!Hilfe alles ist Lug und Betrug!

Also Person X hat sich selbständig gemacht angeblich mit
einer Werkstatt. Nun hat er einen Kumpel gefragt ob er ab 15.07.2004
bei ihm in der Werkstatt anfangen möchte da er viel besser bezahlen
würde als der Chef den der Kumpel bis 01.07.2004 hatte!

Nun der Kumpel stimmte zu obwohl er die Werkstatt nie gesehen hat, da
immer wenn der Kumpel sie sehen wollte irgendetwas von seiten der Person X dazwischen kam. Der Kumpel hat zwar einen Arbeitsvertrag von Person X bekommen wo auch die Art der Arbeit und die Vergütung drinnen steht,aber der Kumpel hat rausgefunden das es die angegebene Adresse auf dem Vertrag gar nicht gibt und auch wie sich jetzt herausstellt keine Werkstatt!

Natürlich Sprach er die Person X darauf an, der da meinte es
sei alles in bester Ordnung und am 15.Juli.2004 würde der Kumpel sehen das alles so stimmt wie er sagt.

Doch leider stimmt gar nichts und der Kumpel ist jetzt arbeitslos und die Person X meldet sich nicht mehr und hat jeglichen Kontakt zum Kumpel abgebrochen!

Kann der Kumpel die Person X irgendwie belangen oder hat er keine Chance vor Gericht! Wie soll er jetzt vorgehen, da die Person X ja nicht unbestraft davonkommen soll! Steht dem Kumpel trotzdem der Lohn zu der im Arbeitsvertrag steht?

Hoffentlich wisst ihr Rat für den Kumpel!!!
Danke schon mal!

Hallo

Gehe nicht über Los. Gehe direkt zum Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Gruß,
LeoLo

:frowning:
BIN KEIN FACHMANN, UND DAS IST EINE !!!MEINUNG!!!

Hallo

unglaublich das es solche Menschen gibt, ist ja gut das ihr den Vertrag vorliegen habt.
Ich würde mal versuchen zu ergründen wieso der Kerl so etwas macht?
Hat denn dein Bekannt sowieso schon am 01/07 seinen Job los?

Vielleicht ist ja der neue AG ein wenig debil, und dachte er könne helfen?

Viel Glück!

gruss

daniel

Nein der Kumpel hat seinen Festen Job extra gekündigt auf drängen der Person X da er ihn ja angeblich unbedingt für die Werkstatt gebraucht hätte!
So viel zum Thema „Freundschaft“!

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Moien!

Was sagt denn der alte Arbeitgeber. Wenn er gut war kann er ja vielleicht zurück…

Beim anderen hat Leo im Prinzip schon recht wobei es natürlich darauf ankommt wie die Finanzlage des Kumpels ist. Wenn dort eh nichts zu holen wäre kostet der Rechtsanwalt auch noch.

Wichtig wär rauszufinden ob es die angebliche Firma überhaupt gibt (evtl. unter anderer Adresse) - einfach mal bei der Stadt nachfragen. Wenn es die tatsächlich geben sollte kann er auf Vertragserfüllung bestehen. Hätte zumindest den Effekt, das - wenn es die Firma nur auf dem Papier gibt - er vermutlich trotzdem Konkursantrag stellen kann und dadurch Konkursausfallgeld vom Arbeitsamt bekäme rückwirkend für max. drei Monate ab Antragsstellung. Weiss jetzt allerdings nicht, ob dies auch funktioniert, wenn man quasi nichtmal bei der Firma angefangen hat. Einfach mal zum Arbeitsamt hingehen und sich auch dort beraten lassen - insbesondere da ihr ja evtl. nicht die einzigen Opfer seid!

Gruß

Bernd

Der Kumpel hat Glück und wird ab 01.09. wieder beim alten Arbeitgeber arbeiten! Aber es geht halt darum, daß die Person X nicht ungestraft davon kommen soll!!

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off-topic
Hallo,
mir als Laie ist das Motiv von „Person X“ unklar. Konnte er durch dieses „Manöver“ irgendwelche Gelder einstreichen, ist es Rache etc. ?

Gruss
Enno

Moien!

Da bleibe ja immer noch die Zeit bis zum 01. 09. 04, in der ihm laut Vertrag Geld zusteht. Das er keine Gegenleistung mangels Adresse anbieten kann ist ja nicht sein verschulden.

Wenn das mit dem Konkursausfallgeld möglich ist bekommt er ja sein Geld und das Arbeitsamt wird dieses schon beim „Arbeitgeber“ eintreiben.

Unabhängig davon dürfte das Vorgehen strafrechtlich relevant sein, also einfach mal zur Polizei dackeln.

Bernd

Nachtrag…
eventuell mal beim Arbeitsamt klären, ob ihm durch diese unfreiwillige Quasi-Arbeitslosigkeit nicht doch AL-Geld zusteht…

dem Kumpel ist das Motiv auch total unklar, da es keinen Ärger, Streit oder sonstiges gab. Auch konnte er mit seinem Manöver kein Geld einstreichen!!

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