DJ benutzt selbst gebrannte CDs

Hallo Rechtskundige,

der Fall ist folgendermaßen: Ein regional bekannter Diskjockey legt in einer ländlich gelegenen Diskothek seine Musik auf, die Musik „hakt“, hat Aussetzer - da fragt der geneigte Besucher nach, wo so etwas sein könne und sieht dabei, dass der DJ offensichtlich selbst gebrannte CDs nutzt. Daraufhin angesprochen motzt der DJ: „Hau ab, das geht dich nichts an!“

Abgesehen von seiner schlechten Erziehung und seinem rüden Umgangston stellt sich mir die Frage: Darf der regional bekannte DJ in der ländlich gelegenen Diskothek (ca. 400 Gäste und satte 7 Euro Eintritt) seine selbst gebrannten CDs auflegen? Wenn ja, warum? Wenn nein, auch warum und wer könnte sich für so einen Fall interessieren - Gema, GEZ, Ordnungsamt?

Es geht mir persönlich nicht drum, den Burschen irgendwo anzuschwärzen, sondern fühle mich ganz subjektiv in meinem Gerechtigkeitssinn angegriffen. Derjenige, der nachgefragt hatte, wurde dann übrigens von der Security hinauskomplimentiert - ok, das geht als Hausrecht weg, oder?

henner

Hallo,
ich bin nicht Rechtskundig aber kenne einen DJ der nur Originale spielt und mir erklärt er käme in Teufels Küche wenn er Schwarzgebrannte nehmen würde.
Gruß Günter

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…- da fragt der geneigte
Besucher nach, wo so etwas sein könne und sieht dabei, dass
der DJ offensichtlich selbst gebrannte CDs nutzt. Daraufhin
angesprochen motzt der DJ: „Hau ab, das geht dich nichts an!“

Hallo,

ich habe in meinem Auto auch nur gebrannte CDs, da mir die Originale im Auto zu sehr leiden. Strafbar ist das nicht, da ich die Originale im Wohnzimmer habe. Vielleicht denkt der DJ ja ähnlich ?

Gruß

Matthias

Hallo!

So sehr kenne ich mich in der Materie nicht aus. Meines Wissens nach dürfen seit einiger Zeit keine (Sicherheits-)Kopien von Medien erstellt werden - auch dann nicht, wenn das Original zu Hause liegt.

Mit Schwarzgebrannten CD´s hat sich das ganze sowieso erledigt, da es illegal ist.

Als DJ schwarzgebrannte CD´s zu benutzen grenzt nahezu an Schwachsinn: Der DJ wird sein Gewerbe vermutlich angemeldet haben und auch die Einkünfte daraus versteuern müssen. Der Finanzbeamte wird sich nun fragen: Der DJ hat Einnahmen und benötigt dafür dringend CDs, kauft sich aber keine CD´s (Betriebsmittel). Wie soll das gehen?

Hallo Carsten,

So sehr kenne ich mich in der Materie nicht aus. Meines
Wissens nach dürfen seit einiger Zeit keine
(Sicherheits-)Kopien von Medien erstellt werden - auch dann
nicht, wenn das Original zu Hause liegt.

Das stimmt nicht. Du darfst lediglich keinen Kopierschutz umgehen.

Mit Schwarzgebrannten CD´s hat sich das ganze sowieso
erledigt, da es illegal ist.

Das stimmt allerdings.

Als DJ schwarzgebrannte CD´s zu benutzen grenzt nahezu an
Schwachsinn: Der DJ wird sein Gewerbe vermutlich angemeldet
haben und auch die Einkünfte daraus versteuern müssen. Der
Finanzbeamte wird sich nun fragen: Der DJ hat Einnahmen und
benötigt dafür dringend CDs, kauft sich aber keine CD´s
(Betriebsmittel). Wie soll das gehen?

Wird er sich nicht zwangsläufig fragen, denn es kommt immer darauf an was für ein DJ du bist. als 80er-Jahre DJ düdelst du deine 30 Best-of-80er Jahre CDs auf und ab und es kommt meist nur wenig dazu.
Eine der wenigen Sachen, die ich solchen Kollegen neide sind sie wenigen notwendigen Ausgaben.

Gruß Ivo

Hi,

Zwar darf die Security nicht wahllos Leute vor die Tür setzen, die nicht gegen irgendwelche Gesetze oder die Hausordnung verstoßen. Kommt natürlich auf die Umstände an, aber das Prozesskostenrisiko ist es sicher nicht wert…
Zuständig für solche Dinge ist die Gema, die sind immer dankbar für konkrete Tips, da sich aus solchen Zeugenaussagen ggf. ein Anfangsverdacht ergibt, der eine Duchsuchung rechtfertigt. Ausserdem kann man die Duchsuchung ja gleich in der Disco durchführen, so dass das recht auf Unverletzlichkeit des Wohnraums hier nicht greift. In jedem Fall wird der Typ sich dann das nächste mal genau überlegen, ob er bei einer solchen Frage den Betreffenden rauswerfen lässt :wink:
Werden Schwarzkopien (dh. er besitzt das Original nicht) bei ihm gefunden, die er ja zu gewerblichen Zwecken einsetzt, wird es für ihn sehr teurer (Geldstrafe, Nachzahlungen an Gema), de facto kann er zusperren.

A.

Hallo Matthias!

Dein Auto ist ja auch keine Disko mit 400 Leuten drin. :smile:
Aber Spaß beiseite: Im Privaten Gebrauch darfst du natürlich Vervielfältigungen deiner normal erworbenen Tonträger erstellen, solange sie im privaten Bereich bleiben und du keinen Kopierschutz umgehst. Außerdem hast du dafür auch schon einen Beitrag an die Urheber dieser Welt gezahlt, denn Leermedien sind ja nicht umsonst. Private Kopien sind also weder strafbar noch musst du mit Schadensersatzforderungen rechnen (die hängen übrigens nicht von einer eventuellen Strafbarkeit ab, man ist also ohne gegen das StGB/ Nebenstrafrecht zu verstoßen nicht immer fein raus…).

Schönen Sonntag noch!
Juli

Sorry, für mich klingt das nach Denunziantentum

Levay

servus,
dieser Vorwurf wäre richtig, wenn nicht die Verletzung vorausgegangen wäre.
Wir leben in einem Rechtsstaat, der die Rechte der Bürger vorgibt.
läßt er/sie ihn verprügeln - macht er/sie sich strafbar.
legt er/sie ihn um - macht er/sie sich strafbar usw. usf.

Also sucht er/sie nach einer legalen Rachemöglichkeit und dies ist ok.
Ohne den vorausgehenden Anlaß wäre es Denunziantentum.
Soll der DJ daraus lernen.
gruß richy

Sorry, für mich klingt das nach Denunziantentum

Levay

servus unbeteiligter,

der Betroffene bist allem Anschein nach nicht Du selbst.

In diesem Fall leiste ich keine Waffenhilfe, da sonst der Vorfurf des Denunziantentums erfüllt wäre. (siehe Drittstaatenregelung)

gruß richy

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

servus unbeteiligter,

der Betroffene bist allem Anschein nach nicht Du selbst.

hi richy,

in dem fall bin ich nur halbwegs betroffen, da hast du also in gewisser weise recht. betroffen und hauptakteur ist nen freund von mir. nachdem ihm der sachverhalt wie beschrieben geschehen ist, stand er draußen vor der tür, ich war jedoch der fahrer - und somit war aus gründen der höflichkeit meinerseits auch für mich der abend beendet. oder sollte ich kameradenschwein ihn stehen lassen und entspannt weiter feiern? die stimmung war eh hin. jener freund hat nur wegen umzugs momentan kein internet und bat mich, hier mal diese rechtsfrage ans brett zu hängen.

insofern weise ich - auch im den im artikel artikel kurz drunter - geäußerten vorwurf des denunziantentums weit von mir. genau darum geht es mir/uns eben nicht, sondern lediglich darum, ob ein DJ selbst gebrannte CDs bei seiner arbeit nutzen darf. darf er dies nicht, so ist es nach meinem rechtsverständnis verboten.

nun übertreten wir alle mal verbote - falsch parken, zu schnelles fahren, etc. pp. aber nur die wenigsten verdienen mit verboten und verbotenen handlungen ihr geld. und genau das ärgert mich an dem burschen. ich zahle nicht unerheblichen eintritt und möchte, dass mit meinem eintrittsgeld auch die künstler der aufgelegten musik an ihrem urheberrecht verdienen - über die original-cds und gema auf die konten der sänger und bands.

im übrigen will ich mich auch nicht an der disko oder dem dj rächen. den laden betrete ich mein lebtag nicht wieder. nur: was recht ist, soll und muss recht bleiben. vielleicht magst du ja nach dieser weitergehenden erläuterung doch noch „waffenhilfe“ leisten - wenngleich ich das wort überhaupt nicht mag. :smile:

henner

In diesem Fall leiste ich keine Waffenhilfe, da sonst der
Vorfurf des Denunziantentums erfüllt wäre. (siehe
Drittstaatenregelung)

gruß richy

Hallo Rechtskundige,

der Fall ist folgendermaßen: Ein regional bekannter Diskjockey
legt in einer ländlich gelegenen Diskothek seine Musik auf,
die Musik „hakt“, hat Aussetzer - da fragt der geneigte
Besucher nach, wo so etwas sein könne und sieht dabei, dass
der DJ offensichtlich selbst gebrannte CDs nutzt. Daraufhin
angesprochen motzt der DJ: „Hau ab, das geht dich nichts an!“

Abgesehen von seiner schlechten Erziehung und seinem rüden
Umgangston stellt sich mir die Frage: Darf der regional
bekannte DJ in der ländlich gelegenen Diskothek (ca. 400 Gäste
und satte 7 Euro Eintritt) seine selbst gebrannten CDs
auflegen? Wenn ja, warum? Wenn nein, auch warum und wer könnte
sich für so einen Fall interessieren - Gema, GEZ, Ordnungsamt?

Es geht mir persönlich nicht drum, den Burschen irgendwo
anzuschwärzen, sondern fühle mich ganz subjektiv in meinem
Gerechtigkeitssinn angegriffen. Derjenige, der nachgefragt
hatte, wurde dann übrigens von der Security
hinauskomplimentiert - ok, das geht als Hausrecht weg, oder?

henner

Na ich weiß nicht, das eine hat hier mit dem anderen nichts zu tun.

Levay

DJ nutzt heute oft Laptop bzw Rechner/Monitor
Hallole,

ich kenn das von verschiedenen Diskotheken und DJs,
wobei nicht CDs abgespielt werden sondern der DJ hat die Lieder auf Festplatte
(ja, da steht jetzt ein Rechner samt Monitor bzw. ein Notebook neben dem Mischpult).
Jedoch mußten bei uns alle DJs immer das Original dabei haben
(wenns sein muß, wegen Ausmaß der CD-Koffer, im Büro der Diskothek, unter Verschluß, aber als Nachweis, bei Kontrollen).

Gruß *wink* Daggi

Hallo Henner,

ich kenne einen DJ, der kauft seine Titel ganz legal im Internet und läd sie runter und wird dementsprechend nie eine Originalscheibe besitzen. Wie das mit dem Nachweis dann funktioniert weiß ich nicht, aber ich schätze mal über die Abechnung des Anbieters.
Wenn er aus diesen Titeln CDs erstellen würde - er nutzt auch „nur“ den Rechner - dann wären die CDs entsprechend auch „selbstgebrannt“.
In deinem Fakk kann es sich um was illegales handeln, muß aber nicht.

Viele Grüße
Anja

P.S. IANAL

Hi

Ein tolles Thema .Ich kann hier aber nur für meine Erfahrungen beschreiben .

Ich hatte vor Jahren ,ein Schriftstück in der Hand ,die den Veranstalter verantwortlich machte ,was und in welcher Form die Musik vorgeführt werden würde . Auch hat der Veranstalter sich um die ordnungsgemäße Anmeldung bei der GEMA zu kümmern

Normal soll eine Liste geführt werden ,welche Titel gespielt wurden .Ältere Stücke kosten wohl weniger Lizenzgebühren als Neu .Bekanntheitsgrad und Platzierungen spielen sicher auch einen Grund .
Zum Einsatz darf nur orig. Material eingesetzt werden .Das ist wie im Handel ,da darf ich ja auch keine Kopien verkaufen ,vermieten usw.

Ich benutze selbstverständlich auch selbstgebrannte CD´s .Früher waren es auch MC´s .Ich habe einen großen Teil meiner Plattensammlung restauriert und gebrannt .
Auch habe ich aus div . Samplern einige Stücke auf eine neue CD zusammengestellt . Diese Originale kann ich auch vorweisen .Allerdings schleppe ich nicht alles mit mir rum .Meine gebrannten CD´s sind mit meinem Namen beschriftet und tragen den Vermerk ,das sich die orig. Titel auf Vinyl ,MC oder CD und in meinem Besitz befinden .

Ich benutze also ,soweit mir bekannt ist ,keine illegale Musik .
Meine Vermutung liegt auch sehr nahe ,weil ich dev. von einer Veranstaltung weiß ,auf der sich ein Mitarbeiter von der GEMA rumgetrieben hat ,der kontrollierte ,ob alles im Rahmen ist .

Mein Rat : Im Zweifelsfall die Jungen und Mädels vom Zoll rufen .
Soviel ich weiß ,sind die auch dafür zuständig .

Und der Vorwurf ,ob jemand angeschwärzt wird oder nicht ,stellt sich hier gar nicht .Jeder ,der einen Fuß in der Branche hat ,wird es danken ,wenn solche Trittbrettfahrer vom Bildschirm verschwinden .
Welcher Veranstalter wird nach solch einem Vorfall ,einen neuen namenlosen DJ einstellen .

Gruß Nino

Hallo Rechtskundige,
Abgesehen von seiner schlechten Erziehung und seinem rüden
Umgangston stellt sich mir die Frage: Darf der regional
bekannte DJ in der ländlich gelegenen Diskothek (ca. 400 Gäste
und satte 7 Euro Eintritt) seine selbst gebrannten CDs
auflegen? Wenn ja, warum? Wenn nein, auch warum und wer könnte
sich für so einen Fall interessieren - Gema, GEZ, Ordnungsamt?

Warum sollte er denn keine gebrannten CDs benutzen dürfen? Stell Dir vor Du bist DJ und hast tausende CDs und Schallplatten zu Hause. Wie jeder weiß, kann man in der Regel von 10-20 Titeln auf der CD nur 3 oder 4 wirklich gebrauchen, selbst bei Samplern, geschweige denn bei CDs eines Interpreten.
Dann müsste er also um flexibel auf seine Zuhörer reagieren zu können, mit einem LKW voller CDs ankommen. Statt dessen kannst Du die besten Titel der von Dir erworbenen CDs natürlich auch brennen oder auf der Festplatte speichern (Wehe, der Rechner stürzt Dir dann ab), oder?
Ich habe jetzt schon einige DJs erlebt, die „sowohl als auch“ dabei hatten: Gute gekaufte CDs, auf denen Du relativ viele Titel gebrauchen kannst und einen Teil auf eigenen CDs zusammengestellt. Ob das so rechtmäßig ist, weiß ich nicht. Wenn derjenige aber auch die Original-CD hat, wüsste ich ehrlich gesagt nicht, wo dann die Straftat liegen soll. Er nimmt ja keinem einen Cent, im Gegenteil, er zahlt ja zusätzlich noch mal Abgaben über die Rohlinge.
In Deinem Fall liegt natürlich der Verdacht nahe, dass der DJ fleißig im Internet runtergeladen hat. Da sieht der Fall dann natürlich anders aus. Insgesamt habe ich aber den Eindruck, dass die rechtliche Situation in dem Bereich noch relativ undurchsichtig ist.

Es geht mir persönlich nicht drum, den Burschen irgendwo
anzuschwärzen, sondern fühle mich ganz subjektiv in meinem
Gerechtigkeitssinn angegriffen. Derjenige, der nachgefragt
hatte, wurde dann übrigens von der Security
hinauskomplimentiert - ok, das geht als Hausrecht weg, oder?

Sorry, aber das klingt mir schon ein bisschen nach: Na warte, dem (denen) zeigen wir es jetzt. Das wird ihm (ihnen) noch leid tun, dass sie meinen Freund rausgeschmissen haben.

Gruß

Kater

hi kater,

*mautz*

Warum sollte er denn keine gebrannten CDs benutzen dürfen?
Stell Dir vor Du bist DJ und hast tausende CDs und
Schallplatten zu Hause. Wie jeder weiß, kann man in der Regel
von 10-20 Titeln auf der CD nur 3 oder 4 wirklich gebrauchen,
selbst bei Samplern, geschweige denn bei CDs eines
Interpreten.
Dann müsste er also um flexibel auf seine Zuhörer reagieren zu
können, mit einem LKW voller CDs ankommen. Statt dessen kannst
Du die besten Titel der von Dir erworbenen CDs natürlich auch
brennen oder auf der Festplatte speichern (Wehe, der Rechner
stürzt Dir dann ab), oder?
Ich habe jetzt schon einige DJs erlebt, die „sowohl als auch“
dabei hatten: Gute gekaufte CDs, auf denen Du relativ viele
Titel gebrauchen kannst und einen Teil auf eigenen CDs
zusammengestellt. Ob das so rechtmäßig ist, weiß ich nicht.
Wenn derjenige aber auch die Original-CD hat, wüsste ich
ehrlich gesagt nicht, wo dann die Straftat liegen soll. Er
nimmt ja keinem einen Cent, im Gegenteil, er zahlt ja
zusätzlich noch mal Abgaben über die Rohlinge.
In Deinem Fall liegt natürlich der Verdacht nahe, dass der DJ
fleißig im Internet runtergeladen hat. Da sieht der Fall dann
natürlich anders aus. Insgesamt habe ich aber den Eindruck,
dass die rechtliche Situation in dem Bereich noch relativ
undurchsichtig ist.

genau das liegt nahe. sicher war der angenervt, seine anlage setzt aus, die leute werden unruhig und dann kommt noch einer, der seine gebrannten rohlinge sieht. da kann man schnell mal die nerven verlieren und ihn rausschmeissen lassen. aber das war ja gar nicht sinn und inhalt meiner fragestellung, sondern vielmehr: wer wäre potenziell in so einem falle ansprechpartner? das management der disko? eher nein, denn die hatten ihn ja gerade auf die straße gesetzt. übrigens ohne pöbelei, schubserei oder gar prügelei - wie mancher bestimmt denken würde. nönö, durchaus professionell die situation - aber eben ein 100%iger rausschmiss. polizei rufen? nunja, das wäre deutlich zuviel. ich fühle mich ja nicht bedroht. fühl ich mich betrogen? nunja… bei genauem hinsehen? vielleicht. in jedem falle würde ich eine ungerechtigkeit sehen, wenn der echt selbst gebrannt und wild kopiert hat.

Sorry, aber das klingt mir schon ein bisschen nach: Na warte,
dem (denen) zeigen wir es jetzt. Das wird ihm (ihnen) noch
leid tun, dass sie meinen Freund rausgeschmissen haben.

neiiiiin… unsinn. nochmal: es geht um die reine juristische frage: darf der das? wenn ja, warum? wenn nein, wen könnte ein solcher sachverhalt interessieren. dass er/ich/wir aus dem laden komplimentiert wurden - geschenkt! ich hege da keinerlei rachegefühle oder so. und ich kanns nur immer wieder sagen.

henner

Hi,
also er darf natürlich auch nicht gekaufte Cds öffentlich vorführen, ohne das
entsprechende Vereinbarungen und Zahlungen an die Verwertungsgesellschaft bzw.
sonstigen Rechteinhaber gezahlt werden.

Also ist es relativ unererheblich ob er sich die CDs selbst zusammenstellt.
Fatal wäre es natürlich geklaute Musik ohne Gebühren vorzuführen, das wäre dann
so ziemlich Maximal Illegal.

ol.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ja, aber

  1. er darf von CDs, die er selbst hat (Lizenz) kopien machen, darf aber den Kopierschutz nicht umgehen

  2. nutzt er diese Kopien zum gewerblichen Gebrauch, muss er eine Vervielfältigungsabgabe an die GEMA entrichten (genau wie die Presswerke die CDs Herstellen es auch tun müssen!). Er ist ja damit Hersteller von CDs geworden.

Gruß

Stefan

30 % mehr GEMA-Tarif
http://www.gema.de/kunden/direktion_aussendienst/dis…

In dem Info-Blatt für DJs steht es drin.

Bezahlt der Veranstalter!

Gruß

Stefan

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