) aber durch die Bindung an die Hardware ist es auch nicht möglich, das Bs weiter zu benutzen wenn es auf dem Originalsystem nicht mehr installiert ist (PC kaputt, Motherboard getauscht o.ä.)
Denn Du kaufst ein Betriebssystem für das
mitgekaufte Gerät. Willst Du eine Vollversion, musst Du ein
entsprechendes Angebot suchen oder die zwei Dinge separat
kaufen
(Gerät & Software). Andernfalls könnte ja jeder hingehen und
sagen:
hey, das wusste ich nicht, ich will mehr (als mir zusteht).
Das ist eben die Frage: Ist es mehr als einem zusteht? Steht es einem nicht zu zu sagen „Auf dem gekauften System will ich nen anderes BS installieren, dafür will ich das mit dem PC bekommene Bs woanders installieren (oder evtl. weiterverkaufen o.ä.)“?
Ich sehe
dafür keinerlei Grundlage. Schon alleine deshalb, weil
Unwissenheit regelmäßig eine schlechte Anspruchsgrundlage
darstellt -
und offensichtlich wissen die meisten nicht, was OEM oder
recovery
bedeutet. Warum auch…
Willst du mir jetzt unterstellen ich kenne den Unterschied nicht? 
Wie sieht es dann mit der zusätzlichen Software aus, die auf
so einem Komplettsystem meist drauf ist (zB Adobe Photoshop
oder so was): Hat man da auch ein Anrecht dieses Programm auf
einem separaten Datenträger zu bekommen? (Sonst kann man sie
ja vielleicht gar nicht mehr nutzen und vielleicht war ja
gerade die Software der Entscheidungsgrund für das System…?)
Prinzipiell ergibt sich aus dem oben Gesagten: nein.
Zusätzliche
System- oder Softwarekomponenten sind eben nicht dabei, ein
Anspruch
besteht nicht. Sollte diese Software Entscheidungsgrund
gewesen sein,
hat man Pech, weil man sich nicht verbünftig informiert hat,
eine
Anfechtung nach § 119 BGB würde IMHO wohl mit Pauken und
Trompeten
untergehen. Abgesehen davon hätte ich gerne mal gewusst, auf
welchem
Betriebssystem Adobe Photoshop enthalten sein soll??? Dabei
kann es
sich nur um ein Software-Bundle (Paket) handeln, dass man
miterwirbt.
Ah, moment, im zweiten Anlauf fällt mir auf, dass Du wohl
meinst,
wenn man so ein Bundle gekauft hat und es dann, z.B. nach
Systemcrash
nicht mehr hat? Dann müsste man wohl einen Anspruch haben,
aber dafür
würde ich Dich bitten, den Fall zu präzisieren…
Also, es geht darum:
Ich zB habe eine dieser vielgelobten Recovery - CD´s. Wenn ich damit installiere hab ich die Freude an Software, die ich lt. Faltblatt „Technische Daten“ auf meinem PC haben sollte. So weit, so gut. Deinstalliere ich nun Software A ist es kein Problem, diese wieder (von der Rec - CD) noch mal zu installieren. Deinstalliere ich Software B ist mir dies eben nicht möglich, um diese Software „zurückzukriegen“ muss ich das ganze BS mit der Rec-CD neu installieren (Verlust aller Daten, Einstellungen, Partitionen etc.)
Nicht dass mir die Software fehlen würde (wenn ich sie so toll fände würde ich sie nicht deinstallieren), aber ich frage mich halt, wie das grundsätzlich aussieht. Zb kann ich normalerweise auch die zusätzlichen Programme nicht auf die Partition installieren, wo ich sie haben will. Mir wird Pfad C (Windows - Platte) vorgegeben und gut ist es. (Bei mir selbst ist es allerdings so, dass ich Windows und Programm auf 2 verschiedenen Partitionen habe und das soll auch so bleiben).
M.E. wird der Käufer einfach irgendwo für dumm verkauft. Ich meine es gibt technische Möglichkeiten, die Rec-CD so weit auseinander zu nehmen bis sie den Ansprüchen des Käufers genügt (zusätzliche Programme rausfiltern, dann kann man sie installieren wo man will etc.) aber der „normale User“ kann sein System gar nicht seinen Wünschen anpassen, ohne eben die Rec-CD auseinander zu nehmen. Bei mir zB werden 2 Partitionen erstellt, alles kommt auf die (10 GB) C Partition (Windows, Programme etc.). Damit sind die 10 GB fast belegt, doch ich habe dann noch eine Partition D, die leer ist.
Der Anfänger wird dann wohl fleißig alles auf C installieren und D wird leer bleiben. Eine Anpassung (zb C einfach 50 GB groß zu machen oder Windows auf eine separate Partition zu legen) ist mit der Rec – CD nicht möglich. Dafür muss man dann wieder ein bisschen Ahnung haben oder eben die Rec – CD auseinander pflücken (so dass man eben die Partitionsgrößen ändern kann usw.), von Hause aus ist es eben einfach nicht vorgesehen.
Nehme ich jetzt eine normale Installations –CD (oder OEM) zur Hand kann ich alles installieren wie und wo ich will. Vielleicht war meine Frage wirklich ein bisschen doof gestellt, weil es ja im wesentlichen doch mehr um die Nachteile bei Rec – CD´s geht als um die OEM – Versionen. Sorry dafür. Aber ich hoffe, ich konnte jetzt klar machen, was ich meine.
Gleiche Frage für Treiber und Software der Hardwarekomponenten
(diese Sachen sind ja bei den Recoverys mit auf der CD aber
wahrscheinlich kaum auf einer Windows – Setup CD).
Bin mir, wie oben, nicht sicher was bzw. welchen Fall Du
meinst.
Also: Installiere ich von der Rec – CD habe ich alle Software und Treiber (also zB Modem – Software) auf der Platte und alle Geräte funktionieren. Benutze ich nun eine „normale Installations CD“ habe ich zwar ein sauberes Bs installiert aber vielleicht funktioniert mein Brenner nicht oder das Modem o.ä., weil die BS - Installations - CD als solche eben die Treiber dafür nicht mitbringt (was ganz logisch ist, sonst müsste eine solche CD Treiber für alle verfügbare Hardware mitliefern).
Bei meinem System zB habe ich keine einzige Treiber – CD dabei, weder für Brenner noch für MB oder Modem, theoretisch funktioniert also meine ganze Hardware nicht, wenn ich das System nicht von der Rec – CD installiere (dass es praktisch anders ist und meine Hardware funktioniert obwohl ich nicht mit der Rec – CD installiere ist eine andere Sache und hier auch nicht wichtig).
Wenn ich jedoch ein PC – System kaufe müsste ich doch ein recht darauf haben, dass auch die Treiber für die Hardware einzeln vorliegen, für den Fall, dass ich ein anderes Bs installieren will oder die Hardware woanders einbaue.
Also wird auch hier letztendlich der Kunde wieder verschaukelt, ihm wird alles vorgegeben wie es zu funktionieren hat und Schluss ist. Will der Kunde zB eine Hardwarekomponente ersetzen hat er nicht die Möglichkeit (zB beim Verkauf des Brenners) eine TreiberCD mitzugeben (von der technischen Seite die Treiber zu sichern etc mal abgesehen).
Es geht mir also nicht darum, dass ich alles so anpassen kann wie ich es haben will (was durchaus machbar ist mein System ist der Beweis und die Recovery – CD vergammelt im Schrank) sondern, dass ich eben überhaupt diese Möglichkeiten nutzen muss, weil mir von Hersteller des Systems vorgeschrieben wird: „Du hast nur die Rec – CD einzulegen und dann wird alles so installiert wie ich als Hersteller das will. Was du als Kunde willst ist mir schnuppe.“
Und daher noch mal die Frage:
Wird mir beim Kauf eines PC – Systems nur eine Recovery – CD dazugegeben und keine weiteren Datenträger (mit Treibern oder Software, die lt. Hersteller zum Systempreis gehört) kann man dann an den Hersteller bzw. Verkäufer herantreten und jeweils einzelne Datenträger verlangen für
-Betriebssystem
-sonstige Software
-Treiber und Software für Hardware?
Ich hoffe, jetzt war es ausführlich und verständlich 
Liebe Grüße
Timid
PS: Ich hatte meine Frage zuerst allgemein gehalten, weil es mir auch nur um das Allgemeine geht. Wie gesagt bin ich persönlich nicht von so einer Rec – CD abhängig aber trotzdem interessiert es mich eben. Ich stelle übrigens des Öfteren Fragen, die mit mir persönlich nicht viel zu tun haben, einfach eben aus Interesse *alleswissenwill*