Hallo Lantanos,
Hallo Experten,
folgendes passierte: Person X wurde um 18.40 Uhr bei
Hausnummer 55-61
Y-Str. geblitzt, 10 kmh zu schnell (30er-Zone), 10
Euro-Knöllchen.
Dumm gelaufen, aber zu schnell ist zu schnell und Knöllchen ist Knöllchen!
Dieselbe Person wurde um 18.43 nochmal geblitzt, an der selben
Stelle, 11
kmh zu schnell, 25 Euro. Wohlgemerkt, selbe Stelle, die
Fahrstrecke Hausnummer 55-61 beträgt ca. 100m, wenn überhaupt.
Nochmal dumm gelaufen und anscheinend nichts dazugelernt, also nochmal zahlen. Hört sich an wie einmal um den Block gefahren (in 3 Minuten kommt man mit dem Auto recht weit) und 1 km mehr zu schnell ist die „nächste Tarifstufe“, also 25 Euro. Wer zuviel Geld hat und die Stadt unterstützen will kann stundenlang im Kreis fahren (vorsicht, irgendwann kommen die Herren mit dem Anzug, wo man die Ärmel auf dem Rücken …)
Wie kann das sein? Stellen die jetzt zur
Einkommensverbesserung der
Kommunen 2 Blitzgeräte auf?
Falsche Logik: die Blitzgeräte dienen nicht der Einkommensverbesserung, sondern dem Unfallschutz, der Geschwindigkeitsreduzierung etc.
Wie erklärt es sich, dass Person X
für eine
Fahrstrecke von nicht einmal 100m 2 Minuten brauchen soll?
Das nennt man Kreisverkehr oder auch Parkplatzsuche! (höre Herbert Grönemeyer: „Mambo“ - das kann teuer werden).
Welches
Knöllchen muss nun bezahlt werden?
Beide natürlich, Mengenrabatt gibt’s bei Knöllchen nicht.
Lohnt sich ein Einspruch
gegen eines
dieser?
Wohl kaum, dann wird’s noch teurer.
Ratloser Gruß
Lantanos
Grüße
gordie