hallo leute
nehmen wir mal an, eine person kauft in einem getränkecenter A einen kasten wasser(brauner kasten mit glasflaschen 0,7 liter, 3,30 euro pfand) der marke x!und geht mit diesem kasten als er leer ist zum getränkecenter B und will dort diesen kasten abgeben und wasser der marke Y kaufen, das zwar auch in so einem kasten in den gleichen flaschen untergebracht ist aber eben ne andere marke hat und statt blauem etikett ein rotes!
nun weigert sich die frau aus dem laden den kasten anzunehmen, weil sie diese marke nicht vekauft(zwar die gleichen flaschen und die gleichen kästen aber eben nicht diese marke)!welches recht hat dabei der verbraucher???
wenn man die etiketten abgezogen hätte, könnte der verkäufer ja überhaupt nicht nachweísen welches getränk welcher marke in dieser flasche war!
helft mir!
danke und gruß
Hallo Psychobella!
Wie Du in der Überschrift schon richtig schreibst, sind die „Perlflaschen“ in den braunen Kästen „Pfandflaschen“.
DIESE Pfandflaschen kannst Du bei A kaufen und bei B, C oder sonstwo, wo Getränke in Pfandflaschen verkauft werden wieder abgeben und bekommst das Pfandgeld zurück. Eigentlich sollte es da keine Schwierigkeiten geben.
Anders ist es mit den Plastikflaschen (früher: Einwegflaschen) die erst seit letztem Jahr mit Pfand belegt sind. Diese musst Du in der Regel dorthin zurückbringen, wo Du sie gekauft hast um das Pfand zurück zu bekommen.
Ich kann mir allerdings vorstellen, dass in diesem ganzen Kuddelmuddel mit dem Pfand der ein oder andere Verkäufer nicht ganz mitkommt und sich deshalb weigert, das „Pfand-Spielchen“ mitzuspielen (z. B. wenn er die Getränkemarke nicht kennt, wie in Deinem Fall).
Somit bist DU zwar im Recht, aber was soll´s!
An Deiner Stelle würde ich mich da nicht lange zanken, sondern den Kasten halt beim nächsten Laden mit Pfandgetränken abgeben, da klappt´s bestimmt.
Hallöchen,
DIESE Pfandflaschen kannst Du bei A kaufen und bei B, C oder
sonstwo, wo Getränke in Pfandflaschen verkauft werden wieder
abgeben und bekommst das Pfandgeld zurück.
was macht Dich so sicher, daß man darauf (d.h. nicht nur Rückgabe bei beliebigem Händler sondern auch Auszahlung des Pfandbetrages) einen Anspruch hat?
Ich kann mir allerdings vorstellen, dass in diesem ganzen
Kuddelmuddel mit dem Pfand der ein oder andere Verkäufer nicht
ganz mitkommt und sich deshalb weigert, das „Pfand-Spielchen“
mitzuspielen (z. B. wenn er die Getränkemarke nicht kennt, wie
in Deinem Fall).
Ich kann mir vorstellen, daß es z.B. Kioskbesitzer nervt, wenn der Kunde, der sonntags abends noch ein paar Flaschen Bier kauft, diese mit zwei Kästen Leergut bezahlt. Es recht dürfte es nerven, wenn das nicht nur ein Kunde sondern zehn oder 20 davon antraben und dienächste Getränkelieferung nebst Leergutabholung erst am kommenden Freitag stattfindet.
Gruß,
Christian
die halboffizielle Antwort der Branche
Hi,
ich hab dann gerade mal mit der Genossenschaft der Deutschen Brunnen e.G. in Bonn telephoniert. Kurzfassung: Es gibt keine generelle Rücknahmepflicht.
Das ganze ist eine Sache zwischen Händler und seinem Vertriebspartner. Die Vereinbarungen sehen vor, daß auch Fremdfalschen angenommen werden müssen, allerdings nur in einem Umfang, der dem normalen Geshcäftsbetrieb entspricht. Wenn also bei Kiosk Müller einer mit nem Hänger vorfährt und über 20 Minuten Kästen ablädt, muß der Müller die ganz sicher nicht annehmen (allein schon, weil er wahrscheinlich zahlungsunfähig wäre). Wwenn Du sonntags mit ein paar Fremdflaschen ankommst, müssen die eigentlich schon angenommen werden.
Allerdings handelt es sich bei der abgeschlossenen Vereinbarung um eine Angelegenheit zwischen Vertrieb und Händler. Du kannst daraus keinen Anspruch herleiten.
Es hindert Dich aber niemand daran, vor dem Kiosk auf die nächste Lieferung zu warten und den Kioskmenschen anschließend bei Vertriebler anzuschwärzen. Was dann dabei herauskommt, wirst Du niur bei gründlicher Ermittlungsarbeit erfahren (evtl. eine undercover-Stelle als Hiwi beim Kiosk annehmen).
Gruß,
Christian
danke für deine recherche! es handelt sich bei meinem hypothetischen fall ja nur um eine kiste des wassers! und die person wollte ja auch nur eine neue kiste wasser kaufen!
also hat die wohl keinen rechtlichen anspruch auf die rücknahme des kastens und muß sich dann wohl doch herablassen und alle etiketten entfernen! dann kann der getränkeladen nicht nachweisen ob ursprünglich eine fremd- oder eigenmarke in den flaschen enthalten war!
gruß
hallo
ich hab ja nicht gesagt, daß ich mich zanken wollte bzw. werde! wollte nur mal über die rechtliche lage bescheid wissen! das mit den plastikflaschen weiß ich und daran halte ich mich auch!
gruß
danke für deine recherche!
So was mache ich gern. Kleine Abwechslung für zwischendurch 
hypothetischen fall ja nur um eine kiste des wassers! und die
person wollte ja auch nur eine neue kiste wasser kaufen!
also hat die wohl keinen rechtlichen anspruch auf die
rücknahme des kastens und muß sich dann wohl doch herablassen
und alle etiketten entfernen! dann kann der getränkeladen
nicht nachweisen ob ursprünglich eine fremd- oder eigenmarke
in den flaschen enthalten war!
Ja, so siehts aus. Was bleibt sind ein paar Liter verschwendetes Wasser, vertane Zeit und die Erkenntnis, daß der Kioskbetreiber oder der entsprechende Mitarbeiter ein Riesenidiot ist, der lieber Prinzipien reitet und einen Kunden verliert als einen Kunden zufriedenzustellen.
Gruß,
Christian
Tach zusammen!
Einige von Euch reden die ganze Zeit vom „kleinen“ Kiosk. Ich kenne das Problem sogar von „großen“ Lebensmittel-Marktketten.
Da komme ich mit einem handelsüblichen Bier-Leergutkasten und einem ebenfalls handelsüblichen Wasser-Leergutkasten an. Da sagt mir das Kassenpersonal: Nein, die Bier- bzw. Wassersorte führen wir nicht. Ich erwidere: Na und? Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe die Konsequenz gezogen. Das war eben mein letzter Auftritt bei Real. Es gibt ja noch sooooooooo viele andere, wie Marktkauf, Plus, Minipreis, Aldi, Lidl, HL, etc…
Viele Grüße
Petra
Guten morgen,
sagt mir das Kassenpersonal: Nein, die Bier- bzw. Wassersorte
führen wir nicht. Ich erwidere: Na und? Lange Rede, kurzer
Sinn: Ich habe die Konsequenz gezogen. Das war eben mein
letzter Auftritt bei Real.
das hängt wie eigentlich immer vom einzelnen Mitarbeiter ab bzw. von dem, was dessen Chef angeordnet hat. Bei real in DDorf hatte ich noch nie Probleme, wohl aber bei eine Getränkelieferdienst, bei dem ich schon seit bald zwei Jahren bestelle, aber auch hier nur bei zwei Liefermenschen, die mich seinerzeit noch nicht so lange kannten.
Es gibt ja noch sooooooooo viele
andere, wie Marktkauf, Plus, Minipreis, Aldi, Lidl, HL,
etc…
Genau, aber manchmal ist halt ein Markt praktischer als der andere, z.B. wegen seiner Lage, seiner Preise oder warum auch immer. Da lohnt sich dann u.U. die Diskussion (oder das Abwaschen der Etiketten
).
Gruß,
Christian