Verstoß gegen jugendrechtliche Bestimmungen

Hallo, alle zusammen,

unsere Tochter (17 J.) hat am 01.09.04 ein Gespräch mit ihrem zuständigen Jugendamts-Sachbearbeiter verweigert. Und daraufhin bekamen wir heute ein Schreiben daß „ein Verstoß gegen jugendrechtliche Bestimmungen vorliegt“!

Bitte was ist das, wer von uns hat sowas begangen???

Sie ist seelisch behindert (60%) und sie/wir haben in den zurückliegenden Jahren sehr, sehr schlechte Erfahrungen mit diesem Sachbearbeiter gemacht.
Sie ist seit kurzem zur Ausbildung in einem CJD-Jugenddorf.

Er hat sich u.a. über die Krankheit unseres Kindes lustig gemacht und auch uns u.a. kriminell genannt, der "Leistungserschleichung bezichtigt, etc.
Unser Kind (wir auch) haben keinerlei Vertrauen in diesen Mitarbeiter des zuständigen JA’s.

Die Bitte um Zuteilung eines anderen Sachbearbeiters wurden von der zuständigen Vorgesetzen belacht: „da könnte ja jeder kommen…“ etc.

Er hatte uns aber schon vorher gesagt, daß seine Vorgesetzten voll und ganz hinter ihm stehen, wir könnte ruhig eine Dienstaufsichtsbeschwerde machen usw.

Er hat uns (auch im Beisein unseres Anwalts) bedroht, er könne in die Akte schreiben, "was er wolle " usw.

Wir sind so unendlich hilf- und hoffnungslos,

Bitte, hat jemand eine Idee, wer uns helfen könnte??

(das zuständige Ministerium riet uns, daß wir immer jemanden mitnehmen sollen, wenn wir zum JA gehen…

wen gibt es da - wer würde sowas, gegen so eine Macht tun - ? Wie können wir das bezahlen?

Wie kann man so zum Wohl eines Jugendlichen zusammenwirken???

Danke Euch allen sehr für evt. Antworten:

Fleurie

Hallo Fleurie,

hört sich ja alles nicht sehr schön an. Im Guten scheint da auch nichts mehr zu machen zu sein. Warum dann nicht eine Dienstaufsichtsbeschwerde, Beamte hassen das. Obs was bringt ist fraglich, aber wenn das wirklich so ein fieser Typ ist und mehrere Beschwerden eingehen, muss er sich irgendwann doch warm anziehen.

Ich drück Euch die Daumen.

Gruß Reni

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Hallo Fleurie,

es ist ein kleiner Trick, den ich von den Griechen abgeschaut habe. Droht dem Vorgesetzten damit, dass ihr mit der ganzen Sache zu einem fernsehsender geht und die Zustände publik macht, wenn nicht der Sachbearbeiter wechselt. Öffentliche Anprangerung will keine Behörde.
Und das dann auch durchziehen, wenn sie nicht reagieren.
Hilft dort, warum nicht auch hierzulande?

Grüsse
Barbara

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Hallo, liebe Barbera, liebe Reni,

danke Euch sehr für eure Tipps.
Bin sehr unglücklich und verzweifelt.

Glaube ich (wir) haben uns mit GOTT angelegt!

Den Rat „es öffentlich zu machen“ habe ich auch von meiner Therapeutin bekommen.
Hatte bisher nicht den Mut dazu.

Es tut gut zu lesen daß ihr Euch für unsere Sorgen interessiert.

DANKE SEHR!
Drücke Euch beide ganz lieb:

Fleurie

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gern geschehen!
Hallo Fleurie, wenn Dir die Tips helfen, dann war es ja für etwas Gut.
Nur Mut, ihr müßt ja Eure Namen nicht bekanntgeben, aber den Sachverhalt. Viele Sender setzen sich dann auch für Euch ein, dass sich etwas verändert.
Die haben ja auch alle eine Internetseite. Schreibt Ihnen doch mal und schildert das ganze. Dann seht Ihr, was passiert.

Barbara