Arbeitsamt betriebliche Trainingsmaßnahme

Hallo,

eine Person steckt in einer nicht schönen Sache,

Angenommen ein Arbeitsloser bewirbt sich auf einen Posten mit hohem verantwortungslevel, wird zum gespräch eingeladen und bekommt auch eine Zusage zu einer sog. Kenntnisvermittlungs bzw. Trainingsmaßnahme teilzunehmen. Was nichts anderes ist als ein Praktikum.

die Person war überrascht das sie überhaupt so weit gekommen ist und zuerst mal happy.

Danach erfuhr die Person jedoch das der psychische Druck dort sehr hoch ist, und bekommt nun bammel.

Die Person will da irgendwie raus.

Aber wie?
Das Arbeitsamt meinte einfach man solle es doch versuchen usw…

Das Problem ist einfach das jetzt schon absehbar ist das dies alles schief gehen wird.
Es geht der Person auch nicht um irgendwelche Tricks oder sonst was.
es stellt sich nur die Frage ob es einfach möglich ist die Maßnahme die ja selbst „angeleiert“ wurde zu stoppen, ohne das hier Konsequenzen zu fürchten sind.

klar man kann die Maßnahme bis zum ende mitmachen und dann im endgespräch sagen, sorry aber das ist nichts für mich!
Aber das bringt doch auch für beide seiten nachteile!

hoffe ihr versteht das!

Hallo.

Danach erfuhr die Person jedoch das der psychische Druck dort
sehr hoch ist, und bekommt nun bammel. Die Person will da irgendwie
raus. Das Problem ist einfach das jetzt schon absehbar ist das dies
alles schief gehen wird. hoffe ihr versteht das!

Näää.

Man kann sich auch so mancherlei einreden lassen bzw. das selbst besorgen. Wenn es darum geht, dass später eine „verantwortungsvolle Tätigkeit“ übernommen werden soll, dann wird natürlich auch geprüft, ob derdiedas Kandidat/in/um mit der Verantwortung auch umgehen kann. Mit Deiner beschriebenen Einstellung kann es einfach nur in die berühmte Oderauch gehen. Dann solltest Du Dich aber auch in Zukunft nur noch um verantwortungs lose Tätigkeiten bemühen. Was der eine als „psychischen Druck“ bezeichnet (und wobei das Phrasenschwein gar heftiglich quiekt), ist für den anderen positiver Stress. Deswegen nicht wie der Blinde von der Farbe reden, sondern erst mal selbst gucken, und dann entscheiden.

Gelobt sei, was hart macht, und wenn’s Beton ist!

meint kw

Deine
Moin,

deine spassigen Texte in allen Ehren, und freut mich das du jemanden aufheitern willst.
Aber anstatt das es besser wird wird’s schlechter!

Kennt denn niemand den gesetzes Text dazu?

Oder wo man es eventuell nachlesen kann

schönes Wochenende at all

Hallo Daniel!

Kennt denn niemand den gesetzes Text dazu?

Wozu soll das gut sein? Eine verantwortungsvolle Tätigkeit kann nun einmal mit Einsatz verbunden sein. Wenn man bereit ist, den Einsatz zu bringen, ist absolut nichts Schlimmes dabei. Im Gegenteil!

Viel hängt davon ab, mit welcher Einstellung Du an die Sache heran gehst. Wenn Du Dir von vornherein einredest, ungeeignet zu sein, kann es nichts werden. Mit gutem Willen wächst man an den Aufgaben. Deshalb absolviere erst einmal die vorgesehene Vorbereitung und danach kannst Du Dir ein Urteil bilden.

Nach Deiner Schilderung hast Du eine Situation, in der Du nichts verlieren kannst. Im schlimmsten Fall ändert sich nach dem Praktikum nichts, Du bist weiter arbeitslos. Im günstigen Fall hast Du eine gute Anstellung. Was spricht dagegen?

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang
Hi,

also das wär ja alles net so schlimm, richtig es ist ein guter Job, und er ist ähnlich meiner vorherigen Position sogar etwas besser, und ich kriege auch mind. 10% mehr Geld!
Desweiteren bin ich derjenige der sich die arbeitszeit einteilt.

Und wäre ich in einer anderen Situation würde ich mich SEHR freuen!

ABER, im Moment bricht mein privat Leben vollkommen auseinander!
Und ich stehe vor einer Kathastrophe!
hmmmm…
nun, ich kann unmöglich einen Grund suchen und denen etwas von meinem Leben erzählen, klar sind das alles Menschen, und da es nachweisbare Fakten sind würden die das auch verstehen, aber das stresst nur noch viel mehr.

Ich kann auch verstehen das es Menschen gibt die hier im Forum faregn stellen nach der Art „Hey erzählt mir mal wie ich einen übern tisch ziehe“ … deswegen bin ich reserviert.

Ich habe mir diese Stelle ja selbst gesucht, und ich bin selbst schuld.
Und als ich da so überrumpelt wurde, nach dem Motto wir melden uns in den nächsten Wochen, und dann 2h später ruft der an und sagt : Montag 8uhr… und tschüss …

was soll ich da machen!
anrufen und verlegen… ich weiss es im Moment nicht!

Ich dachte einfach melde dich ab!
aber wenn ich dann 3 Monate gesperrt werde…
dann gibts die alternative die wäre das ich halt einfach arbeite, mein privat leben absäuft, und dann im einzelgespräch sage „nix für mich tschö“

ich könnt schreien so zu kotz… ist das.

Hallo Daniel!

Deine Schilderung hört sich nach Partnerschaftsproblem/Scheidung/Trennung an. Dann ist es nachvollziehbar, daß Du derzeit - Verzeihung - nicht zurechnungsfähig bist. Ist nicht bös gemeint. Aber ganz egal, welchen Hintergrund das Problem hat, wird die Fortdauer der Arbeitslosigkeit nichts verbessern. Eher wird das Gegenteil der Fall sein. Willst Du etwa im privaten Problem- egal wie bitter es ist - zerfließen? Gegen das Ende einer Partnerschaft läßt sich nicht mit Gewalt anrennen. Du kannst Dich auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, alles vergebliche Liebesmüh. Auch Zeiteinsatz zu Hause oder was weiß ich, was Du veranstalten willst, bringt nichts. Jedenfalls nicht das gewünschte Ergebnis. Ein in seinem Leid vergrabener Mensch wirkt im übrigen nicht unbedingt anziehend und wer letztlich auf eine Fortsetzung einer Beziehung aus Mitleid hofft, verrechnet sich ganz sicher.

Du brauchst eine neue Aktivität, so richtig etwas um die Ohren. Das hilft Dir, immerhin ist Arbeitslosigkeit eine Notlage. Wenn Du Angst hast, deswegen „brennt etwas an“, täuschst Du Dich. Die Frau mußt Du erst backen, die einen leidenden, zu Hause hockenden und dauernd verfügbaren Partner prickelnd findet.

Gruß
Wolfgang

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Hi,

also das wär ja alles net so schlimm, richtig es ist ein guter
Job, und er ist ähnlich meiner vorherigen Position sogar etwas
besser, und ich kriege auch mind. 10% mehr Geld!
Desweiteren bin ich derjenige der sich die arbeitszeit
einteilt.

Besser geht es doch gar nicht :smile:

ABER, im Moment bricht mein privat Leben vollkommen
auseinander!
Und ich stehe vor einer Kathastrophe!
hmmmm…

Das ist schlimm, aber ich stimme Wolfgang zu: Wenn es sich um die Art Katastrophe handelt, die ich auch vermute, dann wirst Du sie eh nicht abwenden können (ich weiß, das hört sich schrecklich an, aber letzlich stimmt es).
Ich war mal in einer ähnlichen Situation; allerdings hatte ich damals Arbeit - und obwohl ich anfangs dachte, ich würde Katastrophe + Arbeit nicht durchstehen, war es dann doch gerade die Arbeit, die mir geholfen hat, den Kopf über Wasser zu halten. Ohne Arbeit wäre es mir sehr viel schlimmer ergangen als mit.

Ich denke, gerade wenn man in einer privaten Katastrophensituation steckt, sollte man was zu tun haben, das mit dem Privatbereich nicht zusammenhängt. Eine ganz neue Herausforderung kann da durchaus helfen. Du meinst jetzt gerade, dass Du das nicht schaffen kannst, aber ich denke, da irrst Du Dich. Du kannst dadurch sogar Selbstwertgefühl erhalten bzw. behalten, das Dir eventuell total abhanden käme, wenn du untätig zu Hause sitzen und grübeln würdest.

Und als ich da so überrumpelt wurde, nach dem Motto wir melden
uns in den nächsten Wochen, und dann 2h später ruft der an und
sagt : Montag 8uhr… und tschüss …

Ok, das wirkt sicher erstmal erschreckend - andererseits ist es eine Chance, die Du unbedingt nutzen solltest. Und geh bitte nicht davon aus, dass das in Deiner Lage sowieso schief gehen muss. Das kannst Du nicht wissen. Wenn Du das, was Du psychischen Druck nennst, als Herausforderung annimmst, kann es eben so gut Neuanfang bedeuten. Das erfährst Du aber nicht, wenn Du es nicht versuchst.

was soll ich da machen!

Hab keine Angst. Versuch es. Sicher wird das nicht einfach werden, aber es kann Dir helfen, Dein Leben im Griff zu behalten. Außerdem solltest Du jede Gelegenheit nutzen, Dich von der „Agentur für Arbeit“ (bescheuerter Name) unabhängig zu machen, denn diese Abhängigkeit ruiniert Dein Selbstwertgefühl noch zusätzlich.

Lieben Gruß - halt den Kopf hoch und verliere Dein Leben nicht!
Susanne

im Gegenteil!
Moien!

Beim beruflichen hast du ja Recht, aber private Katastropehen kann man schon noch abwenden ;o) Allerdigns ist dafür auch die Arbeit besser. Erstens kann Frau sagen was sie will, aber man hat natürlich lieber einen erfolgreichen Mann als einen der arbeitslos zu Hause sitzt. Zweitens ist Abstand für Beziehungen besser, als wenn man arbeitslos zu Hause rumsitzt und man sich auf den Zeiger geht…

In diesem Sinne - Arbeiten für eine gesunde Beziehung ist in diesem Falle angebracht!

Bernd
*Waseinennichtumbringtmachtnurhärter*